www.alzhaus-media.de
Vorsitzender Reiter ist seit 40 Jahren KSK-Mitglied.

Gratulation zu langjähriger Treue: Bürgermeister Karl Schleid (links) und 2. KSK-Vorsitzender Matthias Pscheiden (rechts) bedankten sich bei (von links) Franz Mussner für 40-jährige, Markus Grundl für 25-jährige und Johann Reiter für 40-jährige Mitgliedschaft. Foto: fam

Vorsitzender seit 40 Jahren KSK-Mitglied

Krieger- und Soldatenkameradschaft Oberfeldkirchen: Johann Reiter einer der Geehrten

Von Michael Falkinger

Stets ist Johann Reiter, Vorsitzender der Krieger- und Soldatenkameradschaft Oberfeldkirchen, bestrebt, Jahreshauptversammlungen der KSK zügig über die Bühne zu bringen. Bei den diesjährigen Ehrungen hatte er aber erst mal Pause. Denn: Er selbst gehörte diesmal zu den Jubilaren. Zweiter Vorsitzender Matthias Pscheiden ehrte Reiter für 40-jährige Treue zur KSK. Franz Mussner erhielt bei der Jahreshauptversammlung im Ristorante „Rosa Bianca“ in Deisenham ebenfalls für 40-jährige Mitgliedschaft eine Auszeichnung. Markus Grundl, Rupert Mörwald und Konrad Stitzl engagieren sich seit 25 Jahren in der Kameradschaft.

Fa. Alwin Kroner

Anzeige
Der KSK Oberfeldkirchen gehören derzeit 89 Mitglieder an. Davon haben drei am Krieg teilgenommen.

Reiter blickte auf das vergangene Jahr zurück. „Der Verein nahm am Buchenwaldgedenken in Altenmarkt mit elf Mann, an der Kriegerwallfahrt nach Maria Eck mit neun Mann, am Wiesenaufzug in Trostberg mit sieben Mann sowie an der Fronleichnamsprozession teil.“  Die KSK feierte auch an allen Tagen des 50. Gründungsfests des SV Oberfeldkirchen mit. Im Terminkalender stand außerdem der Volkstrauertag. Diesen Termin hält Bürgermeister Karl Schleid für sehr wichtig. Denn es müsse sich auch immer wieder Zeit genommen werden, sich schlimme Ereignisse wie Kriege ins Gedächtnis zu rufen und der Opfer zu gedenken.

Reiter bedankte sich bei seiner Gattin Irmgard und bei Monika Unterpaintner, die ehrenamtlich die Pflege des Kriegerdenkmals in Oberfeldkirchen übernommen haben. Der Vorsitzende verband diesen Dank mit der Bitte an Bürgermeister Schleid, die Stadt möge die KSK finanziell dabei unterstützen, das Ehrenmal herzurichten. Schleid versprach, dass die Stadt die Kameradschaft nicht im Regen stehen lassen werde.

Auch im 2016er Terminkalender hat die KSK Oberfeldkirchen bereits einige Einträge. Reiter zählte die Gauversammlung am 13. März in Grabenstätt, die Fronleichnamsprozession am 26. Mai in Oberfeldkirchen, die Teilnahme am 140. Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Heiligkreuz am 5. Juni, das Buchenwaldgedenken in Altenmarkt am 26. Juni, den Volksfestaufzug in Trostberg am 26. August, den Gedenktag auf der Kampenwand am 28. August für die Opfer der beiden Weltkriege und den Volkstrauertag am 13. November auf. Zweiter Vorsitzender Pscheiden erinnerte zudem an die Kriegerwallfahrt nach Maria Eck am 12. Juni.

Die Sammlung für die Kriegsgräber an Allerheiligen erbrachte 175 Euro. Der Kassenbericht von Stefan Schwenk wies keine Unstimmigkeiten auf. Daher folgte die Versammlung der Empfehlung von Hermann Gröbner, der gemeinsam mit Ernst Kleinschwärzer die Kasse geprüft hatte, die Vorstandschaft zu entlasten, einstimmig.

Stadtpfarrer Paul Janßen appellierte an die KSK, weiterhin Themen und Probleme gemeinsam auszureden und zu lösen. Denn verfolgt man die Nachrichten weltweit, werde der Eindruck erweckt, dass der Zusammenhalt von Staaten und Organisationen auseinanderbricht. Wenn in Vereinen Zusammenhalt herrscht, präge dies auch die Gesellschaft. Daher seien Vereine wichtig.

(28. Februar 2016)