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Plakatierungskonzept vorgestellt

Ein Plakatierungskonzept wie auf unserem Bild an der Traunbrücke in Stein kann sich A.M.O.K.-Geschäftsführer Martin Altmann auch für das Trostberger Stadtgebiet vorstellen. Foto: A.M.O.K. Promotion GmbH & Co. KG

HFA beschäftigt sich mit Plakatierungskonzept

A.M.O.K.-Geschäftsführer Martin Altmann unterbreitet Vorschlag – Kindergarten-Thema im HFA

Von Michael Falkinger

Die Fraktionen des Trostberger Stadtrats wollen demnächst über ein Plakatierungskonzept beraten, das Martin Altmann, Geschäftsführer der Altenmarkter Firma A.M.O.K. Promotion GmbH & Co. KG, im Haupt- und Finanzausschuss (HFA) der Stadt Trostberg im Rathaus vorgestellt hat. Ziel ist, die derzeitige Situation, die laut Bürgermeister Karl Schleid „nicht so prickelnd“ ist, zu verbessern. A.M.O.K würde die Plakatierung im Stadtgebiet, das Beheben von Schäden sowie das Abnehmen und Entsorgen alter Plakate übernehmen. Das Konzept könnte zudem Mittel gegen „wildes Plakatieren“ und so für eine Verbesserung des Ortsbilds sein, erklärte Schleid.

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Bereits in Altenmarkt und Übersee kümmert sich A.M.O.K. um einheitliches Plakatieren. Hier funktioniere es gut, berichtete Altmann. Zuvor habe das Ortsbild unter der teils willkürlichen Plakatierung gelitten. Das einheitliche Konzept habe Abhilfe geschaffen und für Übersicht gesorgt. Denn: „Ganz ohne Plakatierung geht’s nicht“, sagte Altmann.

Auf die Stadt Trostberg und die Ortsvereine kämen keine Kosten zu. Altmann erklärte die Möglichkeit der Finanzierung. Stadt und Ortsvereine müssten nichts zahlen, heimische Werber erhielten 50 Prozent Rabatt, die auswärtigen Werber hätten die finanzielle Hauptlast zu tragen.

Altmann beleuchtete auch den Aspekt der Sicherheit. Das Problem bei großen Werbeflächen sei, dass Stürme Bauzäune mit Plakaten auf die Straßen blase. A.M.O.K. würde sich darum kümmern, die stabilen Rahmen fest im Boden zu verankern.

Die HFA-Mitglieder waren sich einig, in puncto einheitliches Plakatierungskonzept tätig zu werden. Es würde einen Beitrag zu einem geordneten Ortsbild leisten, sagte Franz Xaver Obermayer. Zudem würde die Stadt mit A.M.O.K. über einen Ansprechpartner verfügen.

Die Stadt Trostberg wolle das Plakatieren jedoch nicht ausdehnen, sondern nur für ein besseres Erscheinungsbild sorgen, betonte Bürgermeister Karl Schleid. Einhellig stimmte der HFA dafür, dass die Fraktionen intern über Altmanns Vorschlag beraten sollen. Befürworten die Fraktionen das Konzept, soll der Auftrag für die Planungen erfolgen. Dann soll auch über die Kostensätze verhandelt werden.

Neue Kindergartenguppe genehmigt

Zusätzliche Kindergartengruppe

Für das kommende Kindergartenjahr liegen wesentlich mehr Anmeldungen vor als Plätze vorhanden sind, hat Bürgermeister Karl Schleid in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) berichtet.  Die Stadt sei verpflichtet, Plätze zur Verfügung zu stellen. Bewerber hätten jedoch keinen Anspruch darauf, einen Platz zu fordern, der quasi vor der Haustür liegt. Daher befürwortete der HFA, im Kindergarten „Arche Noah“ in der Schwarzau eine zusätzliche Kindergartengruppe einzurichten, um die Kindergärten St. Rupert Eglsee, St. Andreas, „Regenbogen“ und den Integrationskindergarten entlasten. Dies gilt zunächst befristet für das Kindergartenjahr 2016/17. Den Raum im Obergeschoss des Schwarzauer Kindergartens für eine weitere Gruppe für 14 Kinder zur Verfügung zu stellen, bezeichnete Schleid als die „verträglichste Lösung“. Die notwendige Baugenehmigung sei vorhanden, die Umsetzung laufe in Absprache mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie Traunstein. Ein weiterer Vorteil dieser Lösung: Es muss nichts umgebaut werden. Die Kirchenverwaltung Mariä Himmelfahrt Schwarzau stellt hierfür zunächst befristet für ein Jahr  das notwendige Personal ein. Das derzeit neunköpfige Team soll um eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin erweitert werden. Die erhöhte Anzahl an Kindern im Kindergarten „Arche Noah“ wird entsprechend bei der Betriebskostenförderung nach BayKiBiG berücksichtigt. Unser Bild entstand bei den Feierlichkeiten zum 60. Jubiläum der „Arche Noah“ im Jahr 2011. Foto: fam

(3. August 2016)