Nachtfaschingszug in Trostberg

3. Trostberger Nachtfaschingszug

Kunterbunt geht’s am Samstag, 18. Februar, ins Dunkel des Abends. Die Trostberger Elfer lassen ab 18 Uhr zum dritten Mal einen Nachtfaschingszug durchs Bahnhofsviertel schlängeln. Die Gruppen und Wagen, die sich am Gaudiwurm beteiligen, stellen sich ab 17 Uhr auf dem Parkplatz bei der evangelischen Christuskirche auf. Man darf gespannt sein, welche Themen und Motive sich die Gruppen herauspicken. Unter dem Motto „In Trostberg sind die Affen los!“ werden die Gastgeber, die Trostberger Elfer, vertreten sein – samt Prinzenpaar Sandra I. und Oliver I. sowie Bürgermeister Karl Schleid mit Lebensgefährtin Bettina Zährl. Der Nachtfaschingszug führt durch die Dr.-Albert-Frank-Straße, die Schützenstraße und die Heinrich-Braun-Straße. Die Gaudi-Meile wird dabei garantiert zum Guatl-Paradies. Denn die Gruppen und Wagenbesatzungen haben sicher einige Kamellen im Gepäck. Der Eintritt zum Nachtfaschingszug beträgt für Erwachsene drei Euro, für Kinder 50 Cent. Gratis geht’s nach dem Gaudiwurm zur After-Zug-Party mit der Liveband Backdraft und beheiztem Zelt in der Bahnhofstraße. Der Zutritt zum Zelt ist ab 18 Jahren gestattet. Die Elfer führen  Ausweiskontrollen durch.

Jazzmatinee im Stadtkino

„Summer Melodies“ im Stadtkino

Jasmin Bayer und Band geben am Sonntag, 19. Februar, erneut ein Gastspiel bei der „Jazzmatinee am Sonntag“ im Foyer des Stadtkinos Trostberg. Ab 11 Uhr präsentieren Jasmin Bayer (Gesang), Peter Tuscher (Trompete, Flügelhorn), Davide Roberts (Klavier), Markus Wagner (Bass) und Christos Asonitis (Schlagzeug) vor allem Songs aus ihrem Album „Summer Melodies“ vom Juni 2016. „Ich bin stolz, dass wir wieder ein so genanntes klassisches Jazzquartett mit einer exzellenten Sängerin präsentieren können“, sagt Ulrike Brunnlechner vom Verein Kulturkessel Trostberg, der die Reihe „Jazzmatinee am Sonntag“ gemeinsam mit dem Stadtkino organisiert. „Es ist bester Swing, sehr einschmeichelnd und melodiös.“

500 Jahre Reformation

Das Jubiläum „500 Jahre Reformation“ feiert die evangelische Christusgemeinde Trostberg nicht für sich allein: Zahlreiche Veranstaltungen im Zeichen der Ökumene sind geplant. Die Christusgemeinde hat mit dem katholischen Pfarrverband Trostberg und der rumänisch-orthodoxen Gemeinde ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Die Ökumene in Trostberg bezeichnet der evangelische Pfarrer Wolfram Hoffmann als „wirklich vorbildlich“. Der Startschuss für die gemeinsamen Feiern zum Jubiläumsjahr der Reformation ist bereits 2015 mit einem Gesprächskreis mit dem Baumburger Dekan Dr. Hans Huber gefallen, 2016 haben die Planungen begonnen. Fürs Jubiläumsjahr wurden Flyer konzipiert, die nicht nur über die Sonderveranstaltungen informieren, sondern auch aufzeigen, was evangelische und katholische Christen bereits lange gemeinsam unternehmen. Denn: „Ökumene müssen wir ja nicht erst erfinden“, betont Hoffmann. (18. Februar 2017)

Beste Stimmung beim Showtanzabend

Ausverkauftes Haus beim 9. Showtanzabend der Trostberger Elfer: Rund 250 Zuschauer haben die Darbietungen der 17 Garden im Postsaal beklatscht und auch selbst ausgiebig Gelegenheit bekommen zu tanzen. Den Abend eröffnete die Jugendtanzgruppe des TSV Heiligkreuz; spektakuläre Würfe und Choreografien zeigten unter anderem die Erwachsenen-Tanzgruppe des TSV Heiligkreuz, die Dancin‘ Shoes, die Gruppe des SV Unterneukirchen, die Celebrations aus Neuötting und natürlich die Garde der Trostberger Elfer. „Die Stimmung beim Publikum war sehr gut“, bilanzierte Elferpräsident Christian Acker, der den Showtanzabend mit Verena Losert moderierte. (18. Februar 2017)

Neujahrsempfang der BRK-Bereitschaft

Beim „Michlwirt“ in Palling haben sich die Mitglieder der BRK-Bereitschaft Trostberg-Palling, des Jugendrotkreuzes (JRK) und der Wasserwacht Trostberg zum BRK-Neujahrsempfang getroffen. Dabei wurden neue Mitglieder aufgenommen und verdiente Mitglieder geehrt. Bereitschaftsleiter Ulrich Binder, Bereitschaftsjugendleiter Andreas Obermaier und BRK-Kreisgeschäftsführer Kurt Stemmer verpflichteten Sandro Gelsomino aus Trostberg sowie Martin Putz und Georg Wastlhuber aus Palling. BRK-Kreisgeschäftsführer Stemmer bedankte sich bei den ehrenamtlich Engagierten für die „wunderbare Arbeit“. Mit Blick auf die Kooperation über die Gemeindegrenzen hinaus stellte er erfreut fest: „Man hilft sich gegenseitig.“ (18. Februar 2017)

Zum 25. Mal Café International

Ein kleines Jubiläum hat das Café International im Pfarrsaal St. Andreas gefeiert: Zum 25. Mal fand das Fest der Begegnung jetzt statt. Mi rund 110 Besuchern war der Saal voll besetzt. Thema des Café International war natürlich der Fasching. Die Trostberger Elfer mit Prinzenpaar Oliver I. und Sandra I. zeigten, wie in Trostberg die fünfte Jahreszeit gefeiert wird: Nach dem Prinzenwalzer demonstrierte die Elfergarde ihr Können – und auch die Heiligkreuzer Tanzgruppe begeisterte das Publikum. Bereits bei der Premiere 2015 begrüßten Ernst Hartl von der Heiligkreuzer Kolpingfamilie, Stadtpfarrer Paul Janßen, dessen evangelischer Kollege Dr. Josef Höglauer und Yilmaz Gökduman von der Türkisch-Islamischen Gemeinde etwa 90 Besucher. Schnell wurde klar, dass das Café International die ideale Plattform ist, Dialog und Völkerverständigung zu realisieren. Sprachbarrieren wurden und werden abgebaut, aus Fremden wurden Freunde. (3. Februar 2017)

Jazzmatinee mit Hochkarätern

Die Reihe „Jazzmatinee am Sonntag“ im Stadtkino Trostberg ist „mit zwei Schwergewichten der zeitgenössischen Jazzszene“ ins Jahr 2017 gestartet: Zu Gast im Foyer des Kinos waren der Saxofonist Michael Hornstein und der Pianist Matthias Bublath. Das Duo sorgte sowohl für ein voll besetztes Kinofoyer als auch für herausragenden, für begeisternden Jazz. Die Jazzreihe ist übrigens neben einigen anderen Veranstaltungen eine der beiden großen Säulen des Vereins Kulturkessel. Ebenfalls im Stadtkino präsentiert der Verein seit März 2011 jeweils am dritten Dienstag- und Mittwochabend im Monat Opernfilme. (3. Februar 2017)

Grundsympathisches Kabarett

Vor ausverkauftem Haus hat die Kabarettistin Martina Schwarzmann alle Register gezogen und das Postsaal-Publikum restlos begeistert. Ihr Programm heißt „Gscheid gfreid“ – und gscheid gfreid haben sich auch alle, die in den Postsaal gefunden hatten. Aus ihren teils skurrilen Alltagsbeobachtungen zieht Schwarzmann immer die folgerichtigen und nicht weniger skurrilen Schlüsse. Wer da nicht lacht, hat vermutlich noch nicht mal einen Keller, den er als persönliches Humorbiotop nutzen könnte. Eine Riesengaudi, höchst sympathisch. Schwarzmann macht sich nie auf Kosten anderer lustig, sie selbst und ihre nähere Umgebung sind die Themen, aus denen sie ihre Geschichten und Lieder spinnt. Und einen Überraschungsgast hatte sie auch noch dabei: Mathias Kellner durfte zwei Lieder als Appetithappen für sein Postsaal-Konzert im März abliefern. (28. Januar 2017)

Die Garde der Trostberger Elfer.

Show-Tanz-Abend mit 17 Garden

Die Trostberger Elfer stellen am Samstag, 28. Januar, ab 19 Uhr im Postsaal zum neunten Mal einen Show-Tanz-Abend auf die Beine. 17 Garden aus nah und fern präsentieren dabei ihre akrobatischen Vorführungen. Zwischen den Show-Einlagen   wird es auch den Besuchern ermöglicht, zu tanzen.  Die Elfer wünschen, dass das Publikum maskiert erscheint. Die Eintrittskarten sind zugleich Lose, mit denen einer der Besucher einen Saalpreis gewinnen kann. Zudem organisieren die Elfer eine riesige Tombola.  Text: fam/Foto: Sigrid Unterstar

Rathausschlüssel fürs Prinzenpaar

Beim Stadtball im Postsaal haben Seine Tollität Oliver I. und Ihre Lieblichkeit Sandra I. die Geschicke der Stadt übernommen. Bürgermeister Karl Schleid händigte dem Prinzenpaar der Trostberger Elfer den Rathausschlüssel aus und bat die beiden, sorgsam mit dem Stadtsäckel umzugehen. Danach feierten zahlreiche Gäste unter dem Motto „In Trostberg sind die Affen los!“. Die Garde der Elfer und die Gruppe „So Halunke“ aus Waging begeisterten mit ihren akrobatischen Shows, die Band klangsport.live lieferte mit Klassikern und Evergreens die Rhythmen, zu denen ausgiebig getanzt wurde. Bis 4 Uhr früh wurde ausgelassen gefeiert. (22. Januar 2017)

Heuer keine Messe

Weil wegen des Neubaus der Realschule der Volksfestplatz Teile des Volksfestplatzes in Anspruch genommen werden, findet heuer keine Bau- und Energie-Fachmesse statt. Der Veranstalter der Regio-Messe, die Mattfeld & Sänger Marketing und Messe AG aus Kempten, hatte an die Stadtverwaltung eine Anfrage gestellt, ob sie im Herbst und dann jährlich eine Messe ausrichten könne. Der Haupt- und Finanzausschuss entschied sich einstimmig, eine solche Messe weder heuer noch im kommenden Jahr durchführen zu lassen. Nach Abschluss der Bauarbeiten an der Realschule will der JFA erneut über die Regio- und über die Bau- und Energiemessen beraten. Im vergangenen Oktober hatten an den beiden Messetagen mehr als 4.000 Gäste die Regio-Messe besucht. (24. Januar 2017)

Daniel Huber löst Hans-Michael Weisky ab

Nach 16 Jahren als Vorsitzender der Wasserwacht Trostberg hat Hans-Michael Weisky den Staffelstab weitergegeben: Bei der Jahreshauptversammlung im BRK-Heim wählten die Mitglieder Daniel Huber zum neuen Vorsitzenden. Markus Beisl und Maximilian Liebhart sind stellvertretende Vorsitzende, neue Technischer Leiter ist Andreas Beisl und dessen Stellvertreterin ist Susanne Berg. Jugendleiter ist weiterhin Eduard Kummergruber, dem Florian Obergröbner als Stellvertreter zur Seite steht. Jugendgruppenleiterin ist Monika Frank; Constanze Weisky leitet die Kindergruppe. Das Amt des Kassiers und des Schriftführers bekleidet Peter Berg, Manuela Höhler ist Kassenprüferin. BRK-Kreisgeschäftsführer Kurt Stemmer bedankte sich bei Weisky für dessen Engagement und appellierte an den scheidenden Ortsvorsitzenden, die Freude am Einsatz für die Allgemeinheit nicht zu verlieren: „Das Ehrenamt lebt von der Freude.“ (22. Januar 2017)

Stadtratsfraktionen spenden Teil ihrer Sitzungsgelder

Stadträte spenden Sitzungsgelder

Es ist seit Jahren Tradition, dass die Stadträte einen Teil ihrer Sitzungsgelder für einen guten Zweck spenden. Dieses Mal überreichten stellvertretend für ihre Fraktionen Luise Bernauer und  Hannspeter Fenis (beide CSU), Hans-Michael Weisky (SPD), Hans Stalleicher (Bündnis 90/Die Grünen) und Alois Kellner (Freie Wähler) im Rathaus 1.100 Euro: Jeweils 550 nahmen Bürgermeister Karl Schleid für den Sozialfonds der Stadt Trostberg sowie Annemarie Funke, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Traunstein, in Begleitung von Heinz Hahn, Kassier der Lebenshilfe, entgegen. Die jährliche Spendenübergabe basiert auf einer Idee von Herbert Edbauer, der diese Initiative ins Leben rief, als er  in der Stadtverwaltung arbeitete. Nachdem Edbauer  in den Ruhestand gegangen war, führte  CSU-Stadträtin Luise Bernauer die  Aktion fort. fam (22. Januar 2017)

Feuerwehrverein nutzt alten Kommandowagen

Die Stadt Trostberg überlässt dem Verein der Freiwilligen Feuerwehr unentgeltlich den Kommandowagen. Der Haupt- und Finanzausschuss befürwortete mehrheitlich einen entsprechenden Antrag des Vereins. Der VW Passat, den die AlzChem der Feuerwehr im Jahr 2010 übertragen hatte, wurde bislang für die Einsatzleitung verwendet. Der Verein wird das Auto für Ausbildungsfahrten und bei Veranstaltungen im Stadtgebiet nutzen. Au0ederm kann es als Mannschafts- und Versorgungsfahrzeug eingesetzt werden. Bedingung für die Überlassung ist aber, dass die Stadt bei einem Defekt des Kombis keinen Ersatz beschaffen muss. Für Wartung, Instandhaltung und Benzinkosten steuert die Stadt eine Jahrespauschale in Höhe von 600 Euro bei. Der Passat bleibt Eigentum der Stadt, der Feuerwehrverein übernimmt die Versicherungskosten und stellt ihn der Stadt bei Großschadensereignissen kostenlos zur Verfügung. (22. Januar 2017)

Altes Jahr verabschiedet

Mit ordentlich Lärm haben sich die Trostberger vom alten Jahr verabschiedet. Stunden vor dem großen Feuerwerk um Mitternacht hatten sich die Trostberger Goaßlschnalzer in der Hauptstraße vor dem Hotel „Pfaubräu“ in Position gebracht. Gemeinsam mit Bläsern der Stadtkapelle Trostberg empfingen sie nach dem Jahresschlussgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Andreas die Kirchgänger mit den Klängen ihrer Goaßln; der Knall soll symbolisch den Winter, die Finsternis und die Kälte vertreiben. Wem es trotzdem ein wenig zu kalt war, der konnte sich am Stand des Trostberger Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen am Taubenbrunnen auf dem Vormarkt bei Glühwein und Punsch aufwärmen. Nachdem auch hier die Goaßlschnalzer einen Auftritt hingelegt hatten, spielten Hans und Tobi mit Gitarre und Ziach auf. Mit ihrem Jahresausklang auf dem Vormarkt schlossen die Trostberger Grünen das Jahr ihres zehnten Jubiläums ab. Text/Fotos: fam

Gelungene Weihnachtsfeier

Knackige Informationen über die Geschäftslage, ein Grußwort des zweiten Bürgermeisters Robert Liedl, in dem er die gute Zusammenarbeit von Stadt und Unternehmen betonte, die Jubilarehrung, die Prämierung von Verbesserungsvorschlägen, gutes Essen und ein mitreißendes Kulturprogramm von und mit Stephan Zinner – der Weihnachtsfeier von Hamburger Rieger im Landgasthof Purkering hat’s an nichts gefehlt. Entsprechend fröhlich ging die Feier über die Bühne. „Die wesentliche Wiege des Erfolges steht in Trostberg“, betonte Geschäftsführer Andreas Noss. Harald Ganster, Geschäftsführer der Hamburger Containerboard Division aus dem österreichischen Pitten, verwies auf die Schwierigkeiten der grafischen Papierindustrie, die stark von der Digitalisierung betroffen sei: „Viele stellen auf braune Ware um. Die Konkurrenz wächst – aber wir sind besser. Jetzt kommt wieder eure Zeit, liebe Hamburger-Rieger-Kollegen.“

Weihnachtsfeier SPD Trostberg 2016.

„Wir haben gut gearbeitet“

Zahlreich erschienen sind die Mitglieder und Freunde der SPD Trostberg zur Weihnachtsfeier im Pfaubräu. Gleich zu Beginn blickte der Vorsitzende Martin Baumann auf das abgelaufene Jahr zurück und gab eine Vorschau auf das kommende Jahr. „Wir haben gut gearbeitet und wir werden 2017 noch eins drauflegen. Aber heute soll das gemütlichee Beisammensein im Vordergrund stehen“ Neben heiteren und besinnlichen Weihnachtsgeschichten durften die Gäste auch einigen Weihnachtsliedern lauschen, die Bastian Baumann auf der Gitarre vorgetrug. Dieser durfte auch als Glücksfee für eine besondere Verlosung fungieren. Der Landtagsabgeordnete Günther Knoblauch hatte eine Fahrt für zwei Personen in den Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt. Der Preis ging an Edith Langer, die im kommenden Jahr das Maximilianeum besuchen wird.

UVA zieht Jahresbilanz

Auf ein ereignisreiches Jahr hat der Umweltschutzverband Alztal und Umgebung bei seiner Jahreshauptversammlung im Hotel „Pfaubräu“ zurückgeblickt. UVA-Vorsitzende Gisa Pauli erinnerte an den Prozess zum Aubergtunnel, der mit einem für den Verband unbefriedigenden Vergleich geendet war. Reinhold Schopf kritisierte, dass durch solche Entscheidungen die Bürgerbeteiligung ad absurdum geführt und die Bürger für dumm verkauft würden. Das sei eine Ursache für die wachsende Politikverdrossenheit. Weitere Themen der Versammlung waren der Kahlschlag in der Pechlerau, die Diedinger Dorferweiterung, das ISEK-Stadtentwicklungskonzept und der Umweltinfotag in Gendorf. Für kommendes Jahr kündigte Pauli an, der UVA werde seine Naturprojekte intensivieren. Im Gespräch seien weitere Baumpatenschaften, Gemüse- und Heilkräuteranbau, Naturbegehungen und ökologische Biotopspflege.

Stimmungsvoller Auftakt

Der Trostberger Weihnachtsmarkt 2016 hat seine Pforten geöffnet. Noch bis Sonntag, 11. Dezember, können die Besucher im Postsaal die weihnachtlichen Waren von 22 Fieranten bewundern und natürlich kaufen. Budenzauber auf dem Vormarkt gibt’s heuer keinen: Den Freiluft-Weihnachtsmarkt hatte in den vergangenen Jahren der BDS Wirtschaftsverband Trostberg unter maßgeblichem persönlichen Einsatz von Sigrid Kern organisiert; die BDS-Nachfolgevereinigung Treffpunkt Trostberg hatte es nicht geschafft, diese Aufgabe zu stemmen. Kulturreferent Ernst Schilder, der den Weihnachtsmarkt eröffnete, sagte dazu in Richtung Treffpunkt Trostberg: „Ich hoffe sehr, dass sich das im kommenden Jahr wieder ändern wird.“ Der Weihnachtsmarkt ist am Samstag und am Sonntag jeweils von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Die Musikschule Trostberg sorgt dafür, dass der Markt entsprechend musikalisch-weihnachtlich untermalt wird – am Samstag von 15 bis 15.30 Uhr Flöten-, Akkordeon-, Klavier- und Violoncellomusik, von 17 bis 17.30 Uhr Musik mit Klarinetten und Blechblasinstrumenten, am Sonntag von 14 bis 14.30 Uhr Hackbrettmusik und ab 15 Uhr von der Alzauer Stub’nmusi. Zum Ausklang des Weihnachtsmarkts spielt das Alphorn-Trio Fußeder von 17 Uhr bis 18 Uhr im Postsaal-Innenhof.

Nikolaus-Fackelschwimmen im Trostberger Alzkanal.

Nikolaus-Fackelschwimmen

Zum vierten Mal wagen sich am Samstag, 3. Dezember, ab 18 Uhr viele mutige Schwimmer in die winterlichen Fluten des Alzkanals. Angeführt vom Nikolaus lassen sie sich beim Nikolaus-Fackelschwimmen vom Rieger-Kraftwerk quer durch die Trostberger Innenstadt bis in die Pechlerau treiben. Musikalisch begleitet von der Stadtkapelle Trostberg ziehen die Schwimmer anschließend gemeinsam zum Stadtmuseum. Bereits ab 17 Uhr kann man sich dort bei Glühwein und Gegrilltem aufwärmen. Der Erlös kommt vollständig der Arbeit des Veranstalters, der Wasserwacht Trostberg, zugute. Als weiterer Höhepunkt steht um 20 Uhr eine große Feuershow auf dem Programm. Die Hauptstraße zwischen St.-Andreas-Kirche und Einmündung Schulstraße wird dazu zwischen 19.45 und 21 Uhr für den Verkehr gesperrt. Im Anschluss sorgt ein DJ für Stimmung bei der „After Party“. Wer beim Nikolaus-Fackelschwimmen mitmachen will, kann sich unter www.wasserwacht-trostberg.de anmelden. Dort sind auch alle Informationen zum Ablauf der Veranstaltung zu finden.

Einstimmig im Amt bestätigt

orgelpfeifer-trostberg-spd-neuwahlen-2016-teaserMartin Baumann bleibt Vorsitzender des SPD-Ortsvereins. Bei der Jahreshauptversammlung im Café „Schöne Helene“ wählten die Ortsvereinsmitglieder den 35-Jährigen, der das Amt vor zwei Jahren von Hans-Michael Weisky übernommen hatte, ohne Gegenstimme und ohne Enthaltung wieder zu ihrem Vorsitzenden. Stadtrat Franz Sedlmeier ist weiterhin stellvertretender Vorsitzender, und auch Kassier Peter Heigermoser sowie seine beiden Revisorinnen Margret Hulm und Gaby Griesbeck wurden für zwei weitere Jahre gewählt. Neu in der Vorstandschaft ist Teresa Stauderer als Schriftführerin. Sie tritt die Nachfolge von Birgit Seehuber an. Durch die Wahlgänge hatte der Bundestagsabgeordnete Ewald Schurer aus Ebersberg geführt, der bei der Versammlung auch über aktuelle Themen aus der Bundeshauptstadt berichtete.

Die Allmacht des pädagogischen Dutts

orgelpfeifer-trostberg-eixenberger-lernbelaestigung-teaser-kleinDie Schlierseer Kabarettistin Christine Eixenberger hat im Postsaal mit ihrem Programm „Lernbelästigung“ ihr wahres Leben auf die Bühne gebracht. Das Staatsexamen ist geschafft, nun muss sie sich als Referendarin durch den Bildungsdschungel kämpfen, als Teamchefin einer Mannschaft von 23 Rotzlöffeln, die mit einem Bein noch im Sandkasten, mit dem anderen schon in der Pubertät stecken. Und im Unterholz lauern die Pisa-Prüfer, Dax-Unternehmen schürfen nach Humankapital, und das alles in Christines beschaulicher Grundschule. Am Ende der 4. Klasse wartet der Übertritt, und die Eltern fordern schon zähnefletschend „Gymnasium!“, das Ministerium empfiehlt Gruppenpädagogik, Schulbusfahrer Sepp hingegen „a Trumm Fotzen, scho rein prophylaktisch“. Eixenberger regelt alles, sie ist ja Bildungsmanagerin. Und sie trägt die Insignie der Macht. Den Dutt.

„Der vhs Trostberg geht’s gut“

orgelpfeifer-trostberg-herbst-2016-kuratorium-vhs-teaser-kleinVon den erwarteten 39.000 Euro Reinerlös aus dem Jahr 2016 wird zwar voraussichtlich noch einiges für Rückstellungen abgeknapst, aber dennoch blickt die Trostberger Volkshochschule mit „berechtigtem Optimismus“ ins nächste Jahr: „Es steht eigentlich alles zum Besten: Die vhs ist gut aufgestellt und das Ergebnis kann sich sehen lassen“, sagte die vhs-Vorsitzende Marga Gasteiger bei der Kuratoriumssitzung im Rathaus. Und vhs-Geschäftsführer Günter Kleinknecht ergänzte: „Jetzt kann ich festhalten: Es geht uns gut.“ Einen wesentlichen Anteil daran haben die Berufsfindungscamps für rund 700 Mittelschüler, die die vhs Trostberg nicht nur im abgelaufenen Schuljahr organisiert hat, sondern für die sie in etwa gleichem Umfang den Zuschlag auch fürs Schuljahr 2016/17 erhalten hat. Weniger erfreulich ist die finanzielle Entwicklung bei den Integrationskursen. Hier kritisierte Kleinknecht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BaMF): „Das spuckte uns bei den Integrationskursen in die Suppe.“ Die Ausgaben seien um 35, die Kostenerstattung aber nur um 26 Prozent erhöht worden, die Ausgaben wachsen stärker als die Einnahmen. „Ein Teil des Erlöses der vhs wird so enteignet.“

Trostberg und der Erste Weltkrieg

orgelpfeifer-trostberg-ausstellung-weltkriegteaser-kleinDer Erste Weltkrieg gilt als Urkatastrophe des beginnenden 20. Jahrhunderts. Von 1914 bis 1918 mussten weltweit neun Millionen Soldaten und sechs Millionen Zivilisten ihr Leben lassen. Der Krieg wirkte sich auch auf Trostberg aus. Männer mussten an die Front und fehlten zu Hause unter anderem in der Landwirtschaft; ihre Frauen und Kinder mussten ihre Arbeit mitübernehmen. Die Stadt Trostberg musste 108 Männer beklagen, die an der Front gefallen sind. „Trostberg und der Erste Weltkrieg“ lautet der Titel einer Ausstellung, die derzeit im Atrium am Stadtmuseum zu sehen ist. Sie ist am 22. und 23. Oktober, am 28., 29. und 30. Oktober, am 4., 5. und 6. November sowie am 11., 12. und 13. November jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Kirchweihmarkt im goldenen Oktober

orgelpfeifer-trostberg-kirchweihmarkt-2016-teaserDrei Mal jährlich ist Trostbergs Altstadt Schauplatz für Jahrmärkte: jeweils am dritten Sonntag der Monate März, Oktober und November.  Das schöne Oktoberwetter lockte zahlreiche Besucher am Kirchweihsonntag auf den Kirchweihmarkt, der sich von der Hauptstraße über den Marienplatz bis auf den Vormarkt erstreckte. Viele genossen die wärmenden Sonnenstrahlen nicht nur bei einem Marktbummel, sondern ließen sich auch gemütlich im „Pfau“-Biergarten, vor dem Eiscafé „Dolce Vita“ oder vor dem  Café „Schöne Helene“ nieder, um bei einem Ratsch in die Sonne zu blinzeln. Parallel zu Freiluftmarkt hatte der Trostberger Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen im Foyer und im Gewölbe des Postsaals einen Spezialitäten- und Regionalmarkt auf die Beine gestellt. Der letzte Markt dieses Jahres, der Andreasmarkt, findet dann am 20. November statt.

Heigermoser ist Lindacher Dorfkönig

orgelpfeifer-trostberg-dorfschiessen-lindach-2016_teaserBeim 9. Lindacher Dorfschießen, das die SG Lindach organisiert hatte, hat sich Michael Heigermoser die Königswürde geholt. Mit einem 11,4-Teiler sicherte er sich Ehrenscheibe und Vereinskrügerl. Zweiter und damit Wurstkönig ist Hans Seiler mit einem 12,0-Teiler. Auf Platz drei kam Johann Klinger mit einem 22,5-Teiler. Sein Titel: Brezenkönig. Im Gasthaus Beilmaier nahm Schützenmeister Ludwig Holzleitner die Siegerehrung und Preisverteilung vor. Kein Teilnehmer ging dabei leer aus. 364 Schützen hatten sich zum Dorfschießen, das an den Schießständen im Keller des Gasthauses Beilmaier über die Bühne ging, angemeldet. Das waren acht Meldungen mehr als 2014, sagte  Holzleitner. Das Lindacher Dorfschießen findet alle zwei Jahre statt.

Postkarte aus der Zeit des Ersten Weltkriegs

Trostberg und der Erste Weltkrieg

Ausstellung mit Fotos, Briefen und Plakaten im Atrium am Stadtmuseum

Von Dr. Rainer Lihotzky

Ansprechbare Zeitzeugen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs gibt es so gut wie keine mehr. Und doch sollte die Erinnerung an diesen schrecklichen Krieg nicht verloren gehen. Literatur über den Ersten Weltkrieg gibt es genügend, nicht aber gesammelte Unterlagen darüber, wie die Bevölkerung in und um Trostberg seinerzeit gelitten hat. Das Museumsteam des Trostberger Stadtmuseums hat in Zusammenarbeit mit der Kolpingfamilie Trostberg und einer Projektgruppe des Hertzhaimer-Gymnasiums Trostberg eine Sonderausstellung im Atrium vorbereitet, in der allgemeine Informationen über den Krieg sowie auf Trostberger Bürger bezogene Fotos, Feldpostbriefe, Plakate und Sterbebilder 100 Jahre danach gezeigt werden. Die teilweise historischen Original-Exponate stammen aus dem Besitz des ehemaligen Trostberger Katholischen Gesellenvereins, heute Kolping, der Familie Scherrer sowie aus dem Privatarchiv Jürgen Schweikart. Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck, welche Auswirkungen die Kriegswirren zwischen 1914 und 1918 auf Trostberg und seine Einwohner gehabt haben. Die Öffnungszeiten bei freiem Eintritt: 21. bis 30. Oktober jeweils von Freitag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr, und für Gruppen nach Terminabsprache.

Doppelt witzige Packung im Postsaal

orgelpfeifer-trostberg-zinner-ringlstetter-teaserMan nehme zwei Kabarettisten, die gleichzeitig Schauspieler und Musiker sind, stelle sie auf die Postsaal-Bühne – und heraus kommt ein doppelt ironischer und doppelt kurzweiliger Abend. Mindestens. Mit eben zwei Typen, zwei Gitarren und zwei Büchern. Aber eigentlich waren’s aber zwei Typen, fünf Gitarren, ein Buch und ein Heft. Und ein Abend, an dem Hannes Ringlstetter seine eklatanten Probleme mit der hierarchischen Grundordnung von Ober- und Niederbayern offenbarte. Während der Niederbayer Ringlstetter an seinem Wertekompass noch arbeiten muss, zeigte Stephan Zinner – wie gewohnt – keinerlei Schwächen. Gut, Schwächen ließ sich auch Ringlstetter nicht wirklich anmerken, aber dass er den Schdief wegen seines oberbayerischen Dialekts derscheißt, des braucht’s ned. Wo er doch bloß ein Niederbayer is, der Ringlstetter. Und Zinner the God of Blues of Trostberg. So schaut’s aus.

4.000 Besucher bei Regio-Messe Chiemgau

orgelpfeifer-trostberg-regiomesse-chiemgau-2016-teaser1„Leistung soll sich lohnen. Und damit sie sich lohnen kann, muss die dokumentiert und vorgeführt werden“, sagte Trostbergs Bürgermeister Karl Schleid, als er am Samstagvormittag die Regio-Messe Chiemgau sowie die Energie- und Baumesse Chiemgau mit Traunsteins stellvertretender Landrätin Resi Schmidhuber und Sylvia Stöckle, Projektleiterin bei den Organisatoren der Marketing und Messe AG Mattfeldt & Sänger aus Kempten, offiziell eröffnete. Etwa 100 Aussteller aus dem Landkreis Traunstein, aber auch aus den benachbarten Landkreisen präsentierten am Wochenende in der Alois-Böck-Turnhalle und in der Landkreisturnhalle sowie auf der Freifläche zwischen den Sportstätten ihre Produkte und Dienstleistungen. Knapp 4.000 Besucher nutzten das vielfältige Informationsangebot.

„Sterne des Sports“ in Bronze verliehen

orgelpfeifer-trostberg-sportsterne-2016-bronze-teaserDie 1. Chiemgauer Kampfsport- und Karateschule (CKKS) Traunreut hat das Rennen gemacht und den „Stern des Sports“ in Bronze erhalten. Nachdem die CKKS die Auszeichnung von der Raiffeisenbank Trostberg-Traunreut eG in den Bankräumen in Trostberg entgegengenommen hat, darf sie nun zum Länderentscheid. Die Laudatio in Trostberg hielt der ehemalige Skilangläufer Tobias Angerer. Den zweiten Platz bei den Bronze-Sternen belegte der TSV Heiligkreuz, der TuS Traunreut kam auf Rang drei. Neun Sportvereine aus der Region hatten sich beworben. Die „Sterne des Sports“ sind eine Auszeichnung, die der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken Raiffeisenbanken bereits seit 2004 Sportvereinen verleihen, um deren soziales ehrenamtliches Engagement zu würdigen. Die Raiffeisenbank Trostberg-Traunreut hatte nun bereits zum fünften Mal die „Sterne des Sports“, die Auszeichnung auf kommunaler Ebene, ausgelobt.

Buntes Geburtstagsfest der Trostberger Grünen

orgelpfeifer-jubilaeum-gruene-trostberg-teaserGute grüne Kommunalpolitik sei sachorientiert, Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag, das zehnjährige Wirken des Trostberger Grünen-Ortsverbands gewürdigt. Hartmann war einer der vielen Gäste, die im Postsaal-Gewölbe das zehnte Jubiläum der Trostberger Ökopartei mitfeierten. Hartmanns Fraktionskollegin Gisela Sengl sowie die beiden Grünen-Kreissprecher Helga Mandl und Sepp Hohlweger waren gekommen, ebenso – auch wenn er einer anderen politischen Couleur angehört – Trostbergs Bürgermeister Karl Schleid. „Ich freue mich, dass wir die Grünen in Trostberg haben“, sagte Schleid und wünschte, dass das Stadtparlament weiterhin fair gemeinsam für Trostberg arbeitet. Das Programm des Jubiläumsabends war bunt. Neben Reden gab es Musik und Clownerie.

Jakob Bruckner und Band begeistern

Als „erbliche Vorbelastung“ hat ein Kritiker des Trostberger Tagblatts einmal das musikalische Talent von Jakob Bruckner bezeichnet. Sein Vater Hans ist Leiter der Trostberger Musikschule – logisch, dass der Weg des Sprösslings zum Erlernen von Instrumenten nicht weit sein kann. Dennoch kann der Begriff „Vorbelastung“ missverständlich sein. Dass Musik und Gesang für Jakob Bruckner keine Last sind, hat er mit seiner Band im Postsaal bewiesen. „Vorbelastung“ sei daher durch „Leidenschaft“ ersetzt. Warme Farben des Bühnenbilds, angenehme Atmosphäre, entspannende Musik: Jakob Bruckner (Gesang, Gitarre, Keyboard), Matthias Bruckner (E-Gitarre), David Junior (Schlagzeug) und Robin Jermer (Bass) zauberten mit ihren deutschsprachigen Songs Wohnzimmer-Flair in den Postsaal.  Das Publikum war von Singer-Songwriter Chris Mayer aus Traunstein bestens auf den Abend eingestimmt geworden. Schon im Teenager-Alter hatte Jakob Bruckner Songs geschrieben. Zunächst auf Englisch, seit 2011 auf Deutsch. „Damit meine Texte besser rauskommen und die Menschen auch verstehen, was ich sagen will.“  Die Melodien und Texte sind mal gefühlvoll, dann wieder mitreißend, ohne jedoch jemals aufdringlich zu sein. Kurz: einfach lässig. „Wir hatten gestern eine riesige Zeit mit den Trostbergern“, schrieb Bruckner einen Tag nach dem Konzert via Facebook. Text/Fotos:  Michael Falkinger

Bezahlbarer Wohnungsbau und EU-Werte

orgelpfeifer-trostberg-spd-2016-mitgliederversammlung-knoblauch-teaserEin wichtiges Ziel, für das die SPD-Landtagsfraktion in ihrer Klausur in Bad Aibling eingetreten ist, sind bezahlbare Mieten in Bayern. Im Kampf dafür setzt die SPD auf staatlichen Wohnungsbau. Das sagte Günther Knoblauch, Landtagsabgeordneter der bayerischen Sozialdemokraten und Mühldorfs Altbürgermeister, beim Trostberger SPD-Ortsverband im Hotel „Pfaubräu“. In Anspielung auf den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán sprach sich Knoblauch gegen die „Orbánisierung“ Europas aus, die Minderheiten benachteilige. Orbán habe in Ungarn bereits die Presse, die Justiz und die Frauenrechte eingeschränkt. Parteien wie der Front National in Frankreich, die FPÖ in Österreich und die AfD in Deutschland schürten Ängste. Es helfe Europa nichts, wenn die Länder wieder Grenzen errichten und Zölle erheben. So gehe der Wohlstand verloren. „Dem müssen wir uns entgegenstellen“, forderte der SPD-Politiker.

Regio-Messe Chiemgau gestartet

Gelungener Start für die Regio-Messe Chiemgau und die Energie- und Baumesse in Trostberg: Eine rundum positive Bilanz hat Projektleiterin Sylvia Stöckle von der Marketing und Messe AG Mattfeldt und Sänger aus Kempten nach dem ersten Tag der beiden Messen gezogen. Etwa 100 Aussteller präsentieren seit  Samstag in der Alois-Böck-Turnhalle und in der Landkreisturnhalle sowie auf einer Freifläche ihre Produkte und Dienstleistungen. Am Sonntag, 9. Oktober, sind die beiden Messen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Trostbergs Bürgermeister Karl Schleid hat die Ausstellungen am Samstag gemeinsam mit Traunsteins stellvertretender Landrätin Resi Schmidhuber und Sylvia Stöckle im Beisein zahlreicher Bürgermeister aus dem Landkreis und Landtagsabgeordnetem Klaus Steiner offiziell eröffnet. Text/Fotos: fam

Festabend und Bergmesse zum Hüttenjubiläum

orgelpfeifer-trostberger-huettenjubilaeum-teaserGroßes Glück hatte die Trostberger Sektion des Alpenvereins mit ihrer Bergmesse zum 50. Jubiläum der Trostberger Hütte. Während es in Trostberg wie aus Kübeln goss, konnten die Bergfreunde und viele andere Besucher bei trockenem Wetter an der Hütte auf der Hochalm am Fuße des Sonntagshorns den Gottesdienst feiern. Sogar einzelne Sonnenstrahlen begleiteten die Feier. Eine Unterkunft – wie eben die Trostberger Hütte –  biete  Wanderern die Möglichkeit, da zu bleiben, wo es ihnen gefällt, einfach mal  zu verweilen, eine schöne Zeit miteinander zu verbringen, ohne gleich  wieder weitergehen zu müssen, sagte Stadtpfarrer Paul Janßen. Eine Abordnung der Stadtkapelle Trostberg umrahmte den Berggottesdienst und die anschließende Geburtstagsfeier musikalisch. Einige Tage zuvor hatte die Sektion anlässlich des Jubiläums im Hotel „Pfaubräu“ zu einem Festabend geladen, an dem die Gäste Erinnerungen und Anekdoten aus der Bauzeit der Hütte austauschten.

Egerländer Gmoi gedenkt ihrer Toten

orgelpfeifer-trostberg-egerlaender-2016-totengedenken-teaserWie jedes Jahr im September hat die Egerländer Gmoi um ihren Vorsitzenden Anton Nagelschmidt auch heuer am Heimatkreuz auf dem Trostberger Friedhof mit einer schlichten Feier ihrer Toten gedacht. „Die Toten u. die Ahnen der alten Heimat mahnen uns zur Treue!“ , lautet eine Inschrift auf einem Gedenkstein neben dem Kreuz. Pastoralreferentin Irmi Huber vom Pfarrverband Trostberg stellte  die Verbindung zwischen der Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg und den aktuellen Fluchtbewegungen auf der Welt her. Sie betete für die Verfolgten und Flüchtlinge, die ihre Heimat aufgrund ethnischer, religiöser oder anderer Gründe verlassen müssen. Zudem bat sie um Toleranz und Offenheit gegenüber Flüchtlingen und Schutzsuchenden. Mit Gedanken über Vertriebene, Gebeten und einem Lied erinnerten Vorsitzender Anton Nagelschmidt, Kulturwartin Christl Nagelschmidt und Michael Nagelschmidt an die alte Heimat.

Barrierefrei zur Stadtpfarrkirche St. Andreas

Barrierefreier Zugang zur Stadtpfarrkirche

Ein ungewohntes Bild bietet sich derzeit an der Stadtpfarrkirche St. Andreas. Die Stufen vom Marienplatz her zu Sakristei und Kirche präsentieren sich als Baustelle. Seit einigen Tagen sind Arbeiter damit beschäftigt, die nördliche Treppe zum Gotteshaus in eine Rampe umzubauen, die einen barrierefreien Zugang ermöglichen soll. Der Bauausschuss der Stadt, der Seniorenbeirat und die Kirchenstiftung St. Andreas hatten sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit der Realisierung dieses Vorhabens befasst. In seiner April-Sitzung gab der Bauausschuss schließlich grünes Licht. Aus denkmalpflegerischer Sicht besteht der größte Eingriff darin, dass die Sakristei der Stadtpfarrkirche eine zusätzliche Zugangstreppe erhält. Denn: Aus Gründen des Denkmalschutzes dürfen die Fundamente nicht zu sehr freigelegt werden. Zudem wird die Rampe etwa zwei Meter vor das Gebäude am Marienplatz 5, das Büro von Ulrich Hatz, der auch verantwortlicher Architekt des Projekts ist, ragen. Zwei jeweils 1,50 Meter breite Ruhepodeste sollen die Rampe in drei Teile untergliedern. Text/Foto: fam.

Trostberger Hütte feiert 50. Jubiläum

orgelpfeifer-trostberger-huette-teaserDie Trostberger Sektion des Alpenvereins feiert am Donnerstag, 15. September, das 50. Jubiläum ihrer Hütte auf der Hochalm am Fuße des Sonntagshorns. Der Festabend beginnt um 19 Uhr im Hotel „Pfaubräu“.  Die Bergmesse auf der Hochalm am Sonntag, 18. September, steht ebenfalls im Zeichen des Jubiläums. Der damalige Stadtpfarrer Anton Geisenhofer hat die Trostberger Hütte am 23. Oktober 1966 eingeweiht. Im August 1965 hatte die Sektion mit den Bauarbeiten begonnen. Bis zur Vollendung des Werks leisteten die Mitglieder an insgesamt 30 Wochenenden 9.000 freiwillige Arbeitsstunden an Trostbergs höchstgelegener Baustelle auf etwa 1.400 Metern. Außer Türen, Fenster und dem Dachstuhl erledigte die Sektion alles in Eigenregie. Ein Stamm von etwa zehn Hüttenbauern war jedes Mal dabei, oft aber auch 20 und mehr.

Melanie Gavrila neue Minigolfstadtmeisterin

orgelpfeifer-trostberg-minigolf-2016-teaserIm Stechen hat sich Melanie Gavrila aus Tacherting bei der Trostberger Minigolfstadtmeisterschaft gegen Claudio Schmitt aus Augsburg durchgesetzt. Im Finale bezwang Gavrila den Titelverteidiger mit elf Schlägen. Schmitt brauchte jedoch nur zwei mehr. Zum neunten Mal bereits hat das Minigolfteam Trostberg die Stadtmeisterschaft in der Form – als offenes Jedermann-Turnier – auf der Minigolfanlage des Freizeitzentrums durchgeführt. Stefan Bratzdrum, Geschäftsführer der Stadtwerke Trostberg und damit Hausherr von Freizeitzentrum und Minigolfanlage, hatte die Schirmherrschaft über den Wettbewerb übernommen und will den Reinerlös dem katholischen Pfarrkindergarten St. Andreas Trostberg spenden.

Schulstart für 2.338 Kinder und Jugendliche

orgelpfeifer-trostberg-schuljahresbeginn-2016-container-teaserFür 87 Abc-Schützen beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Am Dienstag, 13. September, feiern sie in den beiden Trostberger Grundschulen ihr Debüt. Insgesamt besuchen 2.338 Kinder und Jugendliche die fünf Schulen im Stadtgebiet: Heinrich-Braun-Grundschule, Grundschule Heiligkreuz, Heinrich-Braun-Mittelschule, Staatliche Realschule und Hertzhaimer-Gymnasium. Nicht nur für die Erst- und Fünftklässler beginnt der Unterricht an neuer Wirkungsstätte. Auch in den Lehrerkollegien gibt es „Neue“. So hat die Grundschule Heiligkreuz mit Manfred Duschl einen neuen Schulleiter bekommen, der jetzige Konrektor der Heinrich-Braun-Mittelschule heißt Ludwig Nicklaser. Für die Realschule bringt das beginnende Schuljahr ein wichtiges Ereignis: Für Anfang 2017 ist der Baubeginn für ein neues Schulhaus beim Volksfestplatz geplant.

Volksfest 2016: Eine Bilanz

orgelpfeifer-trostberg-volksfest-2016-feuerwerk-teaserÜberwiegend positiv haben sich die Beteiligten am Volksfest über den Verlauf der zehn Tage geäußert. Festwirt Fritz Aigner zog eine erfreuliche Bilanz in puncto Gastronomie: Die Ausgabe von Schmankerln aus der Festzeltküche hat sich im Vergleich zu den Vorjahren gesteigert. Im Gegenzug haben die Volksfestbesucher weniger Bier getrunken – wohl, um ihre Führerscheine nicht zu riskieren. Handlungsbedarf sieht Aigner beim Vergnügungspark, der nach seinem Geschmack nicht auf Jugendliche ab 16 Jahre eingegangen ist. Schausteller Adolf Sonntag ist sich dessen bewusst, begründete dies aber damit, dass ein Highlight für Jugendliche wegen technischen Defekts kurzfristig ausgefallen sei. Dennoch zeigte sich auch Sonntag zufrieden mit dem Festverlauf. Auch Alfred Fiedler von der Polizeiinspektion Trostberg hatte eine gute Bilanz – auch wenn die Beamte einige Delikte bearbeiten mussten. Ruhige Volksfesttage hatte die BRK-Bereitschaft. Die Sanitäter hatten laut Bereitschaftsleiter Ulrich Binder nur Wehwehchen zu verarzten.

Volksfestausklang mit viel Musik

Musikalisch ist das Trostberger Volksfest in den Endspurt gegangen.  Volkstümlich läutete der Weißblaue Stammtisch mit den Moderatoren Theresia Kölbl und Herbert Suttner den letzten Volksfesttag ein. Die Ruperti-Blosn, die Kapfhammer Buam, die Vaiolets, Florian Binder und Iwadiwa legten einen wahren Folklore-Marathon hin. Nachmittags übernahm die Stadtkapelle Trostberg das musikalische Zepter, bevor ein großes Feuerwerk abends den visuellen und akustischen Schlusspunkt hinter das Volksfest setzte.  Text: fam/Fotos: Florian Schäfer

Minigolfstadtmeisterschaft am 10. September

Orgelpfeifer-Trostberg-Minigolf-2016-TeaserBereits zum neunten Mal richtet das Minigolfteam Trostberg am Samstag, 10. September, eine offene Minigolfstadtmeisterschaft aus. Beginn ist um 9.30 auf der Minigolfanlage im Trostberger Freizeitzentrum. Gespielt wird in vier Kategorien: Herren, Damen, Jugendliche bis 16 Jahren und Schwerbehinderte mit Ausweis. Interessierte können sich am Spieltag ab 9 Uhr vor Ort anmelden, Anmeldeschluss ist um 13.30 Uhr. Stefan Bratzdrum, Geschäftsführer der Stadtwerke Trostberg und damit Hausherr von Freizeitzentrum und Minigolfanlage, übernimmt die Schirmherrschaft über das Turnier und spendet den Reinerlös einer gemeinnützigen Institution seiner Wahl.

Älteste Volksfestbesucher geehrt

orgelpfeifer-trostberg-volksfest-2016-seniorennachmittag-teaserBerta Döbl (96 Jahre) und Andreas Grünäugl (95 Jahre) waren die ältesten Volksfestbesucher, die beim Seniorennachmittag im Festzelt mitfeierten. Es ist bereits seit vielen Jahren guter Brauch, dass die Stadt einen Tag des Volksfests speziell den Trostberger Senioren widmet und sie mit Unterstützung von Festwirt Fritz Aigner mit Gratis-Hendln verwöhnt. Ebenso ist es seit vielen Jahren der Brauch, dass Bürgermeister Karl Schleid die älteste Volksfestbesucherin und den ältesten Volksfestbesucher besonders in den Mittelpunkt rückt. Döbl durfte sich über einen Blumenstrauß freuen, Grünäugl über eine Flasche Rotwein.

Jazzmatinee am Sonntag startet wieder

orgelpfeifer-trostberg-jazzmatinee-september-2016-teaserDas Trio Talata startet am 18. September nach der Sommerpause wieder die Reihe Jazzmatinee am Sonntag, die der Verein Kulturkessel gemeinsam mit dem Stadtkino Trostberg organisiert. Das Konzert beginnt um 11 Uhr im Foyer des Stadtkinos. In der Combo Talata haben sich drei erfahrene Jazzmusiker mit einem Hang zu exotischen Instrumenten zusammengeschlossen: Werner Vitzthumecker an den Holzblasinstrumenten, Ernst Reiter an den Percussionsinstrumenten und Peter Müller an den Saiteninstrumenten. Zum Einsatz kommen Cajon, Riq, Bendir, Oud, Tres, aber auch Bassklarinette und Baritonsaxofon.

Volksfest 2016: Tag der guten Nachbarschaft

Gute Nachbarn feiern im Festzelt mit

Nach gutem Brauch haben beim Volksfest Kommunalpolitiker und Vertreter von Behörden aus den Nachbargemeinden, von Schulen, Wirtschaft und Kirchen am Tag der guten Nachbarschaft ihre Aufwartung gemacht. Bürgermeister Karl Schleid begrüßte neben Gemeinderäten viele Amtskollegen aus dem Umland: die Bürgermeister Stephan Bierschneider aus Altenmarkt, Klaus Ritter aus Traunreut, Hans Hellmeier aus Tacherting, Josef Jahner aus Palling, Hans Urbauer aus Kienberg, Josef Reithmeier aus Pittenhart, Hans  Aicher aus Feichten, Christian Mende aus Garching  und Dr. Tobias Windhorst aus Trostbergs Partnerstadt Töging. Unser Bild zeigt Gastgeber Karl Schleid (3. von rechts) mit dem Direktor der Kreissparkasse Traunstein-Trostberg, Josef Schallinger, den beiden AlzChem-Vorständen Klaus Englmaier und Andreas Niedermaier, Mühldorfs Altbürgermeister und Landtagsabgeordneten Günther Knoblauch sowie Tögings Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst (von links). Text/Foto: fam

O’zapft is

Orgelpfeifer Trostberg Volksfestauftakt 2016_TeaserBürgermeister Karl Schleid hat das erste Fass Volksfestbier angezapft – und das mit nur einem Schlag. „Das Kunststück ist mir in meiner Bürgermeisterkarriere nun schon zum zweiten Mal geglückt“, sagte Schleid dem Orgelpfeifer. Vorher waren Stadtkapelle, zahlreiche Ortsvereine, Organisationen und die Ortsfeuerwehren vom Vormarkt aus in einem bunten, fröhlichen Volksfestaufzug auf den Volksfestplatz gewandert – eine Bildergalerie mit den schönsten Fotos finden Sie hier. In der Festkutsche hatten es sich Bürgermeister Schleid, Festwirt Fritz Aigner, Weißbräu Toni Schwendl samt Töchterchen Emilia und Stefan Haunberger, Chef der Schlossbrauerei Stein, gemütlich gemacht. Das Gespann lenkten Georg Sperger und seine Tochter Franziska. Ein weiteres Pferdegespann trottete mit den schweren Bierfässern hinterher. Das Trostberger Volksfest dauert bis Sonntag, 11. September.

Volksfest 2016 kann losgehen

Orgelpfeifer Trostberg Volksfest 2016 Ankündigung TeaserZehn Tage lang wird auf dem Festplatz in Trostberg wieder einiges los sein: Am Freitag, 2. September, startet das Volksfest, das bis Sonntag, 11. September, dauern wird. Beginn ist am Freitag um 17 Uhr mit einem Standkonzert der Stadtkapelle Trostberg auf dem Vormarkt. Nach dem Einzug ins Festzelt eröffnet Bürgermeister Karl Schleid das Spektakel offiziell mit dem Anzapfen des ersten Fasses Bier. Täglich treten im Festzelt Musikgruppen auf. Thementage und -abende wie der Kinder- und Jugendtag, der Seniorennachmittag, Tag der guten Nachbarschaft oder Tag der Betriebe sorgen dafür, dass das Volksfest ein Fest für alle Generationen ist. „Den Besuchern ein herzliches Willkommen in Trostberg“, schreibt Bürgermeister Schleid per Facebook. „Freuen wir uns auf eine gesellige, friedliche und unterhaltsame Volksfestzeit.“

Hövels betreibt Stadtbus weitere zehn Jahre

Orgelpfeifer Trostberg Stadtbus 2016 TeaserLaut Busunternehmer Karl-Heinz Hövels haben sich die Fahrgastzahlen des Stadtbusses stabilisiert. 25 bis 30 Passagier nutzen den Stadtbus pro Fahrtag – Schüler nicht mitgerechnet. Denn: Während der Schulzeit kommen noch weitere Stationen in den Außenbezirken hinzu, da die Stadtlinie in den Schulbusverkehr eingebunden ist. Damit fährt der Stadtbus etwa 90 Haltestellen an. Ein hoher Anteil liegt bei Fahrgästen mit Schwerbeschädigtenausweis. Wichtige Bestandteile der Stadtlinie sind die Anbindungen an die Einkaufsmöglichkeiten im Trostberger Feld und an die Kreisklinik. Nun hat die Regierung von Oberbayern der Firma Hövels GmbH & Co. KG genehmigt, für weitere zehn Jahre die Linie des Trostberger Stadtbusses zu betreiben.

Nachtflohmarkt 2016

Bummel durch den Nachtflohmarkt

„Hey! Mr. Tambourine Man, play a song for me“, tönt‘s vom Plattenteller, und vorm geistigen Auge formt sich die Szene aus der Kultserie „Irgendwie und Sowieso“, in der Ottfried Fischer alias „Sir Quickly“ mit „Ringo“ unter den Rhythmen des von den „Byrds“ gespielten Bob-Dylan-Songs das Ochsenrennen gewinnt. Der Klangteppich wabert beim Nachtflohmarkt über den Trostberger Vormarkt. Nicht minder nostalgische Gefühle als das Lied erweckt das Gerät, aus dem es erschallt: eine mehr als 50 Jahre alte Musiktruhe, die Barthe Strobl zum Verkauf anbietet. Strobl ist Fierant aus Erding und Stammgast beim Trostberger Nachtflohmarkt. Vieles dreht sich am Donnerstagabend auf dem Flohmarkt in der Altstadt um Musik. Unzählige CDs warten auf neue Besitzer. Gut gelaunt zeigt eine Besucherin ihre Errungenschaft: ein Songbook mit jedem Lied der Beatles inklusive Fotos. Zwischen Textilien, Haushaltsgeräten, Schmuck und Spielzeug, die zum üblichen Flohmarkthandel gehören, sind das die Schmankerl, die die Herzen der Raritätenjäger höher schlagen lassen. Viele Besucher nutzen den Flohmarkt aber nicht nur als Gelegenheit, Schnäppchen zu ergattern, sondern auch zum abendlichen Bummel durch die Altstadt und zum Ratschen im Biergarten. So lassen sie den Sommerabend ausklingen, während die Fieranten allmählich ihre Stände abbauen und den Heimweg antreten.  Text/Foto: fam

Nachtflohmarkt am Donnerstag

Wenn das Wetter passt, erwartet der Verband Treffpunkt Trostberg 130 bis 160 Fieranten zum Nachtflohmarkt, der am Donnerstag, 18. August,  ab 18 Uhr in der Hauptstraße, am Marienplatz und auf dem Vormarkt über die Bühne geht. Ab 15 Uhr können die Händler ihre Stände aufbauen, der laufende Meter kostet drei Euro. Die Altstadt ist ab 14 Uhr für den Verkehr gesperrt −das gilt selbstverständlich nicht für die Händler. Eine telefonische Anmeldung ist nicht notwendig, Vertreter des Treffpunkt Trostberg kassieren vor Ort die Standgebühren. Text/Foto: fam

Trostberger Nachtflohmarkt

Trostberger genießt Sternfahrt

Vom kleinen Postsaal in Trostberg auf die MS Edeltraud auf dem Chiemsee: Dem Trostberger Max Sedlmeier hat der Auftritt der Oiweiumhoibeeife Jazzband beim „ZwoaDogLang – Wahnsinnsklang“ so gut gefallen, dass er sie sich kürzlich auf dem Dampfer Edeltraud nochmals anhörte. Begeistert berichtet er von der großen Sternfahrt der Chiemseeflotte. „Es war ein tolles Musikprogramm aus Jazz, Swing, Rock und Blues. Dazu gutes Essen und eine super Stimmung unter den Gästen.“ Außer der Oiweiumhoibeeife Jazzband spielten noch die Combos Tscheky & Blues Kings und Rad Gumbo. „Zwischendurch gab es dann zwischen den Inseln einen Stopp, bei dem sich die ganze Flotte zu einem Stern formierte (unser Bild) und am Bug der Schiffe Ludwig Fessler und Josef mit einem Glas Sekt zusammen mit einem Böllerschuss auf die Sternfahrt angestoßen wurde.“ Sedlmeier weiter: „Wem es unter Deck zu warm wurde, konnte sich am Oberdeck an der Bar ein etwas frisches Lüftchen um die Ohren wehen lassen. Bei gelegentlichen Vorbeifahrten an den Schiffen der Flotte konnte man sehen und hören, dass auf allen Schiffen die Party in vollen Touren lief. Das grandiose Feuerwerk gab es glücklicherweise noch vor dem Regen.“ Das Fazit des Trostbergers: „Wir sind begeistert und fahren nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit.“ Text: fam/Fotos: Max Sedlmeier

Neuer Verein: Freunde der Seerosengärtnerei

Orgelpfeifer Trostberg Seerosen Hoechstetter TeaserSeit 1962 besteht die Gärtnerei Hoechstetter in Deisenham. Um den Betrieb erhalten zu können, will Inhaberin Adelheid Bandemehr-Hoechstetter den Verein „Freunde der Seerosengärtnerei“ gründen und hofft auf Gleichgesinnte, die Interesse an Kräutern, biologischem Gärtnern und Gartenkunst haben. Es geht nicht nur darum, die Gärtnerei mit Pflanzen und Tieren wie Schlangen, Frösche, Schildkröten und Vögel zu erhalten. Teile des Geländes können auch anders genutzt werden: für Gemüse, Gewürze und Stauden. Die Gründung des Vereins Freunde der Seerosengärtnerei soll zudem der heimischen Natur und dem Respekt vor dem Betriebsgründer Julius Hoechstetter dienen, der 2014 gestorben ist. Die Gärtnerei-Inhaberin will den Vereinsmitgliedern Räume und Grund für eigene Ideen – beispielsweise für Ausstellungen – zur Verfügung stellen.

Zusätzliche Haltestelle für den Stadtbus

Orgelpfeifer Trostberg 2016 Haltestelle Stadtbus TeaserAn der Traunsteiner Straße in der Nähe des Seniorenzentrums Pur Vital hat Trostbergs Stadtverwaltung in Absprache mit der Unteren Verkehrsbehörde des Landratsamts Traunstein eine zusätzliche Haltestelle für den Stadtbus eingerichtet. Ortsauswärts bleibt der Bus künftig zwischen Fahrschule Egly und Auto Huber GmbH sowie ortseinwärts unmittelbar nach der Einmündung von der Traunsteiner Straße in die Schwarzauer Straße stehen, um Passagiere ein- und aussteigen zu lassen. Die Haltestelle heißt Traunsteiner Str./Pur Vital. „Es ging darum, neben den fußläufig relativ weit entfernten Bushaltestellen eine Möglichkeit für ältere Menschen zu schaffen, näher am Pur Vital aus- und zusteigen zu können“, teilte Bürgermeister Karl Schleid mit. „Ich hoffe, damit konnte zumindest eine kleine Erleichterung geschaffen werden.“

Mit Kunst Brücken bauen

Orgelpfeifer Trostberg Klang der Welt Teaser„Mit den vielen Menschen aus anderen Kulturräumen, die zu uns kommen, erleben wir auch eine große Chance der gegenseitigen Bereicherung“, sagt die Pittenharter Künstlerin Annette Hartmann. „Welche Sprache berührt die Menschen in ihren Gefühlen, wenn nicht das Lied, die Musik, der Tanz oder auch die archaischen Bilder der Theater- und Erzählkunst?“ Mit internationalen und Chiemgauer Künstlern hat sie nun das Projekt „Vom Klang der Welt“ im Postsaal-Gewölbe präsentiert. Zu den 15 Künstlern gehörten auch Flüchtlinge aus Afghanistan, dem Iran, Syrien, Eritrea, Senegal und Nigeria. Der Funke sprang schnell von der Bühne ins Auditorium über. Die Zuschauer waren begeistert „Vom Klang der Welt“.

„Hallenbrand“: Probe für den Ernstfall

Orgelpfeifer Trostberg 2016 Feuerwehr Übung TeaserNach fast drei Stunden kräftezehrender Arbeit ist die alljährliche Gemeinschaftsübung der vier Ortsfeuerwehren Trostberg, Lindach, Heiligkreuz und Oberfeldkirchen sowie der Werkfeuerwehr des Chemieparks zu Ende gegangen. Die Übung beinhaltete einen angenommenen Brand einer Maschinenhalle in Wimpasing. Die Führungskräfte der Lindacher Wehr, in deren Zuständigkeitsbereich der Einsatz fiel, mit Kommadant Wilhelm Wimmer an der Spitze, hatten mit Josef Grundl, zuständig für die Wasserförderung bei der Freiwilligen Feuerwehr Trostberg, die Übung ausgearbeitet. 90 ehrenamtliche Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Schwerpunkte lagen in der Wasserversorgung und im Digitalfunk. Um die Übungstaktik dem Digitalfunk, der in Kürze flächendeckend zum Einsatz kommt, anzupassen, hatte die Freiwillige Feuerwehr Traunreut ihren Kommandowagen der Einsatzleitung als zusätzliches Führungsfahrzeug zur Verfügung gestellt.

Kurzweiliges Konzert des Gesangvereins

Orgelpfeifer Trostberg 2016 Gesangverein Konzert TeaserMit weltbekannten Melodien und Evergreens aus der Schlagerwelt sowie neapolitanischen Liedern trafen der Chor des Gesangvereins Trostberg, das Salonorchester Traunsalon und Tenor Thomas Luckett den Geschmack des Publikums und traten dabei wieder als drei gleichberechtigte Komponenten auf. Die Mischung aus Hobby-Sänger und Profis ist seit vielen Jahren das erfolgreiche Konzept des Gesangvereins, das auch dieses Mal wieder aufging. Die Konzerte des Gesangvereins bieten stets auch die Gelegenheit Mitglieder zu werben. Wer Lust verspürt, zu singen, kann zur unverbindlichen Probe vorbeikommen. Geprobt wird montags außerhalb der Ferien um 20 Uhr im Musiksaal des Hertzhaimer-Gymnasiums. Infos gibt’s bei Hildegard Mayer, Tel. 08621/ 62862.

Klassenzimmer-Container genehmigt

Orgelpfeifer-Trostberg-Bauauschuss-Mittelschule-Klassenzimmer-Container-Teaser.jDer Bauausschuss der Stadt Trostberg hat einstimmig dafür votiert, im so genannten Ruhehof der Heinrich-Braun-Mittelschule einen Klassenzimmer-Container aufzustellen. Die Stadt rechnet zum kommenden Schuljahr damit, nicht mehr alle Klassen im Schulgebäude unterbringen zu können.  Der Ruhehof befindet sich zwischen den Trakten der Mittelschule und der vhs und weist in Richtung Schulbrücke. Der Container soll neben dem Mittelschultrakt aufgestellt werden und eine Überdachung zum Hauptgebäude erhalten. Im zu Ende gegangenen Schuljahr haben etwa 460 Kinder und Jugendliche die Heinrich-Braun-Mittelschule besucht, die damit die drittgrößte der fünf Schulen im Stadtgebiet ist.

Beschlüsse aus dem Bauausschuss

Orgelpfeifer Trostberg 2016 Bleicherpfad abgelehnt TeaserDer Bauausschuss der Stadt Trostberg hat Uli Reinholds Antrag, am Bleicherpfad ein Mehrfamilienhaus, ein Zweifamilienhaus mit Stellplätzen und Carports zu errichten, abgelehnt. Der Grund: Mit der Realisierung des Vorhabens wären in diesem Bereich faktisch ausschließlich Wohngebäude vorhanden und damit die Gebietsfestsetzung Mischgebiet funktionslos und die Ziele des Bebauungsplans ausgehebelt. Innerhalb des Areals ist auf eine grundsätzliche Durchmischung der zulässigen Nutzungsarten zu achten, um ein Kippen des Gebiets-Charakters in Richtung Gewerbegebiet oder allgemeines Wohngebiet auszuschließen. Allen weiteren Anträgen stimmte der Bauausschuss zu.

Im HFA Plakatierungskonzept vorgestellt

Orgelpfeifer Trostberg HFA Plakatierkonzept TeaserDer Haupt- und Finanzausschuss (HFA) der Stadt Trostberg hat einhellig dafür gestimmt, dass die Stadtratsfraktionen über ein neues Plakatierungskonzept für das Ortsgebiet beraten. In der HFA-Sitzung hatte Martin Altmann, Geschäftsführer der Altenmarkter Firma A.M.O.K. Promotion GmbH & Co.KG, ein Konzept vorgestellt. Bereits in Altenmarkt und Übersee kümmert sich A.M.O.K. um einheitliches Plakatieren. Sollte Trostberg das Konzept übernehmen, kämen auf die Stadt und die Ortsvereine keine Kosten zu. Altmann erklärte die Möglichkeit der Finanzierung. Stadt und Ortsvereine müssten nichts zahlen, heimische Werber erhielten 50 Prozent Rabatt, die auswärtigen Werber hätten die finanzielle Hauptlast zu tragen. Außerdem beschäftigte sich der Ausschuss mit der Situation in den Trostberger Kindergärten: Da die Zahl der Anmeldungen die der zur Verfügung stehenden Plätze übertrifft, wird nach Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses im Kindergarten „Arche Noah“ in der Schwarzau eine zusätzliche Gruppe eingerichtet.

Gelungener Bazar-Neustart

Orgelpfeifer Trostberg 2016 Bazar TeaserZu einem bunten, internationalen Fest ist am Donnerstagabend der Bazar in der Trostberger Altstadt geworden: Mehrere tausend Besucher flanierten trotz anfänglichen Regens über die Marktmeile vom Vormarkt über den Marienplatz bis in die Hauptstraße. Veranstaltungs-Organisator Muk Heigl, der für den Treffpunkt Trostberg den Bazar erstmals auf die Beine gestellt hatte, äußerte sich im Gespräch mit der Orgelpfeifer-Redaktion sehr zufrieden mit dem Ablauf des Bazars und der Resonanz. „Ich habe ausschließlich positives Feedback bekommen“, sagte Heigl. Und: „Es war ein sehr friedliches Fest.“ Besonders gelobt worden sei die kulinarische Vielfalt, die sowohl Fieranten als auch die Trostberger Gastronomie geboten hatten. Internationale Köstlichkeiten − egal ob vegan oder mit Fleisch − lockten zum Probieren; Livemusik, Bauchtanz, Feuershow, kostenloses Kamelreiten für Kinder, ein Bauchredner, eine Kinderschmink-Station, eine Shisha-Bar auf dem Vormarkt und Falkner, die den Besuchern viele Fragen über die Greifvögel beantworteten, rundeten das Angebot ab.

Stadtwerke: Jahresüberschuss von 436.000 Euro

Orgelpfeifer Trostberg 2016 Stadtwerke Gabelsbergerstr TeaserDie Stadtwerke Trostberg haben 2015 einen Jahresüberschuss in Höhe von 436.000 Euro eingefahren. In einem Pressegespräch legten Stefan Bratzdrum, Geschäftsführer der Stadtwerke, und Bürgermeister Karl Schleid die Zahlen vor. Das Ergebnis der Stromversorgung GmbH beträgt 781.000 Euro, das der Wasserversorgung GmbH 187.000 Euro und das der Telekommunikation GmbH 114.000 Euro. Der Umsatz wächst seit Jahren kontinuierlich und schloss 2015 mit 837.000 Euro ab. Nach den sehr erfreulichen Ergebnissen gibt es laut Schleid allerdings einen Wermutstropfen: Für 2016 rechnen Stadt und Stadtwerke mit zurückgehenden Ergebnissen. Der Bürgermeister betonte zudem, dass es für die aktuellen und bevorstehenden großen Investitionen wichtig ist, weiterhin solide Jahresergebnisse zu erwirtschaften, um diese Maßnahmen möglichst weiterhin aus eigenen Mitteln stemmen zu können.

Auf eine Weißwurscht mit Natascha Kohnen

orgelpfeifer trostberg 2016 kohnen spd teaserWohnungsbau-, Familien-, Arbeitsmarkt-  und Integrationspolitik sind die vier großen Bereiche, auf die sich die Bayern-SPD in den nächsten Jahren schwerpunktmäßig konzentrieren möchte. Das haben die Sozialdemokraten auf ihrem außerordentlichen Landesparteitag am 16. Juli in Amberg beschlossen. Natascha Kohnen, Generalsekretärin der Bayern-SPD, nahm bei einem Weißwurst-Frühschoppen bei der Trostberger SPD Stellung zu diesen vier Politikfeldern. Auch schilderte sie die Vorgänge in München, als der Amokläufer David S. die Innenstadt in eine Schockstarre versetzte. „Es war ja wie im Ausnahmezustand“, beschrieb die Generalsekretärin Massenpanik am Stachus und am Marienplatz, die durch Fehlalarme ausgelöst worden waren und zu zahlreichen Verletzten geführt hatten.

Orientalischer Bazar im neuen Gewand

OLYMPUS DIGITAL CAMERAFür den Bazar, der am heutigen Donnerstag in der Trostberger Altstadt über die Bühne geht, haben sich knapp 70 Fieranten angekündigt. „Der Bazar soll ein internationales Gewusel werden“, sagt Muk Heigl, der den Bazar erstmals für den Verband Treffpunkt Trostberg federführend auf die Beine stellt, im Gespräch mit dem Orgelpfeifer. Der Veranstaltungsorganisator möchte den Trostberger Bazar zu neuer Blüte führen und hat dementsprechend dafür gesorgt, dass sich was rührt in der Altstadt: Speisen aus aller Welt, Attraktionen wie Bauchtanz, Kamelreiten und Falkner sowie Musik und Feuershow sollen den orientalischen Markt zum Fest für alle Sinne machen und den abendlichen Bummel durch die Trostberger Altstadt in einen Kurzurlaub verwandeln. Das Spektakel startet um 18 Uhr. Für die Besucher kostet der Eintritt drei Euro, Kinder bis 14 Jahren sind frei.

ZwoaDoglang Wahnsinnsklang genossen

Orgelpfeifer Trostberg ZwoaDogLang 2016 Bilanz TeaserEs war ein Fest. Tanzen, springen, abfeiern, die Musik genießen, das eine oder andere Spezialbier probieren. Das „ZwoaDogLang – Wahnsinnsklang“-Musikfestival hat Maßstäbe gesetzt. Großartige Leistungen auf den sieben Bühnen, Musik für jeden Geschmack, jede Generation, jeden Besucher. Mit der Maßnahme, das Festival bereits am Freitag starten zu lassen, hat die Trostberger Jazzgemeinschaft TroJa ebenfalls richtig gelegen: Der Trend bei den Besucherzahlen zeigt weiter nach oben – rund 2.000 zahlende und nicht zahlende Gäste wurden gezählt. Die Atmosphäre macht’s: Der TroJa-Vorsitzende Klaus Schmidtner hob in seiner Festival-Bilanz die familiäre Stimmung hervor, die zwischen Musikern, Technikern, Organisatoren und Besuchern herrschte. „Man mag einfach herfahren. Die Leute lieben die Altstadt“, sagte Schmidtner und zitierte Musiker, die sich freuten, vor dieser Kulisse zu spielen und Besucher vor den Outdoor-Bühnen tanzen zu sehen. Wiederum brauchte Schmidtner nur zwei Worte: „Wohnzimmer Altstadt.“

Alle sind „oans“ geworden – Spitzenklasse!

Orgelpfeifer Trostberg ZwoaDogLang 2016 Oans werdnTeaserVon wegen „Jugend von heute“: Das, was die Riddim Cubes gemeinsam mit den Besitos, DJ Michi, Di Cheti, Sandro & Sebi und Schülern der Musikschule Trostberg fürs „ZwoaDogLang – Wahnsinnsklang“-Festival auf die Bühne gebracht haben, verdient schlicht und ergreifend das Prädikat „Phänomenal“. Knapp 50 junge Leute haben das entwickelt und choreografiert, was ihr Leben ausmacht: Konflikte, Sehnsüchte, Gefühle, Hoffnung. Das ganze Leben in eineinhalb Stunden, getanzt, gespielt, musiziert. Mit Leidenschaft und Freude sind alle an die riesenhaft anmutende Aufgabe herangegangen – und mit Können, eiserner Disziplin und enormem Fleiß. Dass die Riddim Cubes als ehemaliger Europa- und amtierender Deutscher Meister im HipHop-Tanz eine Klasse für sich sind, war eh klar. Aber dass es ihnen dabei auch gelingt, alle anderen Beteiligten auf ein extrem hohes, auf ihr Niveau zu heben, das ist großartig. Da sind alle „oans“ geworden. Dieses Urban-Dance-Projekt darf keine einmalige Angelegenheit bleiben. Das hat ein noch viel größeres Publikum wahrlich verdient.

Ford Modell T von 1924 war der Senior

Orgelpfeifer Trostberg Oldtimertreffen 2016_Teaser„Wir haben nur positive Rückantworten bekommen.“ So hat Jürgen Meindl das siebte Oldtimer- und Youngtimertreffen bilanziert, das die Oltimerfreunde Trostberg organisiert hatten. „Wir sind sehr zufrieden“, erklärte der Vereinsvorsitzende. Etwa 300 historische Automobile, Traktoren und Krafträder tummelten sich bei der Nostalgie-Schau auf dem Parkplatz bei der evangelischen Kirche und auf dem Terrain des Autohauses Hochreiter. Das älteste Automobil war dabei ein Ford Modell T, Baujahr 1924. Laut Wikipedia war dies bis 1972 das meistverkaufte Automobil der Welt, bevor dieser Titel vom VW Käfer übernommen wurde. PS-Freunde können sich übrigens jeden zweiten Montag im Monat um 19.30 Uhr im Vereinsheim der Oldtimerfreunde in der Schrebergartensiedlung, etwa 400 Meter nach der AlzChem-Verwaltung, zum Oldtimerstammtisch treffen. Der Verein ist zudem unter www.oldtimerfreunde-trostberg.de im Internet vertreten.

ZwoaDogLang in den Startlöchern

Orgelpfeifer Trostberg ZwoaDoglang 2016 Wahnsinnsklang TeaserFast ein Dreivierteljahr an ehrenamtlicher Arbeit wendet die TroJa auf, um das „ZwaoDogLang – Wahnsinnsklang“-Festival auf die Beine zu stellen – und dabei nimmt die Programmgestaltung fast den geringsten Raum ein. Den Stadtrat vom Konzept überzeugen, Sponsorengelder einwerben, Bühnentechnik organisieren, Personal rekrutieren, das Werbekonzept anpassen und umsetzen, Genehmigungen einholen, Aufwandsentschädigungen für die Künstler eintüten und und und. Alles erledigt – jetzt muss nur noch das Wetter einigermaßen mitspielen. Am Freitag um 20 Uhr geht’s los: Heischneida eröffnen am Stadtbrunnen in der Hauptstraße das Trostberger Musikfestival. Den Anfang am Samstag macht ab 17 Uhr ein kleines Spezialbierfest auf dem Marienplatz: Aus Anlass des Jubiläums „500 Jahre Reinheitsgebot“ schenken die Klosterbrauerei Baumburg, der Graminger Weißbräu und die Privatbrauerei Schnitzlbaumer ihre Bierspezialitäten aus. In den Konzertbetrieb geht’s am Samstag ab 18 Uhr: Beim Sound der Band Jazoum geht am Stadtbrunnen die Post ab, im Postsaal gibt’s eine Neuauflage von „A cappella & more“ – diesmal mit Scherzo Scherzo [‘s ghead so!], dem Ensemble LaGioia und dem Jazzchor Miesbach.

Bazar mit neuem Anstrich

Orgelpfeifer-Trostberg-Bazar-2016-TeaserDie Vorbereitungen für den Bazar, der am Donnerstag, 28. Juli, der Trostberger Altstadt von 18 bis 1 Uhr orientalisches Flair verleihen soll, laufen auf Hochtouren. Der Treffpunkt Trostberg, die Nachfolge-Organisation des BDS Wirtschaftsverbands Trostberg, hat sich einen Profi mit ins Boot geholt, der federführend dafür sorgen will, dass das Spektakel einen etwas neuen Anstrich erhält: den Veranstaltungs-Organisator Muk Heigl. Ein orientalischer Markt, Bauchtanz, ein Falkner, weiße Kamele, auf denen die Kinder kostenlos reiten können, und eine Shisha-Bar sind nur einige von den Attraktionen, die Heigl organisierten will. Vom Vormarkt über den Marienplatz bis zur Hauptstraße verwandelt sich Trostbergs Innenstadt in eine bunte Bazar-Meile, die einen abendlichen Bummel zum Kurzurlaub werden lässt. Für den orientalischen Markt hat Heigl bereits viele regionale und überregionale Fieranten gewinnen können.

Musikschule sorgt für Sommerwind

Orgelpfeifer Trostberg Musikschule 2016_TeaserJugendorchester, Hackbrett-, Querflöten-, Gitarren- und Streicherensembles sowie weitere Combos wie Liederbande und heartChorCombo haben beim Sommerkonzert der Musikschule Trostberg im Postsaal eindrucksvoll die Qualität der Schule repräsentiert. Vom barocken „Ombra miu fu“ von Georg Friedrich Händel, das das Gitarrenquartett spielte, über Felix Mendelssohn Bartholdys „Rondo capricciosi op. 14“ aus der Romantik, virtuos interpretiert von Felix Ecker am Klavier, reichte der Bogen bis Pop und Rock aus der Neuzeit wie „Africa“ von Toto, das das Jugendorchester schwungvoll zu Gehör brachte. Den krönenden Abschluss eine stimmungsvolle Party im Foyer und Gewölbe des Postsaal. Die nächsten Auftritte von Nachwuchstalenten der Trostberger Musikschule lässt nicht lange auf sich warten. So sind sie unter anderem Freitag, 15. Juli, ab 20.30 Uhr bei „ZwoaDogLang − Wahnsinnsklang “ im Postsaal im Rahmen von „Oans werdn – Classic meets HipHop“ mit von der Partie.

Ausflug Pfarrkindergarten

Andreas-Kindergarten erkundet Bergwelt

Passend zum Sommerthema „Reisen, Berge und Meer“ haben die Kinder und das Team des Pfarrkindergartens St. Andreas das Haus der Berge des Nationalparkzentrums in Berchtesgaden besucht. Für viele der Kinder war bereits die Busfahrt dorthin eine größere Reise, aber alle haben sie gut bewältigt und kamen gut gelaunt in Berchtesgaden an. Die Kinder waren überwältigt, die Berge so nah vor sich zu erleben, die Felsen und den Schnee, der noch zu sehen war. Bereits im Kindergarten hatte man sich auf diesen Ausflug vorbereitet und viel über Gebirge und die dort lebenden Tiere sowie die Pflanzenwelt erfahren. Nun konnten die Kinder all diese Dinge im Haus der Berge wiederfinden. Sie durften sogar die dort ausgestellten Tiere anfassen und streicheln. In der verbleibenden Zeit konnten sie natürlich nicht jede Einzelheit erforschen, aber sicher wird das eine oder andere Kind mit seinen Eltern wieder einmal hinfahren und so manches noch genauer ansehen. Nach einer gemeinsamen Brotzeit und der Erprobung des Spielplatzes vor dem Haus ging es wieder nach Hause. Den Jahresausflug des Pfarrkindergartens unterstützt der Förderverein des Kindergartens. So halten sich die Kosten für die Kinder gering, und jeder hat die Möglichkeit mitzufahren. Text/Fotos: Pfarrkindergarten St. Andreas Trostberg

3. „ZwoaDogLang – Wahnsinnsklang“-Festival

Orgelpfeifer Trostberg ZwoaDogLang 2016 TeaserDie Rechnung ist einfach: Über 160 Künstler + 23 Bands und Formationen + sieben Bühnen + zwei Tage = Wahnsinnsklang. Zum dritten Mal veranstaltet der Verein Trostberger Jazzgemeinschaft sein Festival „ZwoaDogLang – Wahnsinnsklang“, und zwar am Freitag, 15., und am Samstag, 16. Juli, im großen und im kleinen Postsaal, im Gewölbe, in der Altstadtkneipe „Servaxx“ und im Hotel „Pfaubräu“ sowie auf den beiden Freiluftbühnen auf dem Vormarkt und in der Hauptstraße. Blues, Rock, Jazz, Gypsy, Ska, HipHop, Klezmer, Funk – die TroJa hat wieder eine Mischung zusammengestellt, bei der für jeden Geschmack und für jedes Alter etwas dabei ist. Besonders spannend verspricht ein Projekt zu werden, das engagierte und höchst talentierte junge Leute extra fürs Festival im wahrsten Wortsinn auf die Beine gestellt haben: „Oans werdn – Classic meets HipHop“ ist ein Urban-Dance-Projekt, das die Deutschen Meister im HipHop-Tanz, die Riddim Cubes und die Besitos – beide aus der Tanzschule „Heartbeat“ aus Traunreut – gemeinsam mit ihrem DJ Michi, den HipHop- und Breakdancern Di Cheti und Sandro & Sebi sowie Instrumentalisten der Musikschule Trostberg entwickelt und choreografiert haben.

Hertzhaimer feiern zweitbesten Abijahrgang

Orgelpfeifer Trostberg Abi 2016_TeaserDas Spitzentrio des heurigen Abiturjahrgangs des Hertzhaimer-Gymnasiums Trostberg bilden Franziska Füchsl und Anna-Maria Randl aus Trostberg sowie Daniela Weichselgartner aus Obing mit dem Traumergebnis von 1,0. Einen hervorragenden Schnitt erzielten auch Jana Michlbauer (1,2), Rebekka Hoffmann und Sophia Urbauer (beide 1,3), Andreas Hofmann und Franziska Kohl (beide 1,4) sowie Hannah Brandl (1,5). Von den 93 zu den Prüfungen angetretenen Schülern haben 91 bestanden, einer konnte verletzungsbedingt noch nicht alle Prüfungen ablegen. 31 Abiturienten können sich über die begehrte Eins vor dem Komma freuen. Mehr als zwei Drittel der Absolventen haben einen Schnitt von 2,5 oder besser erzielt. Mit einem Gesamtschnitt von 2,23 ist dies die zweitbeste Absolvia der Schulgeschichte.

Leader, Breitband und CETA im Stadtrat

Orgelpfeifer Trostberg Stadtrat Kirchwege WandergruppeDer Stadtrat hat in seiner Sitzung den Antrag des Seniorenbeirats befürwortet, dass sich die Stadt um die Trostberger Kirchwege im Leader-Prozess als eigenes Projekt oder Unterprojekt annimmt. Es geht um die Beteiligung der Stadt Trostberg an einem gemeinsamen Wanderwegekonzept in der Leader-Region Traun-Alz-Salzach. Die Abkürzung Leader steht für „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale“, was so viel wie „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“ bedeutet. Trostberg gehört neben den 15 Städten und Gemeinden Fridolfing, Kirchanschöring, Palling, Petting, Taching, Tittmoning, Traunreut, Waging und Wonneberg aus dem Landkreis Traunstein sowie Feichten, Garching, Halsbach, Kirchweidach und Tyrlaching aus dem Landkreis Altötting zur Leader-Region Traun-Alz-Salzach. Des Weiteren behandelte der Stadtrat die den Breitbandausbau im Ortsgebiet und bezog Stellung zum Freihandelsabkommen CETA.

AWO-Ortsverband vielfältig im Einsatz

Orgelpfeifer Trostberg AWO JHV 2016 TeaserIn der Jahreshauptversammlung im Postsaal haben AWO-Ortsvorsitzende Gaby Griesbeck sowie ihre Stellvertreter Horst Pfannenstein und Gerda Wolf 63 Mitglieder für lange Treue ausgezeichnet: 17 für zehnjährige, 42 für 25-jährige, zwei für 40-jährige sowie jeweils eines für 60- und 65-jährige Mitgliedschaft. Griesbeck berichtete über zahlreiche Aktionen im abgelaufenen Vereinsjahr. Ein wichtiges und großes Standbein, für das die Trostberger AWO verantwortlich zeichnet, ist die Schulkinderbetreuung an der Heinrich-Braun-Straße. Im Hort sind alle 70 Plätze belegt, sagte Einrichtungsleiterin Gabi Muthmann. Im Rahmen der offenen Ganztagsschule betreut das knapp 30-köpfige Team 29 Schüler, ab kommendem Schuljahr mehr als 40 Kinder und zusätzlich elf Integrationsschüler ab der fünften Klasse. In der Mittagsbetreuung versorgt die Einrichtung 48 Kinder.

Fundsachenversteigerung 2016

Versteigerung: Knapp 340 Euro für Sozialfonds

„Ruhrwerk, Typ bergauf“ heißt der Spitzenreiter bei der Fundsachenversteigerung der Stadt Trostberg. Für 88 Euro wechselte das blaue Herrenfahrrad bei einem Anfangsangebot von 20 Euro den Besitzer. Obergerichtsvollzieherin Stefanie Wimmer sowie Linda Kreutzer und Nina Niedermaier von der Stadtverwaltung (Mitte, von links) boten bei der Auktion am städtischen Bauhof 107 Fundsachen an. Knapp 60 Artikel kamen unter den Hammer – dazu gehörten neun Fahrräder, die stets die gefragtesten Gegenstände bei den Versteigerungen des Fundbüros sind. Knapp 340 Euro kassierten Wimmer, Niedermaier und Kreutzer. Das Geld kommt dem Sozialfonds der Stadt Trostberg zugute. Von A wie „Anhänger“ bis W wie „Wintermütze“ war alles zu haben. Einerseits ist es erstaunlich, dass innerhalb eines Jahres nur 107 Fundsachen nicht von den eigentlichen Besitzern abgeholt worden sind. Andererseits erscheint es seltsam, dass oft höherwertige Markenartikel wie Schlittschuhe oder Fahrradhelme nicht vermisst werden. Aber sei’s drum: Etwa 340 Euro für einen guten Zweck sind allemal ein beachtenswerter Erlös. Im vergangenen Jahr waren es knapp 230 Euro. Nach knapp eineinhalb Stunden „Zum ersten, zum zweiten und zum dritten“ hatten Wimmer, Niedermaier und Kreutzer vieles an den Mann und an die Frau gebracht. Die Gegenstände werden auf einen Wert geschätzt, die Hälfte dieses Werts ergibt dann das Anfangsgebot. Der Sozialfonds der Stadt Trostberg, für den das Geld bestimmt ist, ist eine Einrichtung für Menschen in besonderen, akuten Notlagen. Die Mittelvergabe erfolgt schnell ohne großen Antragsaufwand und unbürokratisch durch das Sozialamt der Stadt. Die Verwaltung gewährt dabei Soforthilfen, Überbrückungsgelder, Beihilfen zur Beschaffung notwendiger Hausgeräte, Heizmaterial und mehr. (6. Juli 2016) Text/Foto: fam

Gartenbauvereinsausflug 2016

Gartenbauverein zu Besuch am Bodensee  

Der Gartenbauverein Trostberg hat eine Lehr- und Informationsfahrt an den Bodensee unternommen. Der erste Halt war in der historischen Altstadt von Wangen im Allgäu mit ihren vielen Brunnen. In Sigmarszell besichtigten die Trostberger die Versuchsstation Schlachters, in der praxisnahe Kernobstforschung betrieben wird. Nach einer Stadtführung und Übernachtung in Weingarten ging es zur Insel Reichenau, auf der ein Gemüsebauer die Besucher in seine Treibhäuser blicken ließ und viel über den Erwerbsanbau von Tomaten, Paprika und Tomaten erzählte. Bei einer Besichtigung der Insel Mainau beeindruckten neben vielen Blumen die Rhododendronsträucher in verschiedenen Farben. Am Heimreisetag tauchten die Trostberger bei den Pfahlbauten in Unteruhldingen in die Geschichte vor 3.500 Jahren ein, bevor der Ausflug mit einem Aufenthalt in Meersburg langsam zu Ende ging. (6. Juli 2016) Text/Foto: Gartenbauverein Trostberg

Stimmungsvolles Altstadtfest

Orgelpfeifer Trostberg 2016 Altstadtfest TeaserEin großes Showprogramm, in dem sich Trostberger Vereine präsentierten, eine Familienmeile in der Hauptstraße mit Ständen unter anderem der BRK-Bereitschaft, der Kolpingjugend, des Jugendzentrums, der Schützengesellschaft D’Alztaler und der Sportfahrergemeinschaft, Musik vom Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Trostberg und der Band Baeck in Town sowie zahlreiche kulinarische Schmankerl: Monika Wiedl vom Kulturamt der Stadt Trostberg hat mit ihrem Team ein Altstadtfest auf die Beine gestellt, das ein ansprechendes Angebot parat hatte. Zwar begann es pünktlich zu Beginn zu regnen und gewittern, doch bald besserte sich das Wetter, und ein Großteil des Showprogramms konnte im Freien stattfinden. Damit erhielt das Organisations-Team Recht, das Altstadtfest bei jeder Witterung durchzuziehen.

Elfer bestätigen ihren Präsidenten

Orgelpfeifer Trostberg Elfer 2016 Jahreshaiptversammlung TeaserDie Trostberger Elfer haben in ihrer Jahreshauptversammlung im Hotel „Pfaubräu“ ihren Präsidenten in seinem Amt bestätigt. In den Neuwahlen mussten sie jedoch einige Posten in der Vorstandschaft neu besetzen. Markus Hetzel bekleidet nun das Amt des Vizepräsidenten. Andreas Trattler führt künftig die Geschäfte der Trostberger Faschingsfreunde. Katrin Kapsner ist die neue Kassierin des Vereins. Acker blickte auf das Elfer-Jubiläum „6 x 11 Jahre“ zurück, in dem der Verein mit einem Prinzenpaar an den Start gegangen ist: Seine Hoheit Prinz Andreas I. alias Andreas Trattler und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Stephanie I. Zu den eigenen Faschingsveranstaltungen gehörten der Stadtball und der achte Show-Tanz-Abend. Außerdem absolvierte die Garde 15 weitere Auftritte auf Bällen und nahm an den Faschingszügen in Chieming, Teisendorf und Altenmarkt teil.

Hogwarts löst Hertzhaimer ab

Orgelpfeifer Trostberg Abistreich 2016 TeaserRitter Johann III. Hertzhaimer hat pausiert: Während des Abistreichs der Abschlussschüler schwang die Hogwarts-Welt im Hertzhaimer-Gymnasium das Zepter – pardon: den Zauberstab. Die Abiturienten zauberten zahlreiche Figuren aus der Hogwarts-Welt in die Hertzhaimer-Aula. Lukas Reiter alias Harry Potter und Johanna Raspl alias Hermine Granger gaben die Conférenciers. Sie und ihre Mitkollegiaten trieben mit ihren Lehrern so manchen Schabernack und verwandelten sie zum Beispiel mit adäquaten Kostümen in waschechte Zauberlehrer. Währenddessen brachten die Absolventen unzählige Süßigkeiten unters Volk. Außerdem wirbelten 5.000 Luftballons durch die Aula. Am Freitag, 24. Juni, um 16 Uhr folgte dann an selber Stelle der offizielle Abschied mit der Verleihung der Abiturzeugnisse.

Gmoi bewahrt seit 65 Jahren das Egerländer Erbe

Orgelpfeifer Trostberg Egerländer Gmoi 2016 Teaser150 Damen und Herren waren am 5. August 1951 im „Alztaler Hof“ in Altenmarkt zusammengekommen, um die Egerländer Gmoi Trostberg und Umgebung zu gründen. Seit der Zeit hält der Verein die Brauchtumspflege in Lied, Tanz, Musik und Mundart hoch. Nun konnte die Gmoi in der AlzChem-Kantine ihr 65. Jubiläum feiern. Zahlreiche Gäste waren gekommen, um zu gratulieren. Anton Nagelschmidt, Vorsitzender der Trostberger Gmoi, und Landesvorsitzender Helmut Kindl nutzten das Gründungsfest, um zwei verdiente Mitglieder zu ehren: Bernd Schroeter und Wolfgang Tobisch. Für Musik und Tanz sorgten Gruppen des Trachtenvereins „D’Alzviertler“. Mitglieder der Gmoi steuerten Lieder und Gedichte in Egerländer Mundart bei.

SPD-Ortsverband begrüßt 75. Mitglied

Orgelpfeifer Trostberg SPD 2016 Mitgliederversammlung TeaserTeresa Stauderer hat sich dafür entschieden, dem Trostberger SPD-Ortsverband beizutreten. In der Mitgliederversammlung im Hotel „Pfaubräu“ nahm sie das Parteibuch entgegen. Unter anderem begrüßten SPD-Ortsvorsitzender Martin Baumann, SPD-Stadtratsfraktionssprecher Hans-Michael Weisky und erster stellvertretender Landrat Sepp Konhäuser die 18-jährige Schülerin in den Reihen der Sozialdemokraten. Weiterer wichtiger Punkt waren die Wahlen der Delegierten für die Bundeswahlkreiskonferenz, die über die Kandidatur für die Bundestagswahl entscheiden soll. Delegierte sind Martin Baumann, Claudia Schuster, Teresa Stauderer und Hans-Michael Weisky. Ersatzdelegierter ist Franz Sedlmeier.

Panini-Tauschtreff wird wiederholt

Orgelpfeifer Trostberg Panini-Tauschtreff 2016 TeaserDer erste Trostberger Panini-Tauschtreff im Café „Schöne Helene“ war ein voller Erfolg: Knapp 30 Sammler der Fußball-EM-Spielerbilder sind im Café zusammengekommen, um zu fachsimpeln und zu tauschen. Die Lust am Sammeln und Einkleben befällt nicht nur Kinder – auch viele Erwachsene kamen zum Tauschtreff. Aufgrund der großen Resonanz starten Initiator Martin Baumann und die Betreiberinnen der „Schönen Helene“, Eva-Maria Schwitteck und Claudia Gschwendtner, einen weiteren Tauschtreff – und zwar am Donnerstag, 23. Juni, von 16 bis 18 Uhr. Die Aktion soll im 2018 im Jahr der Fußballweltmeisterschaft in Russland fortgesetzt werden, weil es in der näheren Umgebung ansonsten nur Tauschbörsen in Freilassing, Prien am Chiemsee und in Salzburg gibt.

TSV-Sommerfest gut besucht

Orgelpfeifer Trostberg TSV Sommerfest 2016 TeaserAktionstag und Sommerfest des TSV Trostberg sind sehr gut besucht gewesen. Auf großes Interesse stießen die Präsentationen in den Sparten Turnen, Volleyball, Tischtennis, Leichtathletik, Karate, Gymnastik, Eishockey, Judo, Basketball, Tanzen und Handball. Viele Kinder nutzten die Gelegenheit, in die TSV-Abteilungen hineinzuschnuppern. Abends gingen die Besucher vom Sportlichen ins Kulinarische über. Die Organisatoren hatten einige Leckereien hervorgezaubert, bei denen es sich noch lange aushalten ließ. Zudem hatte das Autohaus Hochreiter, einer der Gönner des Sportvereins, einige Autos für eine Ausstellung bereitgestellt.

„Hertzhaimer“ überzeugen mit „Woyzeck“

Orgelpfeifer Trostberg Hertzhaimer Gymnasium Woyzeck TeaserDie Theatergruppe des Hertzhaimer-Gymnasiums Trostberg hat erneut eine überzeugende Inszenierung hingelegt. Nach der Komödie „1-2-3“ im vergangenen Jahr hat das Ensemble unter der Regie von Heinrich Salomon dieses Mal Georg Büchners Dramenfragment „Woyzeck“ einstudiert. Keine leichte Kost, aber umso sehenswerter: Woyzeck (gespielt von Kyle Weimar) ist Soldat, aber kein Held. Die Gesellschaft, in der Woyzeck lebt, unterdrückt und demütigt ihn. Am Freitagabend feierten die „Hertzhaimer“ gelungene Premiere. Wer das Stück noch sehen möchte, hat noch drei Mal die Gelegenheit dazu: am Montag, 13., am Mittwoch, 15., und am Freitag, 17. Juni, jeweils um 19.30 Uhr. Einlass ist ab 19 Uhr. In der Pause werden Erfrischungen gereicht.

99.500 Euro für Straßenunterhalt

Orgelpfeifer Trostberg Bauausschuss 2016 Straßen TeaserFünf Asphaltstraßen im Trostberger Stadtgebiet stehen 2016 auf der Liste der Sanierungsmaßnahmen: die Feldkirchner Straße in Oberfeldkirchen, die Waldleite, die Jahnstraße, die Hertzhaimerstraße und die Durchfahrt am Caroplatz, die die B 299 mit der Gabelsbergerstraße verbindet. Der Bauausschuss stimmte in seiner Sitzung im Rathaus den Arbeiten einhellig zu. Die Stadtverwaltung rechnet mit Kosten in Höhe von etwa 99.500 Euro und hat bereits die notwendigen Haushaltsmittel eingeplant. Nun soll für die Leistungen ein beschränktes Ausschreibungsverfahren starten.

Leerstand soll Dart-Café weichen

Orgelpfeifer Trostberg Dart-Café TeaserTrostberg bekommt ein Dart-Café. Das Café mit zwei Dart-Automaten soll dort entstehen, wo Markus Sautter früher seinen Copyshop betrieben hat. Der Bauausschuss hat einen entsprechenden Antrag von Mustafa Özdemir einstimmig gebilligt, das derzeit leerstehende Ladengeschäft am Vormarkt 33 umzunutzen. Die Begeisterung im Gremium von diesem Vorhaben hielt sich zwar in Grenzen, doch da sich das Gebäude in einem Mischgebiet befindet, sei diese Art einer Vergnügungsstätte hier planungsrechtlich zulässig, erklärte Bauamtsleiter Bernhard Unterauer. Özdemir muss jedoch drei zusätzliche Autostellplätze nachweisen. Soweit dies auf dem Baugrundstück oder anderen geeigneten Flächen nicht möglich ist, muss er sie entsprechend der Stellplatzsatzung bei der Stadt ablösen.

Bistro „Neutral“ erhält TV-Café

Orgelpfeifer Trostberg Bauausschuss TV-Cafe TeaserDie Firma Fair Games GmbH darf im Bistro „Neutral“ an der Bayernstraße 3 ein TV-Café einrichten. Dazu will das Unternehmen den Imbiss-Straßenverkauf räumlich verlagern und reduzieren sowie Teile der Küche für das geplante Café bereitstellen. Der Bauausschuss genehmigte das Vorhaben einstimmig. Ebenso einstimmig fiel das Votum für vier weitere Einzelanträge aus: Monika und Walther Heinze dürfen an ihrem Haus an der Pechleraustraße 2 den Wintergarten erneuern, Thomas, Sabrina und Christoph Mitterer am genehmigten Gebäude an der Ludwig-Thoma-Straße 7 eine Außentreppe installieren, Katrin Kapsner das Grundstück an der Graf-Rapoto-Straße 13 mit einem Zweifamilienhaus bebauen sowie Eva Maria Reiter in Dieding ein Haus mit zwei Wohneinheiten und innenliegenden Garagen bauen.

Sesshaft in Trostberg

Orgelpfeifer Trostberg Grüner Stuhl Schöne Helene-TeaserGegen die Uniformierung und Verödung der Innenstädte hat der Trostberger Grünen-Ortsverband die Aktion „Sesshaft in Trostberg“ initiiert: Mit einem „Grünen Stuhl“ werden Betriebe ausgezeichnet, die als Beispiele für geglücktes Unternehmertum in der Altstadt Stärken und Vorteile einer Lage im Stadtzentrum vor Augen führen. Preisträger sind dieses Mal das Café „Schöne Helene“ und das Bastelgeschäft „Pepperoni Kreativ“ in der Hauptstraße. Der grüne Stuhl soll den Kunden zeigen, was Trostberg alles zu bieten hat, und potenziellen Geschäftsleuten einen Standort in der Stadt schmackhaft machen. Die Grünen wollen den Blick in eine positive Richtung wenden und das Augenmerk auf Schätze richten, die die Trostberger Geschäftswelt zu bieten hat, auf pfiffige Ideen und auf Standorttreue.

Treffpunkt Trostberg will durchstarten

Orgelpfeifer Trostberg Treffpunkt Logo TeaserSeit April ist der Treffpunkt Trostberg – die Nachfolgeorganisation des BDS Wirtschaftsverbands Trostberg im Vereinsregister eingetragen. In der ersten offiziellen Mitgliederversammlung gingen aus den Vorstandschaftswahlen Stefan Bauer als Vorsitzenden, Katharina Weindl als Zweite Vorsitzende und Sebastian Heppel als Schatzmeister hervor. Die Mitglieder bestimmten zudem Michael Pöpperl und Josef Huber zu Revisoren. Für eine große Veranstaltung des Treffpunkt Trostberg laufen bereits die Vorbereitungen: Am Donnerstag, 28. Juli, soll der orientalische Basar über die Bühne gehen – und das in neuem Gewand. Die erste große Veranstaltung für den Verein steht am 8. und 9. Oktober an: die RegioMesse Chiemgau. Für die Ausstellung gibt es für die Mitglieder des Treffpunkt Trostberg einen Rabatt auf die Standgebühr. Ein Bereich wird exklusiv für Trostberger Unternehmen eingerichtet.

CSU kritisiert die anderen Stadtratsfraktionen

Orgelpfeifer Trostberg CSU JHV 2016 TeaserKritik haben Bürgermeister Karl Schleid und CSU-Stadtratsfraktionssprecher Hannspeter Fenis in der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbands im Hotel „Pfaubräu“ an der ihrer Meinung nach nicht konstruktiven Mitarbeit der anderen Stadtratsfraktionen geübt. „Man kann grundsätzlich gegen alles sein, aber dann kommen wir nicht vorwärts“, monierte Fenis mit Blick auf einige Themen. Speziell ging er auf die zunächst ablehnende Haltung gegenüber der Gedenkstätte für die im KZ-Außenlager Trostberg ums Leben gekommenen Häftlinge und auf die Reaktionen darauf ein. Dennoch gab es aus Sicht der CSU auch einige positive Entwicklungen wie das Baugebiet in Oberfeldkirchen und der geplante Radweg, den der Landkreis Traunstein in einem ersten Schritt zwischen Engertsham und Heiligkreuz bauen will.

Stadt führt Kanalsanierung fort

Orgelpfeifer Trostberg Bauausschuss 2016 Kanalsanierung TeaserDie Stadt Trostberg will Kanalsanierungsarbeiten in 18 Straßen im gesamten Stadtgebiet sowie Kamera-Inspektionen in der Jahnstraße und in der Schillerstraße durchführen. Die notwendigen Haushaltsmittel hat die Verwaltung im Haushalt 2016 beim Kanalunterhalt bereitgestellt. Für die Maßnahmen plant die Stadt 90.000 Euro ein. Mit den Ingenieurleistungen in Höhe von etwa 17.400 Euro beauftragt die Stadt das Büro ING aus Traunreut. Grundlage für die Maßnahmen ist die Kanalzustandsbewertung aus dem Jahr 2006. Die Stadt Trostberg hatte in den vergangenen Jahren in Straßen im gesamten Ortsgebiet grabenlose Kanalsanierungen begonnen. Ziel war, die in der Kanalzustandsbewertung ausgewiesenen Schäden der Zustandsklassen null – „sofort sanieren“ – und eins – „kurzfristig sanieren“ – zu beseitigen.

Norma erweitert Verkaufsfläche

Orgelpfeifer Trostberg Bauausschuss 2016 Norma TeaserDie Grundstücksgemeinschaft Schönhuber, Schleich, Haberl darf im Einkaufszentrum an der Sonnenleite 14 am Trostberger Feld die Verkaufsfläche für das Einzelhandelsunternehmen Norma im Obergeschoß erweitern. Das Grundstück liegt innerhalb des Geltungsbereichs des rechtskräftigen Bebauungsplans „Mögling“. Der Bauausschuss stimmte einem entsprechenden Antrag einhellig zu. Ein Schallschutzgutachten soll jedoch nachweisen, dass durch die Erweiterung der Verkaufsfläche die festgesetzten flächenbezogenen immissionswirksamen Schallleistungspegel – Tag- und Nachtwert einschließlich Fahrverkehr – gemäß Bebauungsplan eingehalten werden. Einstimmig gab der Bauausschuss sieben weiteren Bauanträgen grünes Licht.

60.000 Euro für Gehsteigsanierung

Orgelpfeifer Trostberg Bauausschuss 2016 Gehsteig TeaserIn einem ersten Abschnitt will die Stadt den Gehsteig im Bereich der geraden Hausnummern Hauptstraße 36 bis 64 in Angriff nehmen. Die Stadtverwaltung hat die dafür notwendigen finanziellen Mittel im Haushalt 2016 bereitgestellt. Der Bauausschuss bewilligte 60.000 Euro für die Unterhaltsmaßnahmen. Die Gehsteigsanierung in der Hauptstraße soll noch in diesem Sommer ausgeführt werden. Die Stadt will die Leistungen in einem VOB-Verfahren vergeben. Am Gehsteig sind wiederholt Schäden am Plattenbelag aufgetreten. Zudem gibt es in der Entwässerungsrinne infolge schadhafter Betonbettung sichtbare Unebenheiten. Auch die Bordsteine weisen teilweise Schäden auf. Die Stadt plant daher, den Plattenbelag mit Bordstein und Entwässerungsrinne auszubauen und mit neuer Betonbettung wieder neu zu verlegen.

Das Spiel mit den Vorurteilen

Orgelpfeifer Trostberg Abdelkarim Postsaal TeaserAbdelkarim haut im Postsaal seine Witze raus, einen nach dem anderen. Er sucht den Dialog. Mit der ersten Reihe. Bevorzugte Gesprächspartner sind zwei Burschen, zwölf und 13 Jahre alt. Abdelkarim ist spontan, schnell, frech. Comedy, lockere Unterhaltung. Dabei spielt der Bielefelder mit marokkanischen Wurzeln mit Vorurteilen, führt sie ganz nebenbei ad absurdum, hält Spiegel vor und schaut selber rein. Abdelkarim kann Humor und Deutsch. Unfassbar. Es haben schon Leute für weniger den Integrations-Bambi bekommen. Vermutlich wurmt ihn das auch ein wenig: „Da wird der Ausländer gesucht, der sich trotz schlechter Gene am besten beherrscht hat, so eine Art Kanacke des Jahres. Bambi für Bimbos.“

Kulturkessel unter bewährter Führung

Orgelpfeifer Trostberg TeaserAn der Spitze des Vereins Kulturkessel Trostberg steht weiterhin Ulrike Brunnlechner. Bei Jahreshauptversammlung im Hotel „Pfaubräu“ wurde sie im Amt der Vorsitzenden bestätigt. In Personalunion führt Anton Zeitlmayr die Ämter des Schriftführers und des Kassiers fort. Walther Heinze und Marita Protte stehen dem Kulturkessel wiederum als Revisoren zur Verfügung. Das Amt des Zweiten Vorsitzenden bleibt bis zur nächsten Jahreshauptversammlung vakant. Klaus Schmidtner hatte sich für diesen Posten nicht mehr zur Verfügung gestellt. Die zwei großen Säulen des Kulturkessels sind die Reihen „Oper im Kino“ und die „Jazzmatinee am Sonntag“, die der Verein in Zusammenarbeit mit dem Stadtkino Trostberg durchführt.

Rossmann wandert stadteinwärts

Orgelpfeifer Trostberg 2016 Bauausschuss Rossmann TeaserEine vergrößerte Verkaufsfläche von 465 auf etwa 700 Quadratmeter erwartet sich die Drogeriekette Rossmann mit ihrem Umzug in die ehemalige Aldi-Filiale an der Altöttinger Straße 19. Der Bauausschuss gab dem Antrag der Dirk Rossmann Immobilien und Grundbesitz GmbH einstimmig grünes Licht, die Nutzung des derzeit leerstehenden Geschäftshauses zu einem Drogeriemarkt zu ändern. Zu welchem Zeitpunkt die Rossmann-Filiale umziehen will, ist der Stadtverwaltung nicht bekannt. Auch ist der vermochte Bernhard Unterauer, Leiter des Stadtbauamts, nicht zu sagen, wie die derzeitige Rossmann-Filiale nach dem Umzug des Drogeriemarkts genutzt wird.

Brückenschule: „Wunderbares Projekt“

Orgelpfeifer Trostberg 2016 Brückenschule TeaserBesuch aus dem Bundestag hat die Trostberger Brückenschule erhalten. Beate Walter-Rosenheimer, Bundestagsabgeordnete der Grünen,  war auf die Trostberger Brückenschule für Flüchtlinge, die in einem Pavillon zwischen Realschule und Hertzhaimer-Gymnasium untergebracht ist, aufmerksam geworden und wollte sich vor Ort über das Integrationsprojekt informieren. Walter-Rosenheimer bezeichnete die Trostberger Brückenschule als Projekt, das Hoffnung und Struktur bringt. Seit Ende September bietet der Helferkreis Asyl Flüchtlingen diese Möglichkeit der Integration bereits an. Bis dahin hatte es weder Schulplätze für Erwachsene noch für Kinder gegeben. Nach einer Gesprächsrunde mit dem Organisationsteam erlebte Walter-Rosenheimer eine Unterrichtsstunde Deutsch mit. In der Unterhaltung mit den Flüchtlingen kam auch die geplante Schließung der Unterkunft in Wäschhausen zur Sprache.

Hamburger-Rieger: Neue Parkplätze

Orgelpfeifer Trostberg 2016 Parkplätze Rieger TeaserDie Papierfabrik Hamburger-Rieger hat in den vergangenen Jahren viel in den Standort Trostberg investiert. Nun stand erneut eine Feierstunde auf der Agenda: Hamburger-Rieger-Geschäftsführer Andreas Noss, Zweiter Bürgermeister Robert Liedl, Bauingenieur Friedmar Schott und Werksleiter Georg Voit übergaben den neu gestalteten Parkplatz offiziell seiner Bestimmung. Die Fläche verfügt nun über 59 Stellplätze – 20 mehr als zuvor. Außerdem rückt die Neuanordnung die Rieger-Villa wieder als Blickfang mehr in den Mittelpunkt. Auch mit diesem Gebäude hat das Unternehmen Pläne: Hamburger-Rieger will die Villa renovieren und darin Büroräume, eine Küche und einen Aufenthaltsraum gestalten. Dafür verzichtet die Firma auf den ursprünglichen Plan, das Bürogebäude in Richtung Villa zu verlängern.

Stadtrat informiert sich übers JuZ

Orgelpfeifer-Trostberg-JuZ-TeaserDerzeit nutzen etwa 25 Stammgäste täglich sowie ungefähr die gleiche Anzahl nicht ganz so regelmäßiger Besucher das Angebot des Jugendzentrums – vorwiegend aus Trostberg, ein Teil kommt jedoch auch aus den umliegenden Gemeinden. Über die Arbeit im JuZ informierte Leiter Dietmar Spitzera in der Sitzung des Stadtrats. Als vorherrschendes Thema seit vergangenem Sommer bezeichnete Spitzera die Frage, wie man Jugendliche für das JuZ begeistern kann. Denn: Neue Medien beeinflussen viele Jugendliche, die einen Großteil ihrer Freizeit im Internet oder am Handy verbringen. Sie ziehen die virtuelle Kommunikation über soziale Plattformen dem persönlichen Kontakt vor. Dadurch greifen die klassischen Methoden, Jugendliche für das JuZ zu gewinnen, nicht mehr so wie früher.

Volkshochschule auf soliden Beinen

Orgelpfeifer Trostberg 2016 vhs Bilanz TeaserÜber einen erfreulichen Haushalt und ein attraktives Angebot haben Günter Kleinknecht, Geschäftsführer der Trostberger Volkshochschule (vhs), und vhs-Vorstandsvorsitzende Marga Gasteiger in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) und im Kuratorium der vhs berichtet. Die vhs-Bilanz schließt für das Jahr 2015 in Einnahmen und Ausgaben mit 704.337,67 Euro ab (Vorjahr: 608.547,32 Euro). Für 2016 plant Kleinknecht mit 647.000 Euro. Mit im Boot bei der kommunalen Mitfinanzierung sind neben der Stadt Trostberg die Partnergemeinden Altenmarkt, Engelsberg, Kienberg, Obing, Palling, Pittenhart, Schnaitsee, Tacherting und Tittmoning. Der Kursbetrieb umfasst die sechs Programmbereiche „Gesellschaft und Leben“, „Beruf und Karriere“, „Sprachen und Verständigung“, „Gesundheit und Fitness“, „Kultur und Gestalten“ sowie „Spezial: Kochen, Freizeit, junge vhs, Familie, Senioren“.

Maifest sehr gut besucht

Orgelpfeifer Trostberg Maifest TeaserBeste Gelegenheit, an Christi Himmelfahrt den Vatertagsspaziergang mit einem geselligen Beisammensein zu verbinden, hatte die Trostberger beim Maifest auf dem Marktmülleranger – und sie haben diese Gelegenheit genutzt. Der Trostberger Trachtenverein „D’Alzviertler“ zeigten verschiedene Tänze der Aktiven sowie seiner Kinder- und Jugendgruppe. Dazu passend musizierte die Trostberger Stadtkapelle unter der Leitung von Sepp Maurer. Trotz manch zugigen Mailüfterls ließen es sich die zahlreichen Gäste nicht nehmen, auch mehrere Stunden an den Biertischgarnituren zu verweilen. Hunger und Durst brauchte eh niemand zu leiden – da hatten die Trachtler und ihre Helfer Abhilfe geschaffen.

„Allzweckwaffe“ nun an der TSV-Spitze

Orgelpfeifer Trostberg TSV Vorstand TeaserHans Schönreiter ist der neue Vorsitzende des TSV 1863 Trostberg. Die Mitglieder wählten ihn in der Jahreshauptversammlung im TSV-Sportheim zum Nachfolger von Josef Hurnaus, der sein Amt aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen niedergelegt hatte. Der TSV verfügt nun auch wieder über zwei stellvertretende Vorsitzende. Nachdem im vergangenen Jahr Michael Fraunhofer aus zeitlichen Gründen sein Amt als zweiter Stellvertreter abgegeben hatte, war Heinz Spitzera alleiniger TSV-Vize. Nun ist die Vereinsspitze wieder komplett: Die Mitglieder wählten Vereinsjugendleiter Helmut Bayerl zum weiteren Stellvertreter. Schönreiter, Bayerl und stellvertretende Vereinsjugendleiterin Sabrina Bauregger aus den 20 Abteilungen des TSV.

Chaotische Parksituation entschärft

Orgelpfeifer Trostberg Freizeitzentrum Parksituation TeaserUm den Besuchern eine möglichst unkomplizierte Erreichbarkeit des Freizeitzentrums zu gewährleisten und den Verkehr in diesem Bereich zu entzerren, hat die Stadt Trostberg zum Beginn der Badesaison an Christi Himmelfahrt zusätzliche Parkplätze geschaffen. Bürgermeister Karl Schleid präsentierte in der jüngsten Sitzung des Stadtrats acht Sofortmaßnahmen. Einig waren sich die Stadträte darin, dass die Umsetzung ein richtiger Schritt sei. Doch einigen gehen die Maßnahmen nicht weit genug und wünschen sich, den Autoverkehr im Gebiet des Freizeitzentrums allgemein zu reduzieren. Mit der Gegenstimme von Grünen-Stadtrat Karl-Heinz Boxhammer zeigte sich das Gremium letztlich einverstanden mit der Umsetzung.

Eine Stadt wippt mit

Orgelpfeifer Trostberg Nacht Musik 2016 Teaser„8 Lokale – 11 Bands – 1 Nacht“ lautete das Motto der siebten Trostberger „Nacht der Musik“. Wer sich also das heroische Ziel gesetzt hatte, sich möglichst alle Bands anzuhören, musste mit einigen Kilometern Wegstrecke rechnen. Denn die „Musikmeile“ reichte vom Atrium am Stadtmuseum, wo die Lokalmatadore der Trostberger Musikschule ihre Talente zeigten, bis zur „Waldschenke“ in die Schwarzau, wo der Austro-Pop von „Olles Leiwand“ ins urige Ambiente passte. Die Stadt Trostberg und die veranstaltende Agentur Wimmer haben wieder die verschiedensten Musikgenres an die Alz gebracht. Und auch als die Livemusik nach Stunden nach und nach verstummte, blieben mancherorts die Besucher gerne noch ein Weilchen sitzen.

Vereinsjugendtag des TSV Trostberg

Orgelpfeifer Trostberg Sommerolympiade TSV TeaserBeim Vereinsjugend Tag des TSV 1863 Trostberg hat Vereinsjugendleiter Helmut Bayerl für die Neuwahlen, die im Frühjahr 2017 stattfinden, bereits personelle Veränderungen angekündigt. Er bat daher darum, in den Abteilungen des größten Sportvereins des Landkreises Traunstein um potenzielle Kandidaten zu werben, die jedoch das 18. Lebensjahr vollendet haben müssen. Derzeit gehören der Vereinsjugendleitung neben Bayerl stellvertretende Vereinsjugendleiterin Sabrina Bauregger, die Vereinsjugendsprecher Annalena und Sebastian Fischer, Kassierin Rebecca Magerl und Beisitzerin Teresa Stauderer an. Bayerl appellierte zudem an seine Zuhörer, sich mit Zuschussanträgen an den Kreisjugendring Traunstein zu wenden. Er bedauerte, dass die Mitglieder des TSV Trostberg, der immerhin 20 Abteilungen unterhält, dieses Angebot zu wenig abruft.

Alpenvereinssektion mit Zulauf

Orgelpfeifer Trostberg Alpenverein Teaser4.101 Bergfreunde sind im Trostberger Alpenverein organisiert, berichtete Zweiter Vorsitzender Herbert Wunder in der Mitgliederversammlung im Postsaal. Vor zehn Jahren waren es noch 1.368 gewesen. Die Sektion stellt einen deutlichen Zulauf fest. 2016 steht für die Trostberger Sektion ein Jubiläum an: Vor 50 Jahren weihte der Verein die Trostberger Hütte auf der Hochalm im Heutal ein. Wunder stellte in Aussicht, dass es eine Hüttenfeier geben wird. Die Details stehen jedoch noch nicht fest. In der Mitgliederversammlung hatte Wunder noch eine Aufgabe unter dem Tagesordnungspunkt „Personalien“. Der Zweite Vorsitzende verabschiedete Ernst Wurmannstätter als Leiter der Hochtourengruppe der Sektion. Seit etwa zehn Jahren hatte Wurmannstätter dieses Amt inne.

Zwei Gruppen für offene Ganztagsschule

Orgelpfeifer Trostberg Stadtrat offene Ganztagsschule TeaserDer Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, dass für das Schuljahr 2016/17 zwei Gruppen für die offene Ganztagsschule an der Heinrich-Braun-Mittelschule gebildet werden sollen. Es liegen bereits knapp 40 Anmeldungen vor. Im laufenden Schuljahr besteht zwischen der Mittelschule und dem Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt eine Kooperationsvereinbarung, um Kinder und Jugendliche der offenen Ganztagsschule an der Mittelschule auch außerhalb der Unterrichtszeiten zu fördern. Die AWO-Schulkinderbetreuung stimmt die Angebote flexibel auf die Bedürfnisse der Schüler ab. Der Besuch ist freiwillig, bei Anmeldung allerdings für ein Schuljahr verpflichtend.  Für die Betreuung und die Förderung der Schüler sind pädagogische Fachkräfte verantwortlich.

Nacht der Musik

Orgelpfeifer Trostberg Nacht der Musik Ankündigung TeaserDie siebte Auflage der Trostberger „Nacht der Musik“ bietet ein hochwertiges Musikangebot, bei dem für jeden Besucher und jede Altersgruppe etwas dabei sein dürfte. Unter dem Motto „Eine Stadt – 8 Lokale – 11 Bands“ sind die Konzertorte Atrium am Stadtmuseum, Hotel „Pfaubräu“, Postsaal, Brasserie „Roger’s“, Café „Schöne Helene“, Altstadtkneipe „Servaxx“, Club „Stiege“ und „Waldschenke“ mit von der Partie. Beginn der „Nacht der Musik“ ist grundsätzlich um 20.30 Uhr, nur die Musikschule Trostberg startet bereits um 19.30 Uhr aufgrund der Beteiligung jüngerer Kinder. An den acht Orten bieten die Stadt Trostberg und die Agentur Wimmer mit acht Musikgruppen verschiedenste Stilrichtungen an – von A wie Austro-Pop bis Z wie zünftiger Rock. Der Orgelpfeifer bietet einen alphabetischen Überblick über die Musikgruppen.

Grundschule wird saniert

Orgelpfeifer Bauausschuss Grundschule Sanierung TeaserFür die Sanierung des gesamten Bauteils H der Heinrich-Braun-Grundschule sieht das Investitionsprogramm 2016 bis 2019 der Stadt Trostberg Gesamtkosten von 1.737.694 Euro vor. Der Eingangsbereich des Bauteils H soll wieder eine Glaskonstruktion erhalten. Für einen barrierefreien Zugang wird eine Rampe sorgen; die Heinrich-Braun-Grundschule trägt seit dem Schuljahr 2011/2012 das Profil „Inklusive Schule mit zwei Tandemklassen“. Der Bauausschuss behandelte einen Tekturantrag, der eine Planänderung für den Eingangsbereich betrifft. Auch das Brandschutzkonzept der Schule war Thema in der Sitzung. Das fordert, im Bereich des bestehenden Kriechgangs die Brandwand zwischen den Bauteilen H und H-West fortzusetzen. Da es Wegen Platzmangel ist es aber nicht möglich, eine regelkonforme Brandwand herzustellen. Deshalb soll ein Antrag auf Abweichung vom Brandschutzkonzept gestellt werden. Derselbe Abweichungsantrag betrifft die Kellerwand zwischen dem Bauteil H und H-Ost.

Barrierefrei zu den Gottesdiensten

Orgelpfeifer Trostberg Bauausschuss Stadtpfarrkirche Rampe TeaserDie Möglichkeit, barrierefrei zu den Gottesdiensten in der Stadtpfarrkirche St. Andreas zu gelangen, ist in greifbare Nähe gerückt. Der Bauausschuss der Stadt Trostberg hat einhellig zugestimmt, den nördlichen Treppenaufgang zur Stadtpfarrkirche zur Rampe umzubauen. Bürgermeister Karl Schleid informierte den Ausschuss, dass Antragstellerin zwar die Stadt Trostberg ist, diese sich aber mit der Kirche die Kosten für das Projekt teile. „Dann kommt eigentlich jeder seiner Verpflichtung nach.“  Die Kosten belaufen sich inklusive der Baunebenkosten auf 120.300 Euro. Für die Maßnahme hat die Stadt 120.000 Euro im Haushalt 2016 bereitgestellt. Aus denkmalpflegerischer Sicht besteht der größte Eingriff darin, dass die Sakristei der Stadtpfarrkirche eine zusätzliche Zugangstreppe erhält. Denn: Aus Gründen des Denkmalschutzes dürften die Fundamente nicht zu sehr freigelegt werden, sagte Alexander Heide vom Stadtbauamt.

Aus dem Bauausschuss

Orgelpfeifer Trostberg Bauausschuss 2016 Lehrbach TeaserDer Bauausschuss hat Frank Lehrbach Mittel aus dem Kommunalen Förderprogramm der Stadt Trostberg in Höhe von etwa 4.980 Euro in Aussicht gestellt. Der Antragsteller will die Fassade der ehemaligen Filiale des Backhauses Lehrbach an der Hauptstraße 37 mit neuen zweiflügligen und altstadtgerechten Fenstern versehen. Das Grundstück liegt innerhalb des Sanierungsgebiets „Trostberg-Altstadt I“, die geplante Maßnahme entspreche den Zielen und Zwecken der Sanierung, sagte Bürgermeister Karl Schleid. Der Bauausschuss stimmte auch den Anträgen von Cornel Szegedi, in Oberwimm 3 einen Carport mit Stützwand und eine begrünte Lärmschutzwand zu errichten, von Rudolf Mader, an den am Anwesen Buchenstraße 31 angebauten Balkon eine Außentreppe zu installieren, und von Josef Sticht, Änderungen in seinem Bauplan für eine Garage mit Keller an der Altöttinger Straße 18 vorzunehmen, zu. Außerdem Themen der Sitzung: die Erweiterung eines Bürogebäudes der Firma Hamburger-Rieger, der Antrag für ein Fitnessstudio im Möbelhaus Mobile und die Ablehnung des Kreisverkehrs an der Kreuzung beim Autohaus Osenstätter.

Sonntagsmatinée im Stadtkino mit Sieverts und Stauber

Feinsinniger und spritziger Jazz-Dialog

Jeder, der sich ein bisschen in der Jazz-Szene auskennt, kennt diese beiden Künstler: den Gitarristen Philipp Stauber (rechts) und den Bassisten Henning Sieverts. Sie nur über ihre Instrumente zu beschreiben, ist viel zu kurz gegriffen, denn sie komponieren, arrangieren, spielen in vielen verschiedenen Formationen mit oder leiten diese, sind als Journalist, Radiomoderator, Lehrer tätig, bringen CDs heraus – und haben doch den Draht zum Publikum nie verloren. So kunstvoll und doch ungekünstelt wie die beiden als Duo Philipp Stauber & Henning Sieverts bei der „Jazzmatinée am Sonntag“ im Stadtkino Trostberg auftraten, rissen sie das Publikum von der ersten Minute an mit. Stauber ist dem Blues sehr verbunden, und so begann und endete das Programm mit einem solchen. Der Blues, wie ihn Stauber spielt, hat nichts Schweres, sondern perlt mit Leichtigkeit über die Saiten und lässt immer Platz für einen durchblitzenden Sonnenstrahl. Sieverts ist da kongenialer Begleiter, denn auch er entlockt seinem Bass mit atemberaubender Schnelligkeit Läufe, bei denen jeder einzelne Ton seine Strahlkraft entfaltet. Beide lieben den Dialog sowohl mit ihren Instrumenten als auch mit dem Duo-Partner und lassen sich gern durch eine Improvisation des jeweils anderen auf nicht vorherbestimmte Pfade locken. So wurden auch vermeintlich bekannte Stücke wie „Nuages“ oder „Girl from Ipanema“ zu spannenden Entdeckungsreisen. Die Zuhörer kamen auch in den Genuss einiger Stücke aus Staubers neuer CD „Sugar“, die er mit vier anderen großartigen Musikern, den Echopreisträgern Henning Sieverts und Bastian Jütte (Schlagzeug), dem großartigen Tenoristen Till Martin (Tenorsaxofon) und dem überaus virtuosen Jan Eschke (Klavier) eingespielt hat. Die Jazzmatinée im Stadtkino Trostberg bot erneut die Gelegenheit, Künstler in vertrauter, fast familiärer Atmosphäre erleben zu können. Text: Ulrike Brunnlechner / Foto: Christoph Loster

Uneingeschränkt sehenswert

Orgelpfeifer Trostberg Junge Buehne Faust TeaserStarker Stoff, an den sich die Junge Buehne Trostberg herangewagt hat: Noch zwei Mal spielt sie im Postsaal den „Faust“ nach Johann Wolfgang von Goethe in einer Bearbeitung von Thomas Stammberger und Johannes Reitmeier. Die haben der Tragödie ersten Teil ins Bairische übersetzt – und dabei den eh nicht schwachen Text phasenweise noch kräftiger gemacht. Aber das ist alles nichts gegen den Saft und die Kraft, mit dem die Junge Buehne in ihrer Inszenierung an das Material herangeht. Simon Meyer als Mephistopheles (Foto), Gottfried Putz als Doktor Faust und Evi Bräther als Gretl legen eine Tragödie auf die Postsaal-Bretter, dass es eine Lustbarkeit ist: volksnah, dennoch nicht plump oder gar ins Komödienstadlhafte abgleitend. Dramatisch, witzig, tragisch – das Leben, das im „Faust“ steckt, bringen die Regisseure Simon Meyer, Putzi Ober, Bettina Stadelmann und Gottfried Putz und ihr Ensemble mit Verve auf die Bühne.

Telekom will auf VoIP umstellen

Orgelpfeifer Trostberg Telefonie Bauer TeaserEDV-Berater Stefan Bauer vom Trostberger Unternehmen Cubewerk GmbH, das Telefonanlagen installiert, hat mit dem Orgelpfeifer über die Umstellung der herkömmlichen Telefonie auf IP-Telefonie gesprochen, die die Telekom bis Ende 2018 abgeschlossen haben will. Bei VoIP werden Gespräche in Form von Datenpaketen über das Internet verschickt. Ziel der Umsetzung sei, die Kosten durch ein einheitlich aufgebautes und zu betreibendes Netz zu reduzieren. Ein Grund für die Umstellung sei die veraltete Analog- und ISDN-Technik an, die teilweise schon Probleme beim Beschaffen von Ersatzteilen bereite. In manchen Punkten gebe es bei VoIP aber auch Einschränkungen, erklärt Bauer. Die Telefonie sei abhängig vom bestehenden Internetzugang. Bei Stromausfall falle auch die gesamte VoIP-Telefonie aus.

Gröbner bleibt FW-Vorsitzende

Orgelpfeifer Trostberg 2016 Freie Wähler TeaserUnter der Leitung von stellvertretendem Landrat Andreas Danzer haben die Trostberger Freien Wähler (FW) ihre Vorstandschaft neu gewählt. Die Mitglieder bestätigten Stadträtin Eva Gröbner im Amt der Vorsitzenden, ihr Fraktionskollege Alois Kellner bleibt 2. Vorsitzender. Der dritte FW-Stadtrat, Fraktionsvorsitzender Franz Xaver Obermayer, bot einen Einblick in die Arbeit des Stadtparlaments und brachte dabei auch einige Kritikpunkte an. So nahm der FW-Ehrenvorsitzende unter anderem die vier maroden Anwesen an der Traunsteiner Straße 4, 6, 8 und 10 ins Visier. Obermayer und Danzer konnten jedoch auch Positives berichten: Stadt- und Landkreisangelegenheit ist der Neubau der Trostberger Realschule. Die beiden FW-Politiker teilten mit, dass für das Projekt etwa 75 Millionen Euro vorgesehen seien.

Soziales Netzwerk Trostberg: Runder Tisch

Orgelpfeifer Trostberg Netzwerk Runder Tisch 2016 TeaserMitglieder des sozialen Netzwerks Trostberg haben sich zu einem zweiten Runden Tisch im großen Sitzungssaal des Rathauses getroffen. Mehr als 30 Vertreter  von  Stadtverwaltung, Jugendzentrum, Trostberger Kirchen und Kindergärten, Caritas, Trostberger Tafel, Arbeitskreis Hilfe für Notleidende, Arbeitskreis Nächstenhilfe, Netzwerk Asyl Trostberg, Tauschring, Kolpingsfamilie, TSV Trostberg, Seniorenbeirat, AWO, Familienstützpunkt, KoniS – Konzepte individueller Sozialpädagogik, Pfadfindern, offener Behindertenarbeit, Landratsamt Traunstein, Malteser Hilfsdienst und Diakonischem Werk tauschten gemeinsam mit Bürgermeister Karl Schleid sowie den Stadträten Franziska Liedl (Referentin für Jugend und Bildung), Franz Sedlmeier (Referent für Familie und Soziales) und Marianne Penn (Referentin für Menschen mit Beeinträchtigungen und Seniorenbeauftragte) Gedanken aus. Sinn des Netzwerks und des Runden Tischs sei das gegenseitige Kennenlernen und zu erfahren, wo für welche Angelegenheiten die Anlaufstellen sind, sagte Penn.

Kommunikativer Neubürgerempfang

Orgelpfeifer Trostberg Neubürgerempfang 2016-Teaser„Schnell kam es zu verschiedensten Kontakten, die geknüpft werden konnten“, hat Bürgermeister Karl Schleid den ersten Neubürgerempfang bilanziert, den die Stadt Trostberg im Postsaal veranstaltete. Zahlreiche neue Mitbürger und alteingesessene Trostberger waren gekommen, um einander kennenzulernen. Der Bürgermeister nahm seine Zuhörer im Postsaal mit auf einen Streifzug durch Trostberg. Es präsentierten sich auch 16 der mehr als 80 Ortsvereine mit Infotafeln. „Es war ein sehr kommunikativer Abend“, betonte Schleid im Gespräch mit dem Orgelpfeifer. „Ich persönlich habe es als sehr positive Veranstaltung gefunden, die wiederholenswert ist.“ 662 Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche waren im Jahr 2015 nach Trostberg gezogen – sei es aus beruflichen oder privaten Gründen oder aber auch, um hier Asyl zu finden.

Autoausstellung: Neuheiten und ein vornehmer Brite

Von A wie Autohaus Altenmarkt bis Z wie Zweirad Hungerhuber: Zahlreiche Pferdestärken hatten sich bei der Auto- und Motorradausstellung des Treffpunkt Trostberg in der Altstadt versammelt. Sportliche Flitzer, Familienkutschen, Nobelkarossen, Motorräder, Roller und E-Bikes lockten viele Besucher auf den Vormarkt, an den Marienplatz und in die Hauptstraße. Hingucker waren auch die Oldtimer, die beim Pienzenauerbrunnen und bei der Volksbank Raiffeisenbank in der Sonne um die Wette blitzten und glänzten. Besonderes Schmankerl war ein Jaguar Baujahr 1966. Dass der vornehme Brite bereits ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat, sah man ihm wegen seines liebevoll gepflegten Zustands nicht an. Der Duft der Nostalgie wich in der Altstadt dem Neuwagen-Geruch. Unter die vielen Besucher, die einfach nur schauen und schwärmen wollten, hatten sich auch einige gemischt, bei denen ein Autokauf auf dem Programm steht. Da wurde Probe gesessen, unter die Motorhaube geguckt und der Innenraum auf Familientauglichkeit überprüft. Für manche wird jedoch der Traum, mit einem Nobelauto über die Straßen zu gleiten, wohl ein Traum bleiben: „Mit dem Auto könnte ich mich anfreunden, mit dem Preis eher nicht“, meinte eine Besucherin schmunzelnd, als sie ein Auto gehobenerer Klasse bewunderte. Voraussetzung, ein Auto oder ein Motorrad überhaupt fahren zu dürfen, ist natürlich der Führerschein. Mit Infoständen waren die Fahrschulen Römer und Hoffmann vertreten. Auch hier war das Interesse groß. Enorm war wegen des schönen Wetters der Ansturm auf die Biergärten und Freiflächen der Gastronomie in der Altstadt. Auch die Altenmarkter Kaffeerösterei Baruli war vertreten und sehr gefragt – auch wenn sie nicht den „Bavarian Cow Coffee“ im Gepäck hatte, den die Heimatzeitung per Aprilscherz angepriesen hatte. Die nächste Veranstaltung des Treffpunkt Trostberg findet am Mittwoch, 13. April, statt. Ab 19 Uhr lädt der Verband zum ersten Trostberger Unternehmer-Stammtisch in den „Salzburger Hof“ ein. Es dürfen auch Nichtmitglieder kommen. Um eine Anmeldung über Facebook oder bei Stefan Bauer, Tel. 08621 / 9960237, wird gebeten. Text/Fotos: Michael Falkinger

Einsatz im Dienste Adolph Kolpings

Orgelpfeifer Trostberg Kolpingsfamilie TeaserDie Kolpingsfamilie Trostberg St. Andreas hat Franz Schönlinner zum Ehrenmitglied ernannt. Seit 65 Jahren hält Schönlinner der Kolpingsfamilie die Treue. In der Generalversammlung im Pfarrsaal St. Andreas überreichten Vorsitzende Birgit Niedermeier, Zweiter Vorsitzender Christian Huber und Bezirksvorsitzender Isidor Rosenegger dem Jubilar die Ernennungsurkunde. Auf dem Programm der Generalversammlung standen weitere Ehrungen und Neuaufnahmen. Markus Bichler und sein Töchterchen Maria, Alfred Reichart sowie nun offiziell auch Präses Paul Janßen gehören der Kolpingsfamilie Trostberg St. Andreas an. Die Kolpingsfamilie unterstützte finanziell sowohl vor Ort als auch international. Kassierin Brigitte Betz nannte unter anderem Spenden für die Kindergärten St. Andreas Trostberg und St. Rupert Eglsee, den Arbeitskreis für Notleidende, den Sozialfonds der Stadt Trostberg, die Trostberger Tafel und das Familienpflegewerk Trostberg.

Städtischer Bauhof erhält Lagerbühne

Orgelpfeifer Trostberg Bauausschuss Salzhalle TeaserEinstimmig votierte der Bauausschuss dafür, dass die Salzhalle des städtischen Bauhofs eine Lagerbühne erhalten soll. Die geschätzten Gesamtkosten betragen etwa 43.000 Euro. Die Verwaltung plant für die Lagerbühne eine Zuladung von einer Tonne Gewicht. Uneinigkeit herrschte im Ausschuss über den Antrag der AEB Grund Invest GmbH & Co. KG, am Bleicherpfad 25 ein Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohneinheiten und einer Tiefgarage zu errichten. Nach längerer Debatte votierte das Gremium mit fünf zu zwei Stimmen dafür, zum Bauvorhaben grundsätzlich das Einvernehmen herzustellen. Franz Xaver Obermayer (Freie Wähler) und Horst Pfannenstein (SPD) erteilten dem Projekt ihre Absage. Keine Probleme sah der Ausschuss beim Vorhaben von Simone Bertl und Alexander Berndlmaier, in Lindach ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage zu bauen.

Begeisternder Ersatz

Orgelpfeifer Trostberg Leman Czinke Stadtkino TeaserSängerin Anna Leman und Gitarrist Alex Czinke haben die Sonntagsmatinée im Stadtkino gestaltet, nachdem Julia Fehenberger, die mit dem Gitarristen Stephan Kramer beim Konzertvormittag auftreten sollte, krankheitsbedingt absagen musste. Und es zeigte sich schnell: Das Duo Leman-Czinke war mehr als nur Ersatz. Die samtige Stimme der Sängerin schmeichelte sich bereits mit dem ersten Song in die Ohren der Zuhörer, und Czinke bewies seine Klasse nicht zuletzt mit seinen inspirierten Soli. Die beiden Künstler hatten nicht nur Klassiker wie George Harrisons „While My Guitar Gently Weeps“ und Paolo Contes „It’s Beautiful“ dabei, sondern auch zahlreiche Eigenkompositionen, die restlos überzeugen konnten. Die nächste Matinée von Kulturkessel und Stadtkino findet übrigens am Sonntag, 17. April, um 11 Uhr statt: Dann werden Philipp Stauber (Gitarre) und Henning Sieverts (Kontrabass) im Foyer zu Gast sein.

Edeka darf Pförtnerhaus errichten

Orgelpfeifer Trostberg Bauausschuss Edeka TeaserDas Unternehmen Edeka Südbayern will im Einfahrtsbereich seines neuen Frischwarenlagers an der Söldenhofstraße nun statt einem ursprünglich geplanten Gebäude für eine Sanitäranlage mit maximal 75 Kubikmetern Bruttorauminhalt ein Pförtnerhaus bauen, um die einfahrenden Lastwagen einweisen  zu können. Bruttorauminhalt erhöht sich dabei auf etwa 160 Kubikmeter. Der Bauausschuss genehmigte das Vorhaben einstimmig. Die Überschreitung ergibt sich aus der Notwendigkeit, das Gebäude für einfahrende Lastwagen gut sichtbar zu machen. An der Söldenhofstraße kann ein weiteres Projekt fortgesetzt werden: Dort realisiert die Spedition Zimmermann Transporte eine Lager- und Versandhalle. Da Antragstellerin Petra Fürst-Zimmermann selbst Stadträtin und Mitglied des Bauausschusses ist, nahm sie wegen persönlicher Beteiligung nicht an Beratung und Abstimmung teil.

Förder- und Ehemaligen-Verein HGT gegründet

Orgelpfeifer Trostberg Hertzhaimer Gymnasium Förderverein TeaserEin neu gegründeter Verein unterstützt das Hertzhaimer-Gymnasium Trostberg: der Förder- und Ehemaligen-Verein HGT. Durch ihn können die Mitglieder zum Beispiel außertourliche Veranstaltungen, Skilager und Bustickets für Sportfahrten fördern oder zweckgebundene Spenden leisten. Der Verein stellt sich am Tag der offenen Tür vor, den das Hertzhaimer-Gymnasium am Samstag, 9. April, veranstaltet. Von 9 bis 12 Uhr können alle interessierten Schüler der umliegenden Grundschulen, die auf das Gymnasium wechseln möchten, gemeinsam mit ihren Eltern in kurzen Schnupperstunden Einblick in Fächer wie Mathematik, Latein, Französisch, Englisch oder Spanisch gewinnen. Bei einer Hausführung oder einer Schulhausrallye lassen sich Räumlichkeiten und Schulgarten entdecken. Außerdem warten Attraktionen wie Theaterstücke in verschiedenen Fächern, naturwissenschaftliche Experimente oder Roboter „Karol“ auf die Besucher.

Stadt saniert Gemeindeverbindungsstraßen

Orgelpfeifer Trostberg Bauausschuss Straßensanierung TeaserStreckenabschnitte dreier Gemeindeverbindungsstraßen in einer Gesamtlänge von etwa 2,1 Kilometern will die Stadtverwaltung in diesem Jahr sanieren. Der Bauausschuss zeigte sich damit einverstanden, dafür etwa 114.000 Euro in die Hand zu nehmen. Die Planungen betreffen die etwa Waldstrecke Schilling-Pirach bei Lindach, die Strecke Heiligkreuz-Kaps sowie die Strecke Schönharting-Schönreit bei Oberfeldkirchen. Der Bauausschuss beschäftigte sich zudem mit dem Widmungsverfahren zur Umstufung der Wege entlang der Alz. Das Gremium beschloss auch, den Feichtner Weg nun doch nicht einzuziehen. In seiner Sitzung vom Oktober 2015 hatte der Ausschuss einer Einziehung noch zugestimmt. Außerdem soll auf dem Grundstück mit der Flurnummer 1142 der Gemarkung Oberfeldkirchen ein Beweidungskonzept die arbeitsintensive Mäharbeit per Hand ersetzen. Die Verwaltung strebt hier als Pflegemaßnahme „Zurückdrängen der Verbuschung durch Ziegen- und Schafbeweidung“ an.

Rebers predigt im Postsaal-Mompel

Orgelpfeifer Trostberg Andreas Rebers TeaserIn „Rebers muss man mögen – Eine Abrechnung“ hat der Kabarettist Andreas Rebers im Postsaal eine soziale Fehlentwicklung nach der anderen abgearbeitet. Religiösem Wahn trat er als Reverend mit seiner frohen Botschaft entgegen. Ja, er ist Religionsstifter, in seinen schlesischen Bitocken fasst er zusammen, was zusammengehört: Teilzeitjuden, Gelegenheitsmoslems, Ein-Euro-Christen. Ganz alte Werte. Weib, lass ab vom Scharren! Wer braucht schon Emanzipation oder gar ein Matriarchat? Kommen alle Weltreligionen ganz gut ohne aus. Und die Bitocken versammeln nun mal das Beste aus allen Religionen in Rebers‘ „Großem Mompel von Boblowitz“. Wobei er’s natürlich leicht hat, wo er doch links und reich ist. Das ist eindeutig angenehmer als links und arm, von arm und rechts ganz zu schweigen, weil man dann zwangsläufig auch noch blöd ist.

Zuviel an Plexiglas, Text und Gedenken

Trostberg Orgelpfeifer Dipferl kleines Logo Dipferlscheißer KommentarEngagierte Trostberger haben sich zur Arbeitsgruppe „Bürger/innen für das Erinnern“ zusammengetan, um ein Kapitel der nationalsozialistischen Vergangenheit der Stadt aufzuarbeiten: Sie haben einen Entwurf für eine Gedenkstätte für die Häftlinge, die im KZ-Außenlager Trostberg ums Leben gekommen sind, abgeliefert, samt Textvorschlag und Kostenkalkulation. Der Stadtrat hätte eigentlich nur noch zustimmen müssen. Eigentlich. Die CSU-Fraktion war aber dagegen – und zwar gegen die ausdrückliche Empfehlung von Bürgermeister und Stadtverwaltung. Weil sie ihre Vorstellungen nicht in den Entwurf einbringen konnte. Weil sie vom Entwurf, der von ihr unbemerkt in der Heimatzeitung und an dieser Stelle ausführlich vorgestellt wurde, überrascht wurde. Weil zu viel Plexiglas und zu viel Text verbaut würde. Weil alles gut ist, wie es ist. Weil der Volkstrauertag für ein angemessenes Gedenken ausreicht. Der Dipferlscheißer sieht das wieder einmal ein bisserl anders.

Landrat informiert über Kreispolitik

Orgelpfeifer Trostberg Landrat Walch Postsaalgewölbe TeaserAsylthematik, sozialer Wohnungsbau, die Finanzen des Landkreises, die Bildung und die Zukunft der Kreiskliniken – Landrat Siegfried Walch hat im Postsaal-Gewölbe auf Einladung des Trostberger CSU-Ortsverbandes über Trostberg betreffende Landkreispolitik informiert. Dabei kündigte er an, dass der Landkreis die vier maroden stadteigenen Gebäude an der Traunsteiner Straße übernehmen und denkmalschutzkonform in ein Projekt des sozialen Wohnungsbaus umwandeln wolle. Der Realschulneubau starte im kommenden Jahr, die Kliniken Südostbayern AG befinde sich auf dem Weg der Konsolidierung. „Eine Privatisierung ist mit mir nicht zu machen“, betonte Walch. Breiten Raum nahm die Asylthematik ein: Der Landrat versuchte unter anderem seine Entscheidung für einen Stopp der Akquise-Tätigkeit bei der Suche nach weiteren Unterkünften für Asylbewerber im Landkreis Traunstein zu rechtfertigen. Er wolle sich erst einmal verstärkt auf den sozialen Wohnungsbau konzentrieren.

Wohncontainer kosten 26.600 Euro

Orgelpfeifer Trostberg Bauausschuss Obdachlose Maerz TeaserDer Bauausschuss hat zugestimmt, dass neben dem Gebäude an der Pechleraustraße 1a eine Gemeinschaftsunterkunft für bis zu vier Obdachlose errichtet wird. Der Haupt- und Finanzausschuss hatte sich bereits im Januar einstimmig dafür ausgesprochen, dass die Stadt Trostberg drei Wohncontainer anschafft. Ursprünglich hatte die Verwaltung geplant, drei gebrauchte Wohncontainer für brutto 15.470 Euro zu kaufen. Doch in der Zwischenzeit habe sich herausgestellt, dass diese Container in puncto Schneelast statisch nicht geeignet sind, erklärte der derzeitige städtische Geschäftsleiter und künftige Bauamtsleiter Bernhard Unterauer auf Nachfrage des Orgelpfeifers. Daher habe sich die Stadt dazu entschieden, drei neue Container zu kaufen, deren Kosten sich auf etwa 26.600 Euro belaufen. Die ursprünglich ins Auge gefassten Container hätten deutlich aufgerüstet werden müssen. „Das hätte uns am Ende mehr gekostet.“

„Finanzlage der Stadt ist geordnet“

Orgelpfeifer Trostberg Bürgerversammlung Finanzen TeaserIn der Bürgerversammlung im Postsaal hat Kämmerer Armin Gois die finanzielle Situation der Stadt Trostberg präsentiert. Im November war er noch von Gewerbesteuern in Höhe von rund neun Millionen Euro ausgegangen. Der Haushaltsfortschritt 2015 verzeichnete jedoch Mehreinnahmen von 802.000 Euro bei der Gewerbesteuer. Der Haushaltsplan 2016 schließt ausgeglichen in Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt mit 24.194.040 Euro und im Vermögenshaushalt mit 6.433.690 Euro ab. Für diesen Gesamtbetrag von 30.627.730 Euro ist keine Kreditaufnahme erforderlich, sagte Gois. Der Stadtkämmerer plant jedoch ein, der allgemeinen Rücklage 3,585 Millionen Euro zu entnehmen. Gois prophezeite, dass noch genügend Projekte zur Umsetzung anstehen, deren Finanzierung die Stadt sehr fordern wird. Dennoch lautete das erfreuliche Fazit des Stadtkämmerers: „Die Finanzlage der Stadt Trostberg ist geordnet.“

„Aushängeschild für das Miteinander“

Orgelpfeifer Trostberg Bürgerversammlung Asyl Teaser„Sehr erfreulich ist, dass sich die zum Teil schwerst traumatisierten Flüchtlinge schon sehr gut in Trostberg eingelebt haben und sich bisher keine unangenehmen Auffälligkeiten gezeigt haben“, hat Bürgermeister Karl Schleid in den beiden Bürgerversammlungen im Trostberger Postsaal und Gasthaus Beilmaier in Lindach erklärt. Dies sei sicher auch Ergebnis der guten Zusammenarbeit des Rathauses mit den „sehr rührigen und in ihrem außerordentlichen Engagement überaus eifrigen Ehrenamtlichen“, die sich im Trostberger Netzwerk Asyl für die neuen Einwohner einsetzen. Derzeit leben 127 Flüchtlinge im Trostberger Stadtgebiet; zu ihnen zählen 22 unbegleitete Minderjährige. Am 25. Februar hat der Landkreis Traunstein nun die zentrale Unterkunft für 100 Personen am Zaglberg der Regierung von Oberbayern übergeben.

Zweifel am Zensus

Orgelpfeifer Trostberg Bürgerversammlung Einwohnerzahlen TeaserBürgermeister Karl Schleid hat in der Bürgerversammlung im Postsaal erhebliche Bedenken geäußert, was die Ermittlung und Fortschreibung der amtlichen statistischen Einwohnerzahl Trostbergs betrifft. Das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weist im Rahmen des Zensus 2011 für die Stadt Trostberg zum Stichtag 30. Juni 2015 eine Zahl von 11.052 Einwohnern aus. Wie viele Kommunen, kritisiert auch die Stadt Trostberg die Volkszählung als ungenau und fehlerhaft. „Deshalb streben wir hier eine gerichtliche Klärung an“, sagte Schleid. Der Zensus hat in den Gemeinden für Aufregung gesorgt, da er für viele Städte deutlich geringere Einwohnerzahlen ergeben hatte als die bisherige amtliche Statistik. Mögliche Konsequenz sind empfindliche finanzielle Einbußen – vor allem durch den kommunalen Finanzausgleich.

Neues Friedhofskonzept vorgestellt

Orgelpfeifer Trostberg Bürgerversammlung Friedhof TeaserFür die Friedhöfe an der Altöttinger Straße und Deinting hat die Stadtverwaltung 2015 ein neues Konzept ausgearbeitet. Bürgermeister Karl Schleid stellte das Friedhofskonzept in der Bürgerversammlung im Postsaal vor. Die Verwaltung hat die Regelungen des Friedhofs- und Bestattungswesens aktualisiert, um die theoretischen Vorgaben der alten Satzung praktisch besser umsetzen zu können und etwas freiere Hand bei der Grabgestaltung zu haben. Auch der Rundweg der Urnenschnecke wurde verbessert. Außerdem erlaubt die Stadtverwaltung seit Anfang des Jahres neue Bestattungsformen: Hinter den historischen Grabkreuzen in der Nähe des Friedhofweihers sind Baumbestattungen und Bestattungen in einem neuen Ruhegemeinschaftsgrabfeld.

Nadelöhr Gabelsbergerstraße

Orgelpfeifer Trostberg Bürgerversammlung Gabelsbergerstr TeaserEine Einbahnstraßen-Regelung bestimmt den Verkehr in der Gabelsbergerstraße. Radfahrer sind von dieser Regelung jedoch ausgenommen, gegenläufiger Fahrradverkehr ist hier erlaubt. In der Bürgerversammlung im Postsaal monierten jedoch Evi und Sebastian Harrecker, dass es wegen der Schrägparkplätze und der dadurch verschmälerten Fahrbahn fast unmöglich sei, mit dem Rad entgegen der Einbahnstraße zu fahren. Zudem seien sie schon beschimpft und angehupt worden, als sie hier mit ihren Fahrrädern unterwegs waren. Bürgermeister Karl Schleid wies auf die Verkehrsschilder hin, die die Regelung klären. Er riet zu mehr Rücksichtnahme und weniger Ich-Mentalität. Zudem soll es irgendwann eine Neuordnung geben. Schleid: „Die Straße bleibt nicht in alle Ewigkeit so.“

Schlossbergwege aufgewertet

Orgelpfeifer Trostberg Schlossbergwege saniertErhebliche Schäden hatten die Schlossbergwege aufgrund der sintflutartigen Regenfälle im Sommer 2013 erlitten. Um mögliche staatliche Zuschüsse nicht zu gefährden, hat die Stadt Trostberg erst im April 2015 mit den Sanierungsarbeiten begonnen. Bereits im November konnten die Wege wieder eröffnet werden. In der Bürgerversammlung im Postsaal präsentierte Bürgermeister Karl Schleid mit einigen Fotos das Ergebnis der Maßnahme. Es kann sich sehen lassen, die Schlossbergwege haben eine deutliche Aufwertung erfahren. Und: Die Stadt Trostberg muss lediglich 60.000 Euro von den etwa 900.000 Euro Gesamtkosten selbst tragen. Die Regierung von Oberbayern hat Zuwendungen für die Regenschäden zugesichert, und über die Städtebauförderung gibt es einen Zuschuss für die Neugestaltung der Wege und Treppen.

44 VdK-Mitglieder geehrt

Orgelpfeifer Trostberg 2016 VdK Teaser44 Mitglieder des VdK-Ortsverbands sind bei der Jahreshauptversammlung im Postsaal vom Ortsvorsitzenden Ewald Polster, Beisitzer Hugo Egginger und vom Kreisvorsitzenden Rudi Göbel für langjährige Treue zum VdK ausgezeichnet worden. Eine Überraschung gab’s für Beisitzer Josef Lackner: Polster zeichnete ihn für 20-jähriges Engagement in der Vorstandschaft des VdK Trostberg aus. Im vergangenen Jahr zahlte der Ortsverband finanzielle Hilfen in Höhe von 4.600 Euro aus. „Solche Hilfen sind natürlich nur möglich, weil wir durch Spenden und Mitteln aus der HWh-Sammlung unterstützt werden“, betonte Polster. HWh steht für „Helft Wunden heilen“. Polster bedankte sich bei den Sammlern und Spendern und sagte: „Sie dürfen versichert sein, dass wir uns bei der Vergabe von Beihilfen genau darüber informieren, ob die zu leistende Hilfe auch angebracht ist.“

Treffpunkt mit Anlaufschwierigkeiten

Orgelpfeifer Trostberg Treffpunkt Logo TeaserMit Anlaufschwierigkeiten hat der neu gegründete Verein Treffpunkt Trostberg zu kämpfen. Der Verein, der die Arbeit des handlungsunfähigen BDS Wirtschaftsverbandes übernehmen soll, steckt derzeit ein wenig fest. Ins Vereinsregister ist der Treffpunkt noch nicht eingetragen. Allerdings kann er bis zu seiner Eintragung Aktionen planen, wie das Registergericht Traunstein und ein Notariat auf Anfrage des Orgelpfeifers bestätigten. Die erste ordentliche Mitgliederversammlung hatte die Vorstandschaft abgesagt, da von den etwa 70 Mitgliedern des BDS Wirtschaftsverbands Trostberg nur vier Interesse an der neuen Organisation bekundet hatten. Daraufhin war Klaus Stelzner, der in der Gründungsversammlung im September zum kommissarischen Vorsitzenden gewählt worden war, von seinem Amt zurückgetreten, da er seine Energie verstärkt für sein Fotostudio verwenden wolle. In der kommissarischen Vorstandschaft verbleiben Bernhard Heppel, Christof Uhrmann und Katharina Weindl. Sie wollen dafür sorgen, dass der Treffpunkt Trostberg nun Fahrt aufnimmt.

Gedenktafel für Häftlinge des KZ-Außenlagers

Orgelpfeifer Trostberg Mahnmal KZ TeaserDer Trostberger Stadtrat wird sich in einer seiner nächsten Sitzungen mit dem Antrag des Arbeitskreises „Bürger/innen für das Erinnern“ befassen, auf dem Trostberger Friedhof eine Gedenktafel mit den Namen der Häftlinge des KZ-Außenlagers Trostberg anbringen zu lassen. In der Bürgerversammlung im Postsaal stellte Altbürgermeister Walther Heinze einen entsprechenden Antrag. Um das begangene Unrecht in Trostberg zu erläutern und die Namen der bekannt gewordenen Toten zu nennen, beantragt der Arbeitskreis, zwei Tafeln neben dem dort befindlichen historischen Gedenkstein anzubringen. Bürgermeister Karl Schleid erklärte, dieses Thema „mit entsprechender Gewichtung“ im Stadtrat zu behandeln.

Auszeichnung für drei Lebensretter

Orgelpfeifer Trostberg Bürgerversammlung Lebensretter TeaserDen 15. Juli 2015 werden Daniel Huber und Maximilian Liebhart von der Trostberger Wasserwacht und Schwimmmeister Bernhard Maier wohl nicht mehr vergessen. An diesem Tag retteten sie einem vierjährigen Buben, der im Freizeitzentrum von der Rutsche am Nichtschwimmerbecken ins Wasser glitt und unterging, das Leben und bewahrten ihn durch ihr sicheres und entschlossenes Eingreifen mit größter Wahrscheinlichkeit auch vor schweren organischen Folgen. In der Bürgerversammlung im Postsaal zeichnete Bürgermeister Karl Schleid die beherzten Retter Huber, Liebhart und Maier mit Pienzenauer-Figuren aus. Das Wahrzeichen der Stadt Trostberg haben bislang nur wenige erhalten. „Ich bin stolz darauf, solche Bürger in Trostberg zu haben“, teilte Schleid via Facebook mit.

Pflegeherausforderung Demenz

Orgelpfeifer Trostberg Pur Vital Weiterbildung TeaserIrene Göring und Alexander Jost vom Trostberger Seniorenzentrum Pur Vital sowie Gabriela Augustinovic vom Kreisalten- und Pflegeheim Trostberg haben ihre Fortbildung zur Fachkraft für gerontopsychiatrische Pflege erfolgreich abgeschlossen. Gemeinsam mit acht weiteren Absolventen bekamen sie kürzlich im Pur Vital ihre Urkunden und Zeugnisse von Maria Kammermeier vom Regensburger Institut B.A.S.I.C., das für die Weiterbildung verantwortlich war, ausgehändigt. In allen Pflegeeinrichtungen sei mindestens die Hälfte der Bewohner von Demenz betroffen, sagte Maria Pojda, Heimleiterin des St.-Nikolaus-Seniorenzentrums Kraiburg. Daher sei Weiterbildung wichtig. Nachdem die Pflegekräfte über ein Jahr freiwillig an der Weiterbildung teilgenommen haben, sei nun nach der Zeit des Lernens eine Zeit des Durchschnaufens gekommen. Pojda sprach den Absolventen ihre Anerkennung aus.

„Brot, das Not lindert“

Orgelpfeifer Trostberg 2016-SolibrotUnter dem Motto „Solibrot schmeckt gut und tut gut“ hat der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) gemeinsam mit Misereor die Solibrot-Aktion gestartet. Daran beteiligt sich auch der Trostberger Frauenbund; Christine Falterer unterstützt die Aktion. Im dritten Jahr bereits bäckt sie Solibrote, von deren Verkauf je 50 Cent der Aktion „Brot, das Not lindert“ zugutekommen. Seit Montag, 22. Februar, fließen pro Solibrot der Schwarzauer Bäckerei Falterer 50 Cent in Projekte, die   Frauen und Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika fördern. Im Mittelpunkt stehen Schul- und Bildungsprojekte, Ernährungssicherheit und Umweltschutz sowie Kampf gegen Kinderarbeit. (Text/Bild: Michael Falkinger)

Viel Arbeit für Oberfeldkirchner Wehr

Orgelpfeifer Trostberg FFW Oberfeldkirchen TeaserDie Freiwillige Feuerwehr Oberfeldkirchen ist im vergangenen Jahr zu 26 Einsätzen ausgerückt und hat dabei 336 Stunden ehrenamtlicher Arbeit geleistet. Diese Bilanz zog Kommandant Thomas Kleinschwärzer bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oberfeldkirchen im Ristorante „Rosa Bianca“ in Deisenham. „Für Übungen waren wir 658 Stunden unterwegs“, sagte der Kommandant. Stefan Grundl hatte die Weiterbildung zum Truppführer bestanden, Philipp Grundl und Thomas Pscheiden den Atemschutzlehrgang. Zu den weiteren Übungen zählten unter anderem Unfallverhütung, der Umgang mit Hydranten, Training für Maschinisten und eine Auffrischung in Erster Hilfe für alle Aktiven. Kleinschwärzer und Bürgermeister Karl Schleid überreichten dem 2. Kommandanten Gerhard Nickel die Beförderungsurkunde zum Löschmeister. Zudem ehrte Kreisbrandrat Hans Gnadl vier Feuerwehrkameraden für 25 Jahre aktiven Dienst:  Martin Stitzl, Christoph Wastlschmid, Josef Westner und Heinrich Würnstl.

40 Jahre bei der KSK engagiert

Orgelpfeifer Trostberg KSK Oberfeldkirchen TeaserFür vier Jahrzehnte Engagement in der Krieger- und Soldatenkameradschaft Oberfeldkirchen ist Vereinsvorsitzender Johann Reiter bei der KSK-Jahreshauptversammlung im Ristorante „Rosa Bianca“ in Deisenham ausgezeichnet worden. Ebenfalls seit 40 Jahren hält Franz Mussner dem Verein die Treue. Markus Grundl, Rupert Mörwald und Konrad Stitzl engagieren sich seit 25 Jahren in der Kameradschaft. Der KSK Oberfeldkirchen gehören derzeit 89 Mitglieder an. Davon haben drei am Zweiten Weltkrieg teilgenommen. Reiter blickte auf das vergangene Vereinsjahr zurück und richtete an Trostbergs 1. Bürgermeister Karl Schleid die Bitte, die Stadt möge die KSK finanziell dabei unterstützen, das Oberfeldkirchner Kriegerdenkmal herzurichten. Schleid versprach, dass die Stadt die Kameradschaft nicht im Regen stehen lassen werde.

Was geht in Traunreut?

Trostberg Orgelpfeifer Dipferl kleines Logo Dipferlscheißer KommentarWeil der Dipferlscheißer vom Dienst bei einer Facebook-Diskussion um die Traunreuter Besorgtbürgerdemo von einem im Allgemeinen besonders salbungsvoll agierenden, offenbar AfD-nahen Protagonisten durch die Blume zurechtgewiesen wurde, er habe sich als Trostberger aus Traunreuter Themen herauszuhalten, befasst sich dieser Dipferlscheißer diesmal mit dem offenbar in Gründung befindlichen AfD-Ortsverband. Natürlich muss das niemand ernst nehmen, schon gar nicht die besorgten Traunreuter AfD-Patrioten, zumal der Dipferlscheißer keinen Herkunftsnachweis beibringen konnte, in dem Traunreut auch nur im Ansatz eine Rolle gespielt hätte. Eine Sach- und Fachkompetenz in Sachen Traunreuter Themen konnte somit von Seiten des Dipferlscheißers ebenfalls nicht nachgewiesen werden. Wo doch die Flüchtlingsproblematik nun mal nur den wahren, den indigenen Traunreuter betrifft. Und den wahren AfDler.

In der Tradition Valentins und Karlstadts

Orgelpfeifer Trostberg Hoibe Schnitzel TeaserEs gibt viele Geschichten über, um und in Wirtshäusern. Die oberniederbairische Wirtstochter Andrea Limmer und der steirische Liedermacher Christoph Theußl haben sich ihrer in ihrem Programm „Im Guten wie im Schlechten“, das sie im Postsaal-Gewölbe vorgestellt haben, angenommen. Limmer und Theußl blickten mit dem Publikum in schreiend komische Abgründe der menschlichen Natur, die sich so nur in Gaststuben öffnen. Dass sie dies gerade in bayrischen Wirtshäusern tun, garantierte den Zuschauern ein mitreißendes Erlebnis, bei dem jeder sogleich den typischen Geruch nach Braten, Bier und brachialer Tanzbodengaudi in der Nase hatte. Und freilich kam die urige Liebe auch nicht zu kurz. Schelmisch, hinterkünftig sowie spontan und schlagfertig ging’s da auf der Bühne her. Freunde urkomischen bayrischen Humors und kerniger Wirtshaus-Prosa kamen voll auf ihre Kosten.

Altenheim ehrt Ehrenamtliche

Orgelpfeifer Trostberg Kreisaltenheim Ehrenamtliche Teaser„Ohne Ehrenamtliche würde es nicht gehen“ – das hat Stefan Zollmann, Leiter des Trostberger Kreisalten- und Pflegeheims in Schedling im Gespräch mit dem Orgelpfeifer betont. „Das Kerngeschäft bekommen wir schon auf die Reihe.“ Aber die mehr als 40 Ehrenamtler machen es möglich, neben dem Pflege- und Betreuungsdienst der hauptamtlichen Kräfte zusätzliche Angebote zu schaffen, die das Heim noch lebens- und liebenswerter gestalten. Daher widmen Heimleitung und Pflegeteam speziell den freiwillig Engagierten über das Jahr hinweg drei Veranstaltungen, in denen Zollmann im Namen seines Teams seine Wertschätzung für die Arbeit der Ehrenamtlichen zum Ausdruck bringt und die Möglichkeit bietet, Gedanken auszutauschen und zu Ideen anzuregen. Kürzlich fand ein Festessen für die Ehrenamtlichen statt.

Eulenspiegeleien

Orgelpfeifer Trostberg Eulenspiegel TeaserDer Soziologe Prof. Dr. Martin Doehlemann aus Truchtlaching hat im Atrium am Stadtmuseum mit seiner Band Swingdividualisten sein Buch „Till Eulenspiegel und Nasreddin Hodscha – Zwei Schelme aus alter Zeit als Botschafter der Toleranz. Eine heitere Begegnung“ vorgestellt. Der Autor schilderte in seinem amüsanten Vortrag die Schelme samt deren Einzug in die Literatur und erzählte einige Geschichten der beiden. Dass Eulenspiegel wirklich gelebt hat, ist wahrscheinlich; bei Hodscha ist es ungewiss. Eulenspiegels Geburtsjahr ist auf 1300 in Kneitlingen am Elm datiert, Hodscha soll im 13. oder 14. Jahrhundert in Anatolien gelebt haben. Doehlemann unterhielt seine Zuhörer bestens in lockerer Manier. Die Musik der Swingdividualisten rundete den heiteren Abend ab.

Bebauungsplan neu aufgelegt

Orgelpfeifer Trostberg Bauausschuss Alzbogen TeaserUm den Bebauungsplan „Schule im Alzbogen“ im Bereich westlich der Bahnhofstraße zu ändern und zu erweitern, hat der Bauausschuss der Stadt Trostberg einstimmig eine Satzung beschlossen. Laut Andreas Kirchner, Leiter des Stadtbauamts, handelte es sich hier um einen „ziemlich alten“ Bebauungsplan, den die Verwaltung nun neu auflegen wolle. „Ein konkretes Projekt ist nicht im Busch.“ Die Verwaltung musste die Eingriffsregelung nach Naturschutzrecht anwenden und einen förmlichen Umweltbericht erstellen. Mit der Eingriffsregelung sollen negative Folgen von Eingriffen in Natur und Landschaft vermieden und minimiert werden. Die Stadt muss den naturschutzfachlich erforderlichen Ausgleich extern nachweisen. Die Verwaltung verwendet als notwendige Ausgleichsfläche in der Größe von 1.350 Quadratmetern ein städtisches Grundstück am Schwarzerberg. Eine immissionsschutzfachliche Untersuchung des Stadtkinos und der darüberliegenden Gaststätte erschien der Stadtverwaltung als unnötig.

Verfahren auf Eis gelegt

Orgelpfeifer Trostberg Bauausschuss Trostberger Feld neu TeaserFür die Bebauungspläne „Trostberger Feld“, „Heiligkreuz-Wimm“ und „Sondergebiet Waltersham“ hatte der Bauausschuss zwar bereits Aufstellungsbeschlüsse gefasst, „da in allen drei Fällen seit längerem keine weiteren Schritte erfolgen konnten, wurden die Antragsteller um Äußerung zu den jeweiligen Verfahren gebeten“, sagte Bürgermeister Karl Schleid. Auf den betroffenen Grundstücken „Trostberger Feld“ waren zwei Mehrfamilienhäuser geplant. Die Antragsteller teilten nun aber mit, dass das Verfahren hinfällig sei und eingestellt werden solle. Auch das Verfahren, das im Bebauungsplan „Heiligkreuz-Wimm“ ein Werkstattgebäude betrifft, soll für den jetzigen Zeitpunkt eingestellt werden. Für den Bebauungsplan „Sondergebiet Waltersham“ ist eine Erweiterung für Pferdesport beantragt. „Der Antragsteller hat mitgeteilt, dass derzeit diverse Angebote für die geplante Halle sondiert werden“, berichtete Schleid.

Zuschuss für Bausanierung

Orgelpfeifer Trostberg Bauausschuss Hauptstraße TeaserFördermittel in Höhe von 5.059,47 Euro hat der Bauausschuss für die Sanierung des Hauses in der Hauptstraße in Aussicht gestellt, in dem das Sanitätshaus Wöllzenmüller einen Laden betrieben hatte. Der Zuschuss stammt aus dem Kommunalen Förderprogramm. Das Gebäude liegt im Sanierungsgebiet „Trostberg – Altstadt I“ im denkmalgeschützten Ensemble. Die Baumaßnahmen, die Eigentümer Christian Andersch plant, entsprechen laut Trostbergs 1. Bürgermeister Karl Schleid den Zielen und Zwecken der Sanierung. Andersch hatte den Zuschuss beantragt, um die Fassade zu sanieren und bauliche Mängel zu beseitigen. Beim Umbau des Hauses soll der bislang zweistöckige Laden aufs Erdgeschoss beschränkt und der erste Stock zu einer Wohnung umgestaltet werden. Der Bauausschuss stimmte der entsprechenden Nutzungsänderung zu.

Schleich teilt aus – aber wie!

Orgelpfeifer Trostberg Helmut Schleich Ehrlich Teaser„Meine CSU hat Bayern noch als ihren Privatbesitz betrachtet – und das nicht, weil die Berge so schön sind und der Himmel so blau und die Wälder so grün und die Seen so klar. Diese weiß-blauer Klischee-Fabrikation entstammenden Bilder, deren sich meine so genannten Nachfolger heute bedienen, haben uns seinerzeit einen Dreck interessiert. Weil wir noch mitgespielt haben in der Weltpolitik.“ So ist das, wenn Franz Josef Strauß die Lebensleistung seiner Amtsnachfolger würdigt. Posthum und adhoc, wie er im ausverkauften Postsaal gesagt hat. Na gut, der FJS war’s nicht direkt selber. Aber fast. Immerhin sprach der einzige, der mit Straußens Zunge sprechen darf: Helmut Schleich. Der rühmte sich respektive Strauß für seine Tatkraft: Eigenhändig eingefädelte Milliardenkredite, Waffen für Damaskus und für Tel Aviv. Da haben CSU-Politiker noch mit Panzern gehandelt. Und nicht mit Modellautos. Bayrisches Kabarett vom Feinsten – im Kabinett und im Postsaal.

Hövels stellt sich neu auf

Orgelpfeifer Trostberg Hövels TeaserWeil sich familienintern keine Nachfolgeregelung angebahnt hat, Karl-Heinz Hövels sein Busunternehmen aber nicht verkaufen wollte, hat er einen Co-Geschäftsführer mit ins Boot geholt: Seit 1. Januar unterstützt ihn Nicolaj Eberlein als geschäftsführender Gesellschafter. Außerdem wurde die OHG in eine GmbH & Co. KG umgewandelt. „Dieser Formwechsel schafft nicht nur eine zukunftsfähige Rechtsform“, erklärt Hövels im Gespräch mit dem Orgelpfeifer. „Er sorgt auch für zusätzlichen Sachverstand im Unternehmen. Ich freue mich, dass es gelungen ist, mit Nicolaj Eberlein einen anerkannten Fachmann als Geschäftsführer und Partner für unser Unternehmen zu gewinnen.“ 1995 begann der Vachendorfer Eberlein seine Laufbahn bei der Regionalverkehr Oberbayern GmbH, zuletzt war er Leiter des Angebots- und Wettbewerbsmanagements bei DB Regio Bus Bayern.

Handyaktion

Alte Handys für einen guten Zweck

Mehr ungenutzte Althandys als Einwohner gibt es deutschlandweit. Um die darin enthaltenen Rohstoffe dem Recycling zuzuführen, sammelt der Verbraucher-Service Bayern (VSB) des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) ausrangierte Handys und Smartphones. Bis zum Donnerstag, 31. März, können alte Mobiltelefone im Bürgerbüro des Trostberger Rathauses, Zimmer 2 im Erdgeschoss, abgegeben werden. Die Sammlung erfolgt im Rahmen der Aktion des Informationszentrums Mobilfunk „Happy Handy“, die vom Bundesumweltministerium unterstützt wird. Für jedes Gerät erhält der Verband einen Euro. Mit der Spende unterstützt der VSB sein Umweltprojekt, um Aktionen für ressourcensparende Maßnahmen durchzuführen. Weitere Informationen gibt’s im Internet unter www.verbraucherservice-bayern.de oder in der Beratungsstelle Traunstein, Tel. 08 61/6 09 08. fam

AWO-Ball gut besucht

Der AWO-Ball im Postsaal hat am vergangenen Samstagnachmittag die Schlussphase der 2016er Faschingssaison eingeläutet. Die Drei Muh-Hagln – bisweilen von Sänger Herbert Wettengel verstärkt – brauchten die Besucher nicht lange zu bitten, dass die die Tanzfläche eroberten. Großen Beifall gab’s für die Show-Einlagen: Die Jugendtanzgruppe und Showtanzgruppe aus Heiligkreuz begeisterten die Zuschauer mit ihren Jahresmottos „Wanna have Fun“ und „Every Time is Rock Time“ – zu entsprechenden Rhythmen wirbelten die Tänzerinnen übers Parkett. Mit ihrem Prinzenpaar Seine Hoheit Prinz Andreas I. und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Stephanie I. zog die Garde der Trostberger Elfer die Blicke auf sich und bot gemeinsam mit Peter Pan einen Einblick ins „Land der Träume“.

Fast 5.400 Stunden Dienste geleistet

Orgelpfeifer-Trostberg-BRK-2016-Ehrungen TeaserDie rund 50 Mitglieder der BRK-Bereitschaft Trostberg-Palling waren im vergangenen Jahr in 4.599,5 Stunden gefordert, bilanzierte Bereitschaftsleiter Ulrich Binder beim Neujahrsempfang der BRK-Bereitschaft in der „Husarenschänke“ in Altenmarkt. Davon wendeten sie 1.142,5 Stunden für Sanitätsdienste auf. Bei vier Brandeinsätzen im nördlichen Landkreis Traunstein leistete die Bereitschaft 159 Stunden. 2.520 Stunden investierte die Bereitschaft in die Aus- und Weiterbildung. Die Wasserwacht-Ortsgruppe, der 16 Aktive angehören, leistete im vergangenen Jahr 782 Stunden, berichtete der stellvertretende Ortsgruppenvorsitzende Benjamin Betz. 73 Mal musste die Wasserwacht Erste Hilfe leisten. Gemeinsam mit der SEG Obing und der Kreiswasserwacht führte die Ortsgruppe neun Einsätze und vier Übungen durch. Bereitschaftsleiter Binder und BRK-Kreisgeschäftsführer Kurt Stemmer zeichneten vier Mitglieder der BRK-Bereitschaft für langjährige Treue ausgezeichnet: Ernö Takacs, Adolf Safner, Anneliese Weißl und Adolf Feil.

Trostberger Elfer geben Rathausschlüssel zurück

Elfer geben Rathausschlüssel zurück

32 Tage hat das Prinzenpaar der Trostberger Elfer – Seine Hoheit Prinz Andreas I. alias Andreas Trattler (2. von links) und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Stephanie I. alias Stephanie Imhof – das Zepter im Reiche Trostberg geschwungen: Beim Stadtball am 9. Januar im Postsaal hatte Bürgermeister Karl Schleid dem erlauchten Paar untertänigst den Rathausschlüssel übergeben. Mit Bedacht regierten Andreas und Stefanie während des Elferjubiläums „6 x 11 Jahre“ die Stadt. Auch schienen sie am Faschingsdienstag  ganz und gar nicht amtsmüde. Dennoch: Der Brauch will es, dass das Prinzenpaar am Faschingsdienstag Rathausschlüssel und Stadtsäckel wieder an den offiziellen Regierungs-Chef zurückgibt. Der Staatsakt ging im Hotel „Pfaubräu“ über die Bühne. Bürgermeister Schleid war als Indianerhäuptling (links) erschienen, um mit dem Prinzenpaar, Elferpräsident Christian Acker (rechts) und dessen Truppe den Regierungswechsel mit einem gemütlichen Frühstück einzuleiten. Das Prinzenpaar hat offenbar sparsam gehaushaltet, denn: Außer dem Rathausschlüssel streckten Andreas und Stephanie dem Bürgermeister ein prall gefülltes Stadtsäckel entgegen. Was aber für das gesunde Bäuchlein im städtischen Sparstrumpf gesorgt hat, blieb ein Geheimnis. Dafür sorgte nicht zuletzt des Stadtoberhaupts Squaw Bettina Zährl, die das Stadtsäckel wie ihren Augapfel hütete. Da sich der Bürgermeister am Faschingsdienstag einen gemütlichen Tag fern jeglicher Amtsgeschäfte gönnen wollte, gab es gewissermaßen eine Sedisvakanz: Daher gewährte er trotz offizieller Schlüsselübergabe dem Prinzenpaar, noch bis Mitternacht zu regieren. Denn: Nach dem Frühstück im „Pfau“ ging’s weiter ins Nachbarreich zum Faschingszug der „Oidnmarkta Bochratzn“. Den Absacker zum Kehraus genehmigten sich Prinzenpaar, Elfer und Bürgermeister schließlich in der Heimat im „Hemingway“. Text/Foto: Michael Falkinger

Infos über den Islam

Orgelpfeifer Trostberg Moschee Diakonie TeaserMitarbeiter des Diakonisches Werks Traunstein haben sich kürzlich in der Moschee des Türkisch-Islamischen Kulturvereins Sultan Mehmet Camii an der Dr.-Albert-Frank-Straße 5 über den Islam informieren lassen. „Arbeit mit Muslimen“ lautete das Motto des Studientags, der etwa 35 Leitungskräfte nach Trostberg geführt hat. Fatma Cekic führte die Besucher durch die Gebetsräume. Dort hörten sie von Imam Ahmed Cimen einen Gebetsruf und eine Sure aus dem Koran, die Aykan Inan aus München, stellvertretender Vorstand der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion DITIB Südbayern, übersetzte. Gemeinsam mit Inan und Yusuf Cetin, dem Vorsitzenden des Trostberger Türkisch-Islamischen Kulturvereins, diskutierten die Fachbereichsleiter über das Leben von Muslimen in Deutschland und in Bayern.

Wohncontainer für Obdachlose

Orgelpfeifer Trostberg HFA Obdachlose TeaserDie Stadt Trostberg kauft für 15.470 Euro drei Wohncontainer, in denen künftig an der Pechleraustraße 1a bis zu vier Obdachlose untergebracht werden sollen. Dafür haben sich die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses einstimmig ausgesprochen. Die Stadt ist verpflichtet, sich um Obdachlose und um von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen zu kümmern. Diese Aufgabe werde von Jahr zu Jahr schwieriger, weil bislang städtische Unterkunftsmöglichkeiten fehlten und immer weniger private Vermieter bereit sind, Obdachlose aufzunehmen. Mit dem Kauf der drei Container muss das Sozialamt der Stadt Trostberg keine Gebäude oder Zimmer mehr anmieten. Die Obdachlosenunterkunft ist nur als Übergangslösung für die Nutzer gedacht. Entsprechend spartanisch fällt die Ausstattung der Wohncontainer aus: Wohnräume, Aufenthaltsraum, Küchenzeile, Dusche und WC.

Trostberg fordert Tempolimit

Orgelpfeifer Trostberg Verkehrsschau Moosham TeaserDie Stadt Trostberg hat die Untere Verkehrsbehörde am Landratsamt aufgefordert, erneut die Möglichkeit zu überprüfen, ob im Bereich der Bushaltestelle Moosham an der Straße von Stein nach Palling ein Tempolimit von 70 km/h eingeführt werden kann. Nach der Verkehrsschau im September 2014 war ein solches Tempolimit von der Behörde abgelehnt worden, weil die kurvenreiche Strecke keine 100 km/h zulasse und die Verkehrsteilnehmer sowieso vorausschauend und mit angepasster Geschwindigkeit fahren müssten. Weil sich die Mooshamer Dorfgemeinschaft mit diesem Bescheid nicht zufrieden geben wollte, ließ die Stadt Trostberg Geschwindigkeitsmessungen durchführen. Dabei zeigte sich, dass entgegen der Einschätzung des Landratsamts etwa zwei Drittel der Verkehrsteilnehmer zum Teil mit deutlich mehr als 70 km/h in diesem Bereich unterwegs sind.

Unicef Trostberg braucht Helfer

Orgelpfeifer Trostberger Fenster Unicef TeaserNoch bis zum Sonntag, 31. Januar, zeigt das Unicef-Team Trostberg im Trostberger Fenster am Marienplatz, wofür die Organisation die Spenden verwendet. Präsentiert werden Gegenstände für den Schulbedarf, Wasserkanister sowie Hygiene- und Gesundheitsartikel. Mit diesen Utensilien will Unicef den Kindern in Flüchtlingslagern den Alltag erleichtern. Unicef unterstützt die psychosoziale Betreuung traumatisierter Kinder aus Bürgerkriegsgebieten. Das Trostberger Team wirbt jetzt selbst um Unterstützung, da heuer wieder einige Aktionen anstehen, für deren Umsetzung fleißige Hände gebraucht werden. Menschen, die die Gruppe ehrenamtlich unterstützen wollen, können sich bei Helga Bunk, Tel. 08621/ 61419, melden.

Trostberger Stadträte spenden Sitzungsgelder

900 Euro Sitzungsgelder gespendet

Als Herbert Edbauer in der Stadtverwaltung arbeitete, rief er  ins Leben, dass die Stadträte einen Teil ihrer jährlichen Sitzungsgelder für einen guten Zweck spenden. Nachdem Edbauer in den Ruhestand gegangen war, führte CSU-Stadträtin Luise Bernauer diese Aktion fort. Seitdem spenden die Stadträte auf ihre Initiative jedes Jahr an gemeinnützige Organisationen vor Ort. Dieses Mal durften sich die Familienpflegestation Trostberg und der Sozialfonds der Stadt Trostberg über eine Spende freuen. Kürzlich übergaben Vertreter der Stadtratsfraktionen im Bürgermeisterzimmer des Rathauses jeweils 450 Euro an Marille Schachner, Einsatzleiterin der Familienpflegestation, und an Bürgermeister Karl Schleid, der das Geld stellvertretend für den Sozialfonds entgegennahm. Unser Bild zeigt CSU-Fraktionssprecher Hannspeter Fenis, CSU-Stadträtin Luise Bernauer, Eva Gröbner von den Freien Wählern, Bürgermeister Karl Schleid, Marille Schachner und SPD-Fraktionssprecher Hans-Michael Weisky (von links). Der Vertreter der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fehlt auf dem Bild, weil die Grünen nach Angaben von Stadträtin Marianne Penn erst einen Tag vor dem Fototermin informiert worden waren und alle Grünen-Stadträte beruflich verhindert waren. Foto: fam (30. Januar 2016)

Keine RoXaiten-Sternstunde

Orgelpfeifer Trostberg Roxaiten Teaser„Fetzig – rockig – anders“ – so haben sich RoXaiten in der aktuellen Postsaalbroschüre ankündigen lassen. Übrig geblieben ist nach ihrem Konzert im Gewölbe nur das Attribut „anders“, „fetzig“ und „rockig“ waren irgendwo unterwegs verloren gegangen. Dabei waren Martin Deubel (Geige, Gesang), Isabella Jullien (Klavier, Gesang), Lukasz Kolny (Cello, E-Bass), Andi Hofmann (Schlagzeug) und Klaus Beslmüller (Gitarre, Gesang, Mundharmonika) mit einem an sich interessanten Konzept angetreten: Sie spielten bekannte, aber auch weniger bekannte Songs berühmter Rock-Größen wie Led Zeppelin, Deep Purple, Eric Clapton, Neil Young und ZZ Top. Allein die eigenwillige RoXaiten-Instrumentierung mit Cello und Geige versprach interessante Arrangements – nur brachten die Musiker ihre PS nicht auf die Straße. Ein Besucher des Konzerts brachte es schließlich auf den Punkt: „Gut, wenn man die Original-Platten daheim hat.

Volles Haus beim Show-Tanz-Abend

Vom Wilden Westen über die Geisterbahn ins Nimmerland: Der Fantasie waren beim achten Show-Tanz-Abend der Trostberger Elfer keine Grenzen gesetzt. Neben der Garde der Gastgeber waren 15 Tanzgruppen aus der Region gekommen, um im Postsaal ihr Können zu zeigen. „Volles Haus. Da können wir zufrieden sein“, sagte Elferpräsident Christian Acker. Im Saal lieferten die Garden über fünf Stunden lang ein farbenfrohes und akrobatisches Spektakel, das die Zuschauer mit Anfeuerungsrufen und großem Applaus begleiteten. Während der Tanzrunden fürs Publikum sorgte Alleinunterhalter Roman Rauschhuber für passende Rhythmen. Gut kam auch die große Tombola an, für die Unternehmen aus Trostberg und Umgebung 600 Preise gestiftet hatten. Den Saalpreis – einen Premium-Rundflug mit dem Xcitor über den Chiemsee – ergatterte Dennis Ahmetociv aus Prien. Text/Fotos: fam

(30. Januar 2016)

Show-Tanz-Abend mit 16 Gruppen

Orgelpfeifer Trostberg Showtanz Fasching TeaserDie Trostberger Elfer stellen am Samstag, 23. Januar, ab 19 Uhr im Postsaal ihren achten Show-Tanz-Abend auf die Beine. 16 Garden zeigen den Zuschauern ihr Können. Einlass ist ab 18 Uhr. Karten gibt’s im Vorverkauf in der Filiale der Kreissparkasse in der Gabelsbergerstraße bei Christa  Maier, Tel. 0861/663100. Von 19 bis 20 Uhr bieten die Elfer fünf Kinder- und Jugendgruppen mit der Postsaalbühne eine Plattform, ihre Show-Einlagen zu präsentieren. Anschließend überlassen die Nachwuchs-Tänzer ihren erwachsenen Kollegen das Feld. Das Finale obliegt dann den „Hausherren“ – den Trostberger Elfern. „Land der Träume“ heißt das Jahresmotto der Faschingsfreunde, die anlässlich ihres Jubiläums „6 x 11 Jahre“ mit einem Prinzenpaar aufwarten: Seine Hoheit Prinz Andreas I. alias Andreas Trattler und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Stephanie I. alias Stephanie Imhof sowie die Elfergarde nehmen das Publikum mit auf einen Abstecher ins „Land der Träume“. Das Publikum muss sich jedoch nicht damit begnügen, den geübten Garden zuzuschauen. Zwischen den Show-Blöcken erobern die Besucher selbst das Parkett.

Alles andere war primär

Orgelpfeifer Trostberg Rolf Miller 2016 Postsaal TeaserKeiner kommt so selten auf den Punkt wie er. Bevor er einen Satz vollenden kann, ist der nächste Gedanke schon da. Das kommt aber eher selten vor. Meistens ist der alte Gedanke schon weg, bevor der Satz zu Ende ist. Oder er hat einfach Wortfindungs… Dings. Alles andere ist eh primär. Zumindest, wenn man dem Titel des Programms, das der Odenwälder Kabarettist Rolf Miller kürzlich im Postsaal präsentiert hat, glauben will. Miller ist ein Meister der Klarheit. Jetzt nicht im Sinn von Klarheit, sondern eher schlichter. Ein Meister der klaren Schlichtheit. Ganz unverstellt. Was er nicht weiß, heißt Dings. Und seine Kumpel Jürgen und Armin wissen’s ja auch nicht. Dieses Nichtwissen kann – wie im wirklichen Leben auch – eine Meinung nicht zwangsläufig verhindern. Und drum meint er viel, sagt fast noch mehr. Aber auch wieder nicht. Weil: Schweigen ist Reden, Silber ist Gold.

Dreikönigstreffen der Grünen

Orgelpfeifer Trostberg Dreikoenigstreffen Gruene 2016 TeaserDer Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen ist mit seinem Dreikönigstreffen, für das die Landtagsabgeordnete Gisela Sengl aus Sondermoning als Gastrednerin gewonnen werden konnte, ins Jubiläumsjahr gestartet: Vor genau zehn Jahren hat sich der Verband formiert. Im Gasthaus Hinterberger blickten die Ortsverbandsprecherinnen Martina Knott und Marianne Penn sowie Stadtratsfraktionssprecher Hans Stalleicher aufs vergangene Jahr zurück. Zu den Neubaugebieten in Oberfeldkirchen und Dieding hätten sich die Grünen aufgrund der ihrer Ansicht nach schlechten Anbindungen kritisch geäußert, sagte Stalleicher. Da der Stadtrat jedoch mehrheitlich für die Neubaugebiete votiert hat, wollten die Grünen im Sinne des demokratisch gefassten Beschlusses konstruktiv mitarbeiten. Eine Aktion, die der Ortsverband weiterführen will, ist der „Grüne Stuhl“, mit die Grünen erfolgreiches mittelständisches Gewerbe in Trostberg auszeichnen.

300 Besucher beim Stadtball

Orgelpfeifer-Trostberg-Stadtball-Rathausschlüssel TeaserDie Trostberger Elfer haben anlässlich ihres Jubiläums „6 x 11 Jahre“ ein Prinzenpaar am Start: Seine Hoheit Prinz Andreas I. und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Stephanie I. Beim Stadtball der Elfer im Postsaal übergab ihnen Bürgermeister Karl Schleid den Rathausschlüssel. Etwa 300 Besucher verfolgten den Staatsakt mit; bis Faschingsdienstag übernimmt das Prinzenpaar die Amtsgeschäfte im Reich Trostberg. Beim Stadtball konnten die Besucher zu den Rhythmen der Band Prestige ausgiebig tanzen, aber auch einige Show-Einlagen bestaunen. Die Elfer nahmen ihr Publikum unter dem Motto „Land der Träume“ mit auf eine Reise ins Nimmerland zu Peter Pan, Tinker Bell & Co. Die Faschingsfreunde Blau-Weiß-Kammer begeisterten mit ihrem Show-Programm „Lucky Luke“.

Hilfe für Notleidende

Orgelpfeifer Trostberg Arbeitskreis Hilfe TeaserGünter Altinger bleibt Vorsitzender des Arbeitskreises Hilfe für Notleidende. Da der bisherige 2. Vorsitzende, Wolfgang Kaltenhauser, aus zeitlichen Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtete, wählten die Mitglieder Bärbel Weidmann zu dessen Nachfolgerin. Irmgard Kaltenhauser bleibt Kassenwartin; Herbert Edbauer steht dem Arbeitskreis weiterhin als Schriftführer zur Verfügung. Seit 2013 kümmert sich der Arbeitskreis um Arme in Trostberg und im Einzugsbereich der Stadt. Als Highlight des Jahres 2015 und aus Sicht des Arbeitskreises als vollen Erfolg bezeichnete Altinger die Aktion „Bunte Wunschleine“, bei der im Juni im Pfarrzentrum und im Stadtkino Wunschzettel aufgehängt waren. Bürger aus Trostberg und dem Landkreis Traunstein sowie die Trostberger AWO konnten unter dem Motto „Eine Freude machen ist gar nicht schwer“ 71 Wünsche erfüllen.