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Die Kandidaten des Seniorenbeirats der Stadt Trostberg.

13 Kandidaten für Seniorenbeirat

Der Wahl zum Seniorenbeirat der Stadt Trostberg stellen sich 13 Kandidaten: Helma Asböck, Adelheid Bandemehr-Hoechstetter, Monika Graßl, Dr. Hans Haußer, Dr. Georg Hellwig, Dr. Klaus Holzrichter, Wolfgang Huber, Dr. Alfons Knott, Doris Kron, Franz Günter Reindl, Burkhard Schnell, Helma Sturm und Ingrid Weh. Das hat Dr. Klaus Holzrichter vom kommissarischen Seniorenbeirat bei der Seniorenbürgerversammlung im Postsaal bekanntgegeben. Nach den Richtlinien des Seniorenbeirats der Stadt Trostberg setzt sich das Gremium aus mindestens acht, üblicherweise aber aus zehn Mitgliedern zusammen. Die Stimmabgabe zur Seniorenbeiratswahl erfolgt ausschließlich per Briefwahl und ist bis Sonntag, 29. November, möglich. Die Wähler können die Stimmzettel in den Briefkasten des Rathauses einwerfen oder per Post schicken. Die Stadt Trostberg will die Briefwahlunterlagen bis Samstag, 14. November, den Stimmberechtigten zusenden. DerOrgelpfeifer stellt die 13 Kandidaten in Kurzporträts vor.

Seniorenbürgerversammlung

Orgelpfeifer Trostberg Seniorenbürgerversammlung 2015 TeaserEinblicke in Stadtfinanzen, Einwohnerstatistik, Baumaßnahmen und Asylthematik haben Bürgermeister Karl Schleid und Bürgerbüroleiter Alois Kellner bei der Seniorenbürgerversammlung im Postsaal gewährt. „Die Finanzlage der Stadt ist geordnet“, sagte Schleid. Die Erschließung des Baugebiets Oberfeldkirchen sei voraussichtlich Mitte November fertiggestellt. In der Altstadt seien einige Straßenübergänge rollstuhlgerecht gestaltet worden: am „Trostberger Fenster“, in der Schulstraße, am Marienplatz und bei der Stadtpfarrkirche. Über die Arbeit des kommissarischen Seniorenbeirats berichtete Dr. Klaus Holzrichter. Als einen wesentlichen Punkt bezeichnete er den Seniorenwegweiser, den das Gremium auch 2015 für die Stadtbroschüre verfasst hat. „Der Wegweiser gibt viele wertvolle Ratschläge für das Leben von uns älteren Leuten.“

Wirkungsvoll wie Hochwasser

Orgelpfeifer Trostberg Zimmerschied Tendenz steigend Teaser„Wirkungsvolles Kabarett ist wie Hochwasser. Es kommt überraschend, mit aller Kraft, fordert alle Sinne und hinterlässt irritierte Sicherheit. Das unterscheidet es vom lauwarmen fernsehtauglichen Comediefußbad. Da hilft kein App. Depp bleibt Depp.“ Schreibt Sigi Zimmerschied über sein aktuelles Programm „Tendenz steigend“. Recht hat er. „Eine Menschheit, die bereits für den Weg aufs Scheißhaus eine App braucht, will Gewissheit. Sie will gestern wissen, was sie morgen sagen wird, wenn man sie frägt, was sie heute gesehen hat. Tendenz steigend.“ Zuerst schien Zimmerschied im Postsaal von galoppierender Altersmilde befallen zu sein. Der Eindruck legte sich rapide. Je höher der virtuelle Innpegel, desto niedriger seine tatsächliche Hemmschwelle, den üblichen Verdächtigen die Leviten zu lesen. „Tendenz steigend“ ist nicht einfach ein Kabarettprogramm. Es ist ein brillantes Ein-Mann-Theaterstück von einem nach wie vor bissigen Zimmerschied. Eine Kritik.

Steiner spricht über Asyl

Orgelpfeifer Trostberg CSU Steiner Pfau TeaserDer Landtagsabgeordnete Klaus Steiner hat bei einer Veranstaltung der Trostberger CSU über das Thema Asyl im Hotel „Pfaubräu“ gesprochen. Das Asylrecht sei keine Einladung zur Einwanderung in den Arbeitsmarkt oder zur Armutszuwanderung, sagte Steiner. Es gehöre nicht zur Aufgabe eines Landtagsabgeordneten, Ängste zu schüren und für Unsicherheit zu sorgen, sondern sachlich die Fakten zu schildern, sagte Steiner. Er betonte, Artikel 16a des Grundgesetzes sei kein Instrument der Einwanderung. Wenn Deutschland das Grundrecht auf Asyl erhalten wolle, müsse das Land den unkontrollierten Zustrom von Wirtschafts- und Armutsflüchtlingen schnell regulieren. In diesem Zusammenhang lobte Steiner die von Ministerpräsident Horst Seehofer geforderten Transitzonen als „richtige Lösung“, weil er ansonsten „die Rechtsstaatlichkeit in Gefahr“ sehe. Zudem lobte er Bundeskanzlerin Merkel, SPD und Bündnis 90/Die Grünen, die nun der Forderung der CSU zugestimmt hätten, an Flüchtlingen statt Geld Sachleistungen auszugeben.

Der Dipferlscheißer zu Steiners Asylexpertise

Trostberg Orgelpfeifer Dipferl kleines Logo Dipferlscheißer KommentarKlaus Steiner sagt: Es gehört nicht zur Aufgabe eines Landtagsabgeordneten, Ängste zu schüren und für Unsicherheit zu sorgen, sondern sachlich die Fakten zu schildern. „Keine Hetze, keine Scharfmacherei, nur Fakten.“ Der Dipfelscheißer sagt: Es gehört nicht zur Aufgabe eines Dipferlscheißers, Aussagen von Landtagsabgeordneten einfach mal kritiklos hinzunehmen. Weil der Dipferlscheißer durchaus in der Lage zu sein meint, zwischen der Behauptung, keine Scharfmacherei zu betreiben, und der tatsächlich dann doch eher mangelhaften Ausführung dieser Ankündigung zu unterscheiden. Gebremster Schaum ist auch Schaum. Und der will geschlagen werden.

Gemeindereferentinnen ausgesendet

Orgelpfeifer Trostberg Aussendung St-Andreas TeaserWeihbischof Dr. Bernhard Haßlberger hat die Gemeindereferentinnen Monika Kraus aus Fridolfing und Marianne Meisinger aus Trostberg für ihren Dienst in der Erzdiözese München und Freising ausgesendet. In einem feierlichen Gottesdienstes in der Pfarrkirche St. Benno in München bekundeten Kraus und Meisinger sowie weitere sieben Seelsorgerinnen ihre Bereitschaft, Menschen auf dem Weg des Glaubens geistlich zu begleiten, das gottesdienstliche Leben in den Pfarrgemeinden mitzutragen und den Benachteiligten und Notleidenden zu dienen sowie sich für Frieden und Gerechtigkeit in der Gesellschaft einzusetzen. Kraus ist weiterhin im Pfarrverband Trostberg und  Meisinger im Pfarrverband Garching-Engelsberg eingesetzt.

Zaglberg freigegeben

Orgelpfeifer Trostberg Zaglberg fertig TeaserSeit Dienstag rollt er wieder, der Verkehr in und aus Richtung Palling. Nach sechseinhalb Monaten Bauzeit ist der Zaglberg am Dienstag für den Verkehr freigegeben worden. Lediglich die Straßenmarkierung und die Beschilderung fehlen noch. Diese Arbeiten werden laut Landratsamt Traunstein in den kommenden Tagen erledigt, so dass dieser Abschnitt der Kreisstraße TS 26 am kommenden Montag um 11 Uhr offiziell eingeweiht werden kann. Der Landkreis hatte die Straße auf einer Länge von 1,2 Kilometern für 1,5 Millionen Euro ausgebaut. Parallel dazu sanierte die Stadt Trostberg die Ortsdurchfahrt im Anschluss an den Zaglberg: Die Kanalisation wurde durch einen Mischwasserkanal entlastet; außerdem wurden die Fahrbahndecken der Pallinger Straße und der Anton-Lehemeir-Straße erneuert.  Diese Arbeiten kosteten rund eine Million Euro.

Reedguard bei der Sonntagsmatinée im Stadtkino

Ein reines Saxofonquartett wie Reedguard ist schon etwas ganz Besonderes. Foto: Christoph Loster

Saxofonquartett öffnet Horizonte

Von Ulrike Brunnlechner

Die Zugabe „I Feel Good“ von James Brown, mit der das Saxofonquartett Reedguard die „Jazzmatinee am Sonntag“ im Stadtkino Trostberg beendet hat, hat genau die Stimmung der zahlreichen Besucher des Konzert getroffen. Das Quartett ist die klassische Musizierform im Jazz; ein reines Saxofonquartett zu hören, ist aber schon etwas Besonderes. Die Musiker Werner Vietzthumecker (Bariton), Wolfgang Pietsch (Tenor), Peter Gerlach (Alto) und Robert von Siemens (Alto und Sopran) sind jeder für sich eingefleischte Jazzer, die auch in anderen Formationen auftreten. Trotz ihrer ausgeprägten Individualität bildeten sie ein hervorragend intonierendes Ensemble, das mit seinen Blasinstrumenten Bass und Schlagzeug, die normalerweise zu einem Quartett gehören, spielend ersetzten. Interessant und spannend war es für die Zuhörer, bekannte Jazznummern in neu gesetzten Arrangements wiederzuerkennen. Es gab aber auch viel Neues zu entdecken in von Siemens’ Eigenkompositionen. Der Verein Kulturkessel, der die monatliche Musikreihe gemeinsam mit dem Stadtkino Trostberg veranstaltet,  freute sich einmal mehr über eine gelungene Jazzmatinee, die auch wieder neue Zuhörer gewann, was man aus den begeisterten Kommentaren heraushören konnte. Die nächste Jazzmatinee ist etwas für Liebhaber der Gypsy-Musik und des Django-Reinhard-Feelings: Das Ensemble „Café Caravan“ tritt am 22. November um 11 Uhr zur nächsten „Jazzmatinee am Sonntag“  im Stadtkino an.

Knapp 5.000 Euro für syrische Kinder

Orgelpfeifer Trostberg Unicef Benefizkonzert 2015 TeaserFast 5.000 Euro haben die Besucher des Unicef-Benefizkonzerts im Postsaal für syrische Flüchtlingskinder gespendet. Das Martina Eisenreich Quartett, die Neurosenheimer und das Vokalensemble Al Dente hatte auf Gage verzichtetet und ihr Können in den Dienst der guten Sache gestellt. Benefizkonzerte haben zwar einen ernsten Hintergrund – das muss aber nicht heißen, dass diese Konzerte durch und durch ernst oder melancholisch zu sein haben. So  bescherten die drei Gruppen dem Publikum im Postsaal einen vergnüglichen und unterhaltsamen Abend. Das Benefizkonzert war das Geschenk der drei Musikgruppen an syrische Kinder in den Flüchtlingscamps. Das Unicef-Team Trostberg unter der Leitung von Helga Bunk zeigte in einer Powerpoint-Präsentation die dortigen Zustände. Wer die Flüchtlingskinder unterstützen möchte, kann das natürlich – per Spendenkonto der Unicef Südostbayern bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling; die IBAN lautet DE257 115 0000 0000 262527, das  Stichwort ist „Flüchtlingskinder/Unicef Trostberg“.

Flüchtlingspolitik beherrschendes Thema

Orgelpfeifer Trostberg SPD Weinfest 2015 TeaserAls „nicht hilfreich“ hat SPD-Landtagsfraktionssprecher Markus Rinderspacherbeim SPD-Weinfest im Hotel „Pfaubräu“ die Querschüsse bezeichnet, mit denen die CSU in punkto Flüchtlingskrise Bundeskanzlerin Angela Merkel Tag für Tag in den Rücken falle. „Das schwächt die Position Deutschlands. So kann’s nicht gehen“, sagte Rinderspacher und forderte, Fluchtursachen zu bekämpfen und Asylverfahren zu beschleunigen. Die rege Diskussion über die Flüchtlingspolitik in Bayern prägte das Weinfest der Trostberger SPD. Neben der kompletten SPD-Stadtratsfraktion begrüßte Ortsvorsitzender Martin Baumann Mandatsträger aus Land- und Bundestag:  Rinderspacher, den Landtagsabgeordneten und Mühldorfs Altbürgermeister Günther Knoblauch sowie Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler. Auch der stellvertretende Landrat des Landkreises Traunstein, Sepp Konhäuser, war zu Gast. Für die Musik sorgte die Ofenbankl-Musi aus Altötting. Kofler hatte  zuvor in Freilassing an einer Gegendemo von Parteien, Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaften anlässlich einer AfD-Kundgebung teilgenommen. Sie zeigte sich schockiert über die Hetze gegen Flüchtlinge.

Kirchweihmarkt 2015

Trotz Regens viele Marktbesucher

Wenn das Wetter schon nicht gerade freundlich war, waren es wenigstens die Fieranten. Die Trostberger und Nachbarn ließen sich am Kirchweihsonntag auch nicht vom Regen abhalten und besuchten den Kirchweihmarkt in der Altstadt sowie  den Spezialitäten- und Regionalmarkt der Trostberger Grünen im Postsaal. Aufgespannte Regenschirme gehörten zum Bild, das die Kulisse des Kirchweihmarkts in der Hauptstraße, am Marienplatz und auf dem Vormarkt prägte. Während sich die Erwachsenen  an den Ständen mit Haushaltswaren, Textilien, Lebensmitteln und mehr eindeckten, hatten die Kinder – dick in Winter- und Regenkleidung eingemummt – ihren Spaß auf dem Karussell, das auf dem Vormarkt stand. Die jüngsten Marktbesucher, die sich lieber drinnen aufhielten, konnten Aufführungen der Obinger Puppenbühne miterleben. Der Kirchweihmarkt war für heuer der vorletzte Jahrmarkt. Den Abschluss bildet der Andreasmarkt, der am Sonntag, 15. November, in der Altstadt stattfindet.  Text/Fotos: fam (19. Oktober 2015)

Gewerkschaftsmitglieder ausgezeichnet

Orgelpfeifer Trostberg IG BCE Jubilare 2015 TeaserBeim Nachmittag für Rentner, Vorruheständler und aktive Mitarbeiter von AlzChem, BASF, Evonik, Hamburger Rieger, BKK vor Ort und der Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See sind 68 Mitglieder der Gewerkschaft IG BCE ausgezeichnet worden. Die Ehrung nahmen Gerd Hammerl, stellvertretender Bezirksleiter der IG BCE Altötting, und AlzChem-Betriebsratsvorsitzender Karl Held vor. Hammerl bedankte sich bei den Jubilaren, die über lange Zeit alle Höhen und Tiefen in der solidarischen und demokratischen Gemeinschaft der Gewerkschaft  mitgetragen  haben.  „Danke dafür, dass ihr dieser Gemeinschaft über all die Jahre vertraut habt. Danke für eure Zuversicht darin, dass wir unsere Ziele nur gemeinsam erreichen werden.“ Damit hätten die Jubilare mit dazu beigetragen, dass die IG BCE heuer ihr 125-jähriges Bestehen feiern kann. Über aktuelle Themen  der AlzChem berichtete Held. 2014 habe der Konzern etwa 40 Millionen Euro investiert – „so viel wie noch nie.“  Als Highlight bezeichnete Held die Übernahme des schwedischen Karbidwerks Nordic Carbide. Mit dem Zukauf habe AlzChem seine Marktposition als Europas größter Karbid-Hersteller weiter ausgebaut.

Radweg zwischen Engertsham und Heiligkreuz

Orgelpfeifer Trostberg Radweg Engertsham Heiligkreuz TeaserDer nächste Schritt zum Radweg-Neubau zwischen Engertsham und Heiligkreuz ist getan. Der Bauausschuss der Stadt Trostberg zeigte sich einverstanden mit der Planung des Landratsamts Traunstein, die den ersten Bauabschnitt zwischen der Einmündung des Heubergwegs in die TS 51 bis zur Einmündung der Römerstraße umfasst. Diese Planung soll als Grundlage für einen Zuwendungsantrag  bei der Regierung von Oberbayern dienen. Im Zuge der Baumaßnahme will der Landkreis Traunstein die Kreisstraße von Beginn der Bebauung „Angerweg“ bis zur Einmündung in die Römerstraße ausbauen. Außerdem auf der Tagesordnung des Trostberger Bauausschusses: die staatlich geförderte Umrüstung von HQL- auf LED-Straßenlampen, die Einziehung des Feichtner Wegs in Oberfeldkirchen und ein Tekturantrag für ein Bauvorhaben an der Altöttinger Straße.

vhs-Vorstand wieder komplett

Orgelpfeifer Trostberg vhs Kuratorium Vorstand TeaserObings Bürgermeister Josef Huber und der Obinger Ortsheimatpfleger Ludwig Bürger sind in den Vorstand der vhs Trostberg gewählt worden.Nachdem Notar Georg Mehler und Altenmarkts Bürgermeister Stephan Bierschneider aus dem Gremium ausgeschieden waren, mussten die beiden Plätze neu besetzt werden. Die vhs-Vorsitzende Marga Gasteiger bezeichnete die Mitwirkung der beiden Obinger im vhs-Vorstand als „absoluten Gewinn“. Mit Bürgermeister Huber sitze ein Vertreter einer Partnergemeinde der vhs Trostberg in der Vorstandschaft; Bürger sei als ehemaliger Rektor der Obinger Schule im Schulamtsbezirk Traunstein bestens bekannt. Der vhs-Geschäftsführer Günter Kleinknecht präsentierte in der Kuratoriumssitzung seinen Haushaltsentwurf für 2016. Dass die vhs gut arbeite, zeigten die Zahlen, betonte Bürgermeister Karl Schleid. „Sie dürfen in der gewohnten Art und Weise fortfahren“, sagte er zu Kleinknecht. Wer sich übrigens die neuen Seminarräume an der Tittmoninger Straße ansehen möchte, hat dazu am Sonntag, 18. Oktober, von 10 bis 16 Uhr beim Tag der offenen Tür Gelegenheit.

Für den Einsatz gerüstet

Orgelpfeifer Trostberg FFW 2015 Leistungsabzeichen TeaserBei der Abnahme des Leistungsabzeichens in Technischer Hilfeleistung haben kürzlich wieder 17 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Trostberg gezeigt, dass sie ihr Handwerk verstehen. Die Ausbilder Siegfried Escher und Wilhelm David hatten die Absolventen bestens auf den Prüfungsabend vorbereitet. Drei Schiedsrichter – Kreisbrandinspektor Christian Schnebinger, Kreisbrandmeister Josef Egginger und Kommandant Georg Wimmer von der Freiwilligen Feuerwehr Engelsberg – begutachteten die Leistungen der Prüflinge. Ihr Fazit: Beide Gruppen entledigten sich ihrer Aufgaben mit Bravour. Bewegungen und Handgriffe saßen; davon konnten sich auch Bürgermeister Karl Schleid und Alois Kellner, Feuerwehrreferent der Stadt Trostberg, überzeugen. Simuliert wurde ein Verkehrsunfall; die Aufgaben bestanden unter anderem darin, den Verkehr zu sichern, eine Geräteablage aufzubauen, Spreizer und Schneidgerät parat zu haben und einen Verletzten zu betreuen. Für den kompletten Aufbau der Geräte waren 240 Sekunden vorgegeben.

Kein Dach für Trauergäste

Orgelpfeifer Trostberg HFA Friedhof TeaserDer Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Trostberg hat sich mehrheitlich  gegen eine Überdachung des Aussegnungshallenvorplatzes am Trostberger Friedhof ausgesprochen. Laut Bürgermeister Karl Schleid würden sowohl eine Überdachung, wie sie über den Radlständern neben der Tiefgarage an der Schulstraße montiert wurde, als auch ein Sonnen- und Regensegel rund 40.000 Euro kosten. Die Trostberger Stadtverwaltung hatte sich mit dem Thema befasst, nachdem unter anderem vom Seniorenbeirat angeregt worden war, einen Wetterschutz für die Trauergäste zu schaffen. Ausschussmitglied Hannspeter Fenis zeigte sich überzeugt, dass die Aussegnungshalle bei 80 Prozent der Beerdigungen ausreiche, um allen Trauergästen Platz zu bieten. Auch Schleid, Dr. Birgit Seeholzer, Irmgard Leineweber (alle CSU) sowie Eva Gröbner (Freie Wähler) und Peter Kirchgeorg (Bündnis 90/Die Grünen) sprachen sich gegen eine Überdachung des Platzes aus. Lediglich Hans-Michael Weisky (SP) votierte dafür: „Ich bin mir sicher, dass eine Überdachung auch günstiger gebaut werden kann. Unter den Bürgern wird sehr oft darüber gesprochen, dass man eine Überdachung braucht. Ich würde hier schon weitermachen.“

Aus dem Bauausschuss

Orgelpfeifer Trostberg Bauausschuss Trostberger Feld TeaserDer Bauherr des Hauses auf dem Rentamtsplatz hat einen Tekturantrag eingereicht, über den der Bauausschuss der Stadt Trostberg jetzt zu entscheiden hatte. Den zusätzlichen Balkon an der Nordfassade, den Dachvorsprung und die Erhöhung des Nebengebäudes lehnte das Gremium ab, zusätzlichen Schleppgauben sowie einem zusätzlichen Balkon an der Südseite stimmte er zu. Außerdem auf der Tagesordnung: Ein Antrag, demgemäß die Baulücke zwischen Autohaus Trostberg und der Wohnbebauung an der Herzog-Otto-Straße geschlossen werden soll (Bild links). Hier will der Bauträger zwei Mehrfamilienhäuser bauen. Allerdings muss erst einmal ein Baugrundgutachten vorgelegt werden, weil in den fraglichen Flächen Altlasten gelagert sind. Grundsätzlich zeigte sich der Ausschuss damit einverstanden, dass auf dem Areal gebaut wird. Außerdem schlägt der Bauausschuss dem Stadtrat vor, den Flächennutzungsplan zu ändern und den Bebauungsplan „Wäschhausen-Hagenau im Bereich der Frühlingsstraße zu erweitern, damit ein Grundstück am Ende der Frühlingsstraße als Baugrundstück genutzt werden kann. Die Bauherren müssen jedoch auf anderen Flächen einen naturschutzfachlichen Ausgleich schaffen.

Publikumsmagnet Feuerwehr-Hallenfest

Orgelpfeifer Trostberg Feuerwehr 2015 Hallenfest TeaserZum zwölften Mal hat die Freiwillige Feuerwehr Trostberg jetzt ihr Hallenfest auf die Beine gestellt– und wieder hat es sich als Publikumsmagnet erwiesen. Zahlreiche Trostberger und Besucher aus der Umgebung waren zur Feuerwache an der Tittmoninger Straße gekommen. In der Halle mussten die Einsatzfahrzeuge Biertischgarnituren und einem Bar-Pavillon weichen. Vor der Wache und im Hof hatten die Kinder genügend Platz, den sie in Beschlag nehmen konnten: Ein roter Teppich war nicht etwa für Prominente ausgerollt, sondern für die jüngsten Hallenfestbesucher. Denn darauf war ein Bauklötzchen-Paradies ausgebreitet, in dem die Kinder nach Herzenslust ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Begehrt waren die Rundfahrten mit Feuerwehrautos und der Pferdekutsche von Georg Sperger. Hüpfburg, Luftballon-Weitflugwettbewerb, Basteln von Feuerwehrautos, Löschwandspritzen, Kinderschminken und vieles mehr: Das Hallenfest war erneut ein Fest für die ganze Familie, das für Alt und Jung ein abwechslungsreiches Programm bot.

„Rieger-Dame“ wurde 90

Orgelpfeifer Trostberg Rieger Jubiläum TeaserNächstes Ziel, KM1 – 100 Jahre. So lautet das Ziel von Hamburger-Rieger-Geschäftsführer Andreas Noss, das er am Freitag bei der Feierstunde anlässlich des 90. Jubiläums der Kartonmaschine ausgerufen hat. 1925 hatte die Papierfabrik Rieger die Rundsiebkartonmaschine KM1 in Betrieb genommen. 90 Jahre später ist die Maschine aber noch längst nicht reif fürs Industriemuseum. Der Betrieb der Kartonmaschine 1 sei keine Liebhaberei, sondern „die Maschine muss jedes Jahr nachweisbar einen konkreten Ergebnisbeitrag leisten. Und das tut sie auch.“ Genau deshalb solle die 90-Jahr-Feier auch kein Abgesang auf die KM1 sein, sondern eine Feier für die 90-jährige Erfolgsgeschichte, sagte der Geschäftsführer. „Heute sind wir stolz“, sagte der Geschäftsführer der Hamburger Rieger Gelsenkirchen Verwaltungs GmbH, Harald Ganster, der zur Feier extra aus Österreich angereist war. Der Tradition verpflichtet und um sie fortzuführen, habe das Unternehmen daher auch den Namen Rieger in den Firmennamen aufgenommen. Gansters Dank galt Noss, der darauf achte, dass das Unternehmen floriert. Er sei „Vater und Triebfeder der Entwicklung“.

St. Andreas feierte Pfarrfest

Orgelpfeifer Trostberg Pfarrfest TeaserZum Erntedank hat die Pfarrei St. Andreas Trostberg ihr Pfarrfest gefeiert. Nach dem Familiengottesdienst startete die Gemeinde in den Tag. Zum weltlichen Teil mit Mittagessen wechselten die Besucher ins Pfarrzentrum, in dem Mitarbeiter und Ehrenamtliche der Pfarrei ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet hatten. Unter dem Titel „Prominente malen für die Jugend“ brachten Seelsorge-Team, Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat die Pfarrkirche zu Papier; die Exponate wurden zugunsten des Jugendchors St. Andreas und der Ministranten versteigert. Das Höchstgebot von 80 Euro erzielte das Werk von Pfarrer Paul Janßen. Die Ministranten boten Cocktails, Kaffee und Kuchen, die Kolpingjugend Kinderschminken, Firmlinge eine Tombola  und die Tafelmitarbeiter vegetarische Suppen. In der Bücherei gab es ein Holzfigurentheater, der Andreas-Kindergarten führte die Geschichte von der Feldmaus Frederick auf. Die Kinder nahmen im Pfarrgarten diverse Spielgeräte in Beschlag.

Neuer Transporter für die Tafel

Orgelpfeifer Trostberg Tafel Transporter TeaserDie Trostberger Tafel hat einen neuen Transporter.Mit dem VW Crafter fahren die ehrenamtlichen Helfer die Lebensmittel, die von regionalen Geschäftsleuten gespendet werden, zum Tafelladen in der Jägerstraße. Die Anschaffung was nötig, weil der Mercedes Sprinter der Tafel nach zehn Jahren ausgedient hatte. Rund die Hälfte der Kosten übernahm der Förderkreis der Wirtschaft, den Rest finanziert die Tafel aus eigenen Mitteln. „Ohne die großzügige Unterstützung des Trostberger Förderkreises mit der Stadt Trostberg wäre die notwendige Anschaffung dieses neuen Transporters für die Tafel nicht realisierbar gewesen“, sagte Tafel-Leiterin Ulrike Bergmann-Fritz in einer Feierstunde im Pfarrsaal St. Andreas. Sie bedankte sich bei der Förderern und Gönnern – Bürgermeister Karl Schleid, René Dallmann vom Autohaus Trostberg, Ursula Brockt vom Pfarrbüro, dem Trostberger Kfz-Sachverständigenbüro Rudholzner und der Tachertinger Firma Beschriftungen Ettenhuber.

653 junge Schwimmer

Orgelpfeifer Trostberg Wasserwacht Klassenschwimmwettbewerb Teaser653 Kinder und Jugendliche aus 45 Schulklassen von neun Schulen des Landkreises Traunstein haben an dem Klassenschwimmwettbewerb teilgenommen, den die Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus für allgemeinbildende Schulen durchgeführt hat. Teilgenommen haben die Grundschulen aus Altenmarkt, Fridolfing, Kienberg, Petting, Taching, Tittmoning, Traunwalchen und Trostberg sowie die Mittelschule Trostberg. Nun fand im Postsaal in Trostberg die Preisverleihung statt, bei der Hans-Michael Weisky, Vorsitzender der Kreis-Wasserwacht Traunstein, gemeinsam mit Landrat Siegfried Walch, Trostbergs Bürgermeister Karl Schleid, Claus Hieke, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Bezirks-Wasserwacht, und Maximilian Steinbeißer, dem Jugendleiter der Kreis-Wasserwacht, die Sieger und anderen Teilnehmer auszeichneten.

Neue Frauenbundsvorsitzende

Orgelpfeifer Trostberg Frauenbund TeaserNach neun Jahren im Amt hat Helga Kain nicht mehr für den Vorsitz des Katholischen Frauenbundes, Zweigverein Trostberg, kandidiert. Zu ihrer Nachfolgerin wählten die mehr als 50 Stimmberechtigten bei der Mitgliederversammlung im Pfarrsaal St. Andreas einstimmig die bisherige Schriftführerin Lydia Sperger. Zu neuen Schriftführerin wurde Armella Ebner gewählt. Kains letzte Aufgabe als Vorsitzende war ihr Tätigkeitsbericht für 2014. „Viele Mitglieder bringen ihre Arbeitskraft und ihre Ideen im Pfarrleben ein“, sagte Kain und nannte unter anderem das Vorbereiten und Gestalten von Familien- und Kindergottesdiensten, den Kirchenchor, Lektorendienst,  Kommunionhelfer und den Gebrauchtkleidermarkt. Für diese und weitere Aktivitäten bedankte sich Pfarrer Paul Janßen bei Kain im Namen der ganzen Pfarrei. Viel Arbeit und Organisation hänge an diesen Veranstaltungen. Daher sei der Frauenbund eine wichtige Keimzelle für die Pfarrgemeinde.

Unicef organisiert Benefizkonzert

Orgelpfeifer Trostberg Unicef Benefiz 2015 TeaserDie Unicef-Arbeitsgruppe Trostberg organisiert wieder ein Benefizkonzert zugunsten syrischer Kriegs- und Flüchtlingskinder. Dafür haben die Vorsitzende der Gruppe, Helga Bunk, und ihr Team wieder namhafte und beliebte Künstler gewinnen können: Das A-cappella-Ensemble Al Dente, die Neurosenheimer und das Martina Eisenreich Quartett werden am Samstag, 17. Oktober, ab 19.30 Uhr im Postsaal auftreten. Die Musiker verzichten auf ihre Gage, die Spenden kommen Mädchen und Buben in Syrien, Jordanien und im Libanon zugute. „Wer unabhängig vom Konzert die Flüchtlingskinder unterstützen möchte, kann das natürlich auch. Dafür haben wir ein Spendenkonto eingerichtet“, teilte die Arbeitsgruppen-Vorsitzende Helga Bunk der Orgelpfeifer-Redaktion mit. Seit Beginn des Jahres ließ Unicef mehr als fünf Millionen Mädchen und Buben gegen Kinderlähmung impfen. „Unicef richtet auch Notschulen in den Camps ein, damit Kinder lernen und in die Zukunft schauen können.“

Neuer BSJ-Kreisvorsitzender

Orgelpfeifer Trostberg BSJ Kreisjugendtag TeaserThomas Hoffmann vom SC Vachendorf ist neuer Vorsitzender der Bayerischen Sportjugend (BSJ), Kreis Traunstein. Beim Kreisjugendtag im Vereinsheim des TSV Trostberg haben ihn 31 Stimmberechtigte einhellig zum Nachfolger von Walter Pichler (SV Ruhpolding) gewählt, der künftig Beisitzer für aktive Sportentwicklung sein wird. Die Bayerische Sportjugend im Bayerischen Landessportverband (BLSV) fördert Jugendbildung in Sport, Spiel und Gesellschaft, indem sie sich theoretisch und praktisch mit Sport auseinandersetzt und sich mit musisch-kultureller Aktivität und gesellschaftsbezogenen Fragestellungen befasst. Beim Kreisjugendtag in Trostberg wählten  die Stimmberechtigten auch die weiteren Positionen in der Vorstandschaft der BSJ, Kreis Traunstein. Alex Reinmiedl (SV Wonneberg) ist Hoffmanns Stellvertreter. Theresa Brandl (TSV Palling) löste Gabi von Eichhorn (TSV Trostberg) als Kreisjugendsprecherin ab. Weiterer Kreisjugendsprecher ist Patrick Wolferstetter (TSV Tengling). Der bisherige Vorsitzende Pichler bildet mit vier Damen und Herren das Team der Beisitzer.  Dabei ist Sabine Lex (SV Truchtlaching) Schriftführerin, für den Bereich „Schule und Verein“ ist Georg Schmid (SV Surberg) zuständig.

Neue vhs-Seminarräume bezogen

Orgelpfeifer Trostberg vhs Bauhof TeaserNicht mal ein halbes Jahr, nachdem bekannt geworden war, dass die vhs die Räume in der Schulstraße aufgeben muss, sind jetzt die neuen vhs-Räume im Sozialgebäude des städtischen Bauhofs offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. In der Kuratoriumssitzung am 28. April hatte Marga Gasteiger, Vorsitzende des vhs-Vorstands, mitgeteilt, dass die Volkshochschule  nach mehr als zehn Jahren das Gebäude an der Schulstraße räumen muss. Seit dem 1. September – pünktlich zum Start des Herbstsemesters – kann die vhs nun schon Kurse im Sozialgebäude anbieten. Seit 2003 hatte die Stadt der vhs in der Schulstraße die ehemaligen Büros der Verwaltung der Stadtwerke Trostberg überlassen. „Vorbehaltlich einer anderweitigen Vermietung oder eines Verkaufs“, erinnerte Bürgermeister Karl Schleid bei der Feierstunde in den neuen vhs-Räumen. „Dies war nun 2015 der Fall.“ Als Ersatz für die verkauften Räume ließ die Stadt das Obergeschoss des Bauhof-Sozialgebäudes nach den Wünschen der Volkshochschule umgestalten.

35 Jahre UVA

Orgelpfeifer Trostberg 35 Jahre UVA TeaserVor 35 Jahren hat Markus Fröschl sen. den Umweltschutzverband Alztal und Umgebung gegründet. Was mit etwa 80 Mitgliedern 1980 begann, ist zu einer Organisation mit rund 425 Mitgliedern angewachsen. 35 Jahre Einsatz für  Natur um Umwelt – Grund genug für die Vorstandschaft des Verbands Bilanz zu ziehen.Besser gesagt, Zwischenbilanz zu ziehen. Denn: „Die Probleme sind nicht weniger geworden“, sagte UVA-Vorsitzende Gisa Pauli. „Im Gegenteil.“ Beim UVA-Ehrenmitglied Fröschl sen. trafen sich die Vorsitzende Pauli, ihr Stellvertreter Reinhold Schopf, Kassier Robert Hesse und Arnulf Erler, Sprecher der Bürgerinitiative Arge 304, die unter dem Dach des UVA organisiert ist, um mit dem Orgelpfeifer über die Themen und Erfolge des Verbands zu sprechen. Als Startschuss für den UVA bezeichnete Fröschl eine Podiumsdiskussion zum Thema Chiemsee-Ringkanal 1980 im kleinen Postsaal in Trostberg. Von Anfang an hat sich der UVA mit Infoveranstaltungen zu Themen wie Waldsterben, Grüner Punkt, Reaktorunfall in Tschernobyl, Mobilfunk und Digitalfunk engagiert, ergänzte Hesse. Als erstem Umweltverband in Bayern wurde dem UVA 2007 aufgrund seiner jahrzehntelangen intensiven Arbeit für die Natur das Klagerecht zugesprochen.

Für Seniorenbeiratswahl gerüstet

Orgelpfeifer Trostberg Seniorenbeirat Logo TeaserFür die Wahl des Seniorenbeirats der Stadt Trostberg haben sich bereits mehrere Interessenten zu einer Kandidatur bereit erklärt.Das berichtete Dr. Klaus Holzrichter in der Sitzung des kommissarischen Seniorenbeirats im kleinen Sitzungssaal des Rathauses. Weitere Kandidaten können sich bis zur Seniorenbürgerversammlung, die am Dienstag, 27. Oktober, um 14 Uhr im Postsaal stattfindet, melden. An diesem Tag wird die Kandidatenliste geschlossen. Die Stadt Trostberg führt die Wahl ausschließlich als Briefwahl durch. Wahlberechtigt und wählbar sind alle Personen unabhängig von der Staatsangehörigkeit, die seit mindestens drei Monaten vor dem Wahltermin mit ihrem Hauptwohnsitz in Trostberg gemeldet sind und im Jahr der stattfindenden Wahl ihr 60. Lebensjahr vollenden. Wie Alois Kellner, Leiter des Bürgerbüros, mitteilte, können Wahlberechtigte bis Sonntag, 29. November, ihre Stimmen abgeben. Die Stadt sendet die Wahlunterlagen mindestens 14 Tage zuvor zu.

904 Bäume und Baumgruppen erfasst

Orgelpfeifer Trostberg Baumkataster TeaserBürgermeister Karl Schleid hat den Bauausschuss über den Sachstand des Baumkatasters informiert.Demnach sind nach Abschluss der ersten Prüfungsphase durch die Firma TreeConsult, Brudi & Partner von den 904 Bäumen und Baumgruppen im Stadtgebiet 449 als Gut, 386 als befriedigend und 45 als ausreichend eingestuft worden. Insgesamt sind 291 Maßnahmen an Bäumen durchzuführen – 17 mit geringfügiger, 48 mit hoher Priorität, und 224 Maßnahmen sollten „nach Möglichkeit“ umgesetzt werden. Die kartierten und noch zu kartierenden Bäume in Verbindung mit den wiederkehrenden Baumkontrollen dienen als Grundlage der Verkehrssicherheit, für die die Stadt sorgen muss. Kein Handlungsbedarf besteht laut Ersterfassung bei drei Buchen, die entlang der Kirchenstraße in der Schwarzau im Bereich des Kinderspielplatzes zu einem ortsbildprägenden Grünzug gehören. Seit 2005 beantragen Anlieger, die drei Buchen zu fällen. Der Bauausschuss beschloss einstimmig, die Bäume nicht zu entfernen.