Unicef-Benefizkonzert 2015 spielt 5.770 Euro ein.

Hilfe für syrische Flüchtlingskinder: Irmgard Leineweber (2. von links) vom Vokalensemble Al Dente überreichte stellvertretend für alle Musiker, die am Unicef-Benefizkonzert im Oktober beteiligt waren, den Damen des Unicef-Teams Trostberg –  Angelika Zahn, Helmi Christis, Helga Bunk, Ela Kuczynski und Lili Reichert (von links) – einen symbolischen Scheck über 5570 Euro. Foto: privat

Unicef-Benefizkonzert spielt 5.570 Euro ein

5.570 Euro hat das Benefizkonzert eingespielt, das das Unicef-Team Trostberg im Oktober im Postsaal auf die Beine gestellt hatte. Das „Martina Eisenreich Quartett“, die „Neurosenheimer“ und das Vokalensemble „Al Dente“ hatten auf ihre Gage verzichtet und ihr Können in den Dienst einer guten Sache gestellt (wir berichteten). Der Erlös kommt syrischen Kindern in Flüchtlingslagern zugute. Stellvertretend für alle Musiker überreichte Irmgard Leineweber den Damen der Trostberger Unicef-Gruppe einen symbolischen Scheck. Das Unicef-Team um Helga Bunk leitet den Betrag an das Kinderhilfswerk weiter. „Wir sind überwältigt von diesem Ergebnis und von der Hilfsbereitschaft der Menschen, die mit ihren großzügigen Spenden helfen, die schlimmen Zustände in den Lagern zu verbessern“, erklärte Helga Bunk. Ein Song, den das „Martina Eisenreich Quartett“ und die „Neurosenheimer“ im Postsaal gemeinsam interpretiert haben, ist seit wenigen Tagen im Internet abrufbar. Mit dem Lied „Platz do“ beziehen die beiden Bands klare Stellung zur Flüchtlingsthematik. Das Video, das großteils im Trostberger Postsaal aufgenommen worden ist, ist unter  www.neurosenheimer.de und auf YouTube zu sehen. fam (26. November 2015)

Frauenbund ehrt Jubilarinnen

Orgelpfeifer Trostberg Frauenbund Elisabethfeier TeaserDer Katholische Frauenbund steht zur Heiligen Elisabeth von Thüringen als Patronin der Nächstenliebe in einer besonderen Beziehung. Den Gedenktag der Heiligen Elisabeth – den 19. November – nutzt der Trostberger Zweigverein des Frauenbunds jedes Jahr dazu, seine Geburtstagsjubilarinnen zu ehren. Vorsitzende Lydia Sperger beschenkte bei der Elisabethfeier im Pfarrsaal St. Andreas 48 Damen mit Blumen. Fünf Frauenbundsmitglieder feierten in diesem Jahr ihren 70., zehn ihren 75., zehn ihren 80., sechs ihren 85., jeweils zwei ihren 90. und 91., fünf ihren 92., jeweils zwei ihren 93. und 94., eine ihren 96., zwei ihren 97. und eine ihren 99. Geburtstag. Älteste Jubilarin war Anna Dullinger mit 99. Lebensjahren. Angesichts der rüstigen Jubilarinnen ermunterte Sperger zum Beitritt zum Frauenbund, weil man hier jung bleibe.

Andenken an Grünen-Galionsfigur

Orgelpfeifer Trostberg Daxenberger-Biografie TeaserDer Autor und Mitbegründer der bayerischen Grünen, Franz Kohout, hat im Postsaalgewölbe Auszüge aus seinem Buch „Sepp Daxenberger – eine grüne Biografie“ gelesen. Dazu erzählte Ruth Rehmann von ihrer Freundschaft mit dem Grünen-Politiker, den sie 1981 bei einer Podiumsdiskussion zur Stationierung der Pershing-2-Raketen in Deutschland kennengelernt hatte. Er war ihr wegen seines Mutes aufgefallen – Daxenberger hatte sich mit zwei Militärpfarrern angelegt. Dafür, Mut zu haben, ohne sich aufzuspielen, habe sie ihn bewundert, ergänzte Rehmann ihre in Kohouts Buch zitierten Erinnerungen. „Er ist der authentische, ehrliche, kämpferische Politiker, der aus der Masse der Berufspolitiker heraustritt“, charakterisiert Kohout Daxenberger. „Sein Heimatbezug, besser gesagt sein Kampf gegen die Zerstörung seiner Heimat, wird nur glaubhaft durch seine enge Verwurzelung in der bäuerlichen Kulturlandschaft des Chiemgaus. Grünen-Stadtrat Hans Stalleicher begleitete die Lesung unter anderem mit Liedern der Biermösl Blosn, die mit Daxenberger befreundet war.

Kolpingsfamilie hilft beim Helfen

Orgelpfeifer Trostberg Kolping Spende TeaserDie Kolpingsfamilie Trostberg-St. Andreas unterstützt jedes Jahr Einrichtungen mit Spenden, die sie bei Aktionen wie Altpapier- und Altkleidersammlungen oder dem Christbaum-Abholservice einsammelt.  In diesem Jahr haben der Arbeitskreis Hilfe für Notleidende und die Familienpflegestation jeweils 500 Euro bekommen.Mitglieder der Kolpings mit der Vorsitzenden Birgit Niedermeier überreichten im Pfarrzentrum die symbolischen Schecks Günter Altinger und Renate Bornmann vom Arbeitskreis Hilfe für Notleidende sowie Einsatzleiterin Marille Schachner von der Familienpflegestation. Der Arbeitskreis Hilfe für Notleidende  engagiert sich ehrenamtlich und unentgeltlich und hat es sich zur Aufgabe gemacht, notleidenden Bürgern der Stadt Trostberg und Umgebung zu helfen. Der Arbeitskreis bezahlt Rechnungen und gibt Gutscheine aus, in wenigen Ausnahmefällen auch Bargeld. Die Familienpflegestation Trostberg gehört zum Familienpflegewerk des Bayerischen Landesverbands des Katholischen Deutschen Frauenbundes. Das Familienpflegewerk ist der größte Anbieter von Familienpflege in Bayern und engagiert sich für Familien in besonderen Belastungssituationen, zum Beispiel, wenn die Mutter oder der Vater krank ist.

Anregende musikalische Koproduktion

Orgelpfeifer Trostberg Kirchenkonzert Schwarzau TeaserEin stimmungsvolles Kirchenkonzert haben Stadtkapelle Trostberg und Jugendblasorchester der Musikschule in der Schwarzauer Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt gegeben. Dabei spannten die Instrumentalisten den Bogen von kirchlicher bis hin zu weltlicher Musik, von der Klassik bis hin zur Moderne. Seit 1990 besteht das Jugendblasorchester der Musikschule in Zusammenarbeit mit der Stadtkapelle Trostberg. Ein Jahr darauf hatte die junge Bläsergruppe der Musikschule ihren ersten Auftritt beim Frühjahrskonzert der Stadtkapelle. Das Pflänzchen, dass vor 25 Jahren eingesetzt worden ist, ist von Jahr zu Jahr größer geworden. Auch beim Kirchenkonzert in der Schwarzau zeigten Stadtkapelle und Jugendblasorchester unter der Leitung von Sepp Maurer und Jakob Wurm eine grundsolide Vorstellung. Die Pausen zwischen den Liedern würzte Christine Falterer von der Stadtkapelle mit Anekdoten und Texten, die zum Nachdenken anregten.

Künstlerischer Zweiklang

Ausstellung Zweiklang Orgelpfeifer TrostbergIhre Arbeitsweise könnte unterschiedlicher nicht sein, aber sie ergänzen sich großartig und vermitteln mit ihren Arbeiten einen spannenden Einblick in ihr Schaffen. Gernot Sorgner aus Waldkraiburg plant seine Bilder und Drucke genau, Farbe und Materialien werden akribisch abgestimmt, häufig sind seine Arbeiten mit schriftähnlichen Mustern versehen, um noch mehr Wirkung und Spannung zu erzielen. Der Trostberger Werner Pink arbeitet mit unterschiedlichen Materialien und in verschiedenen Stilrichtungen von Real bis Abstrakt, mit Metall, Holz, Stein, auf Papier und Leinwand. Die beiden Künstler präsentieren derzeit unter dem Motto „Künstlerischer Zweiklang“ 25 Werke im Atrium am Stadtmuseum in Trostberg. Rund 100 Besucher waren am Donnerstagabend zur Vernissage ins Atrium gekommen – darunter Trostbergs Bürgermeister Karl Schleid und sein Waldkraiburger Amtskollege Robert Pötzsch.

Situation der Neuen Heimat positiv

Orgelpfeifer Trostberg Neue Heimat 2015 Bilanz TeaserEinen Bilanzgewinn in Höhe von 233.669 Euro nach Abzug einer 25.963-Euro-Ergebnisrücklage hat die Neue Heimat Südbayerische Wohnstätten eG Trostberg im Jahr 2014 erwirtschaftet. Das teilte der geschäftsführende Vorstand der Neuen Heimat, Gerhard Hofer, bei der Generalversammlung im Hotel „Pfaubräu“ mit. Die Bilanzsumme belief sich auf 13,8 Millionen Euro, das Anlagevermögen betrug rund 12,7 Millionen Euro. „Die Vermögenslage ist geordnet, der Vorstand beurteilt die wirtschaftliche Lage der Genossenschaft positiv“, sagte Hofer. Die Mitglieder setzen weiter auf ihren bisherigen Vorstand und ihren bisherigen Aufsichtsrat. Turnusgemäß standen Wahlen an, bei denen die Genossenschafter  Anton Peresich und Anton Müller im Aufsichtsrat  bestätigten. Zum Gremium  gehören noch Hans Schönreiter, Erwin Sonnenbichler, Thomas König und Thomas Tausend. Auch dem geschäftsführenden Vorstand Hofer schenkten die Stimmberechtigten ihr Vertrauen. Heinz Deja und Stefan Haider komplettieren das Gremium.

Vortrag über Immundefekte

Orgelpfeifer Trostberg dsai Vortrag Gymnasium TeaserProf. em. Dr. Bernd H. Belohradsky, ärztlicher Beirat der dsai und ehemaliger Leiter der Abteilung Infektiologie und Immunologie des Klinikums der Münchner LMU, hat kürzlich am Hertzhaimer-Gymnasium Trostberg einen Vortrag über angeborene Immundefekte und Therapiemöglichkeiten gehalten. Die dsai (Deutsche Selbsthilfe Angeborene Immundefekte) hat ihren Sitz in Schnaitsee und 720 Mitglieder. Die Organisation agiert bundesweit. Deutschlandweit sind rund Immundefekt-Patienten bekannt, die Dunkelziffer liegt allerdings bei rund 100.000. Dank des weltweiten Aufbaus von Kontakten zu Betroffenen, Spezialisten, Behörden und Forscherteams erfahren die Mitglieder der dsai immer frühzeitig von neuen, besseren Therapiemöglichkeiten.Belohradsky hielt seinen Vortrag im Rahmen der Veranstaltungen zum 50-jährigen Bestehen der Gymnasien in Trostberg und Traunreut. Als Beispiele von Behandlungsmöglichkeiten nannte Belohradsky Knochenmarktransplantation und Gentherapie.  Bei der Knochenmarktransplantation lägen die Chancen, geheilt zu werden, bei 90 Prozent.

Marktmeile in der Altstadt

Einen teils recht stürmischen, aber zumeist angenehm warmen Marktsonntag hat das Wetter den Trostbergern  beschert. Zahlreiche Besucher schoben sich  beim Andreasmarkt durch die Altstadt. Die 25. Auflage seines Bio- und Regionalmarkts konnte der Grünen-Ortsverband im Foyer und Gewölbe des Postsaals feiern. Selbst wenn sich der Marktsonntag nicht wirklich als Vorbote der kalten Jahreszeit präsentierte, erinnerten einige Stände an den nahenden Advent und Weihnachten: Adventsgestecke für die warme Stube sowie Handschuhe, Mützen und Schals für klirrend kalte Wintertage standen ebenso im Angebot wie kleine Geschenke, die  ihre Plätze unter Christbäumen finden werden. Einige Fieranten dachten auch an sozial Schwächere. So gab etwa LBV-Ortsvorsitzender Peter Kirchgeorg   Mistelzweige  für einen guten Zweck ab, und Teammitglieder der Trostberger Tafel verkaufte heiße Getränke. Text/Fotos: fam

Pfarrverband Trostberg gegründet

Orgelpfeifer Trostberg Gründung Pfarrverband TeaserDie Gründung des Pfarrverbands Trostberg haben am Samstag die Katholiken der Pfarreien St. Andreas Trostberg, Mariä Himmelfahrt Schwarzau, St. Thomas Oberfeldkirchen und St. Peter und Paul Lindach in der Trostberger Stadtpfarrkirche St. Andreas mit einem festlichen Pontifikalgottesdienst gefeiert. Gemeinsam mit Weihbischof Wolfgang Bischof, Pfarrer Paul Janßen, Kaplan Michael Maurer, Diakon Dr. Gregor Herth, Pastoralreferentin Irmi Huber, Gemeindereferentin Monika Kraus und Priesteramtskandidat Mathias Klein-Heßling feierten auch viele ehemalige Seelsorger und Diakone den Gottesdienst mit. Der Grund für den Pfarrverband sei durch den Glauben, der in vielen Generationen gelebt worden ist, den langen Erfahrungen des Pfarrverbands Schwarzau-Lindach-Oberfeldkirchen, durch die verstärkte Vernetzung in den letzten drei Jahren und nicht zuletzt durch die Seelsorger, die hier gewirkt haben, längst gelegt, sagte Stadtpfarrer und Pfarrverbandsleiter Janßen.

Der Opfer von Krieg und Terror gedacht

Orgelpfeifer Trostberg Volkstrauertag 2015 Teaser„Kriege zwischen Staaten sind von Bürgerkriegen abgelöst worden, als neue weltweite Bedrohung ist der internationale Terrorismus hinzugetreten“, sagte 3. Bürgermeisterin Dr. Birgit Seeholzer am Freitagabend anlässlich der Gedenkfeier zum Volkstrauertag. „Konflikte sind in jüngster  Zeit immer näher an uns herangerückt“, sagte Seeholzer – und damit auch das Gedenken an die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt. Seeholzer hatte an das Ende des Zweiten Weltkriegs, der 55 Millionen Menschleben gefordert hatte, vor 70 Jahren erinnert. „An sie, an die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege, erinnern wir heute sowie an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.“ Zahlreiche Trostberger waren der Aufforderung der Krieger- und Reservistenkameradschaft Trostberg gefolgt, der Gedenkfeier beizuwohnen. Nach einer ökumenischen Andacht in der Christuskirche mit dem evangelischen Pfarrer Wolfram Hoffmann sowie seinen katholischen und rumänisch-orthodoxen Kollegen Paul Janßen und Constantin Reinhold Bartok gingen die Trostberger zum Kriegerdenkmal an der Heinrich-Braun-Straße.

Deutschland-Sieger im BASF-Wettbewerb

Mitarbeiter des Trostberger BASF-Standorts haben sich nicht nur am Wettbewerb für Mitarbeiter-Engagement „Connected to Care“, den der Konzern weltweit ausgeschrieben hatte, beteiligt, sie haben den deutschen Entscheid auch gewonnen. Und mit ihnen die AWO-Ganztagesbetreuung. Andrea Huber hatte die Idee, gemeinsam mit den Kindern der AWO-Einrichtung die Terrasse in eine attraktive Relax-Zone für die Kinder zu verwandeln. Das Projekt „La dolce Kita“ war geboren. Es zählte zu den weltweit rund 500 eingereichten Ideen und zu den 23 Projekten aus Deutschland. Etwa 35.000 Mitarbeiter beteiligten sich an der Abstimmung. 832 Stimmen entfielen auf das Trostberger Projekt – es hat in Deutschland die meisten Stimmen erhalten. Somit bekommt „La dolce Kita“ einen Zuschuss von 5.000 Euro von der BASF. Der Wettbewerb sollte Möglichkeiten bieten, wie BASF-Mitarbeiter die Gesellschaft mitgestalten, gemeinnützige Organisationen unterstützen und gemeinsam mit diesen Organisationen Ideen entwickeln und soziale Projekte umsetzen zu können.

Andreas I. und Stephanie I. regieren

Orgelpfeifer Trostberg Elfer Prinzenpaar TeaserDas Prinzenpaar der Trostberger Elfer bilden Seine Hoheit Prinz Andreas I. alias Andreas Trattler aus Tettelham bei Waging und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Stephanie I. alias Stephanie Imhof aus Hurtöst bei Traunreut. Zum Vereinsjubiläum „6 x 11 Jahre“ hatten die Elfer beschlossen, im kommenden Fasching eine Tollität ins Rennen zu schicken. Den Faschingsauftakt feierten die Elfer gemeinsam im Hotel „Pfaubräu“, nachdem Elferpräsident Christian Acker per WhatsApp den Startschuss für die neue Session am 11.11. pünktlich um 11.11 Uhr gegeben hatte. Auch Vertreter der Tanzgruppe Heiligkreuz, der Faschingsfreunde Blau-Weiß-Kammer und der Veitsgroma Zunft Traunstein waren zur Inthronisation gekommen, um dem Prinzenpaar zu huldigen. Bürgermeister Karl Schleid durfte das Prinzenpaar krönen. Als Gegenleistung überreichte das Paar Schleid den Faschingsorden 2016. Acker stellte außerdem die Garde vor, der 18 Mitglieder angehören. Sie wird das Motto des Trostberger Faschings – Peter Pans „Land der Träume“ – farbenfroh in Szene setzen.  Ihren ersten Auftritt hat die Garde am 2. Januar in Salzburg.

Wie Rare Earth mit Mother’s Finest

Orgelpfeifer Trostberg Gangstas of Soul TeaserDer unwiderstehliche Rhythmus schwarzer Musik hat sechs der erfahrensten Salzburger Musiker zum Projekt Gangstas of Soul zusammengeführt. Mit ihrer energiegeladene Mischung aus bekannten Hits und unverkennbaren Arrangements von Soul-Künstlern wie Stevie Wonder, Marvin Gaye, James Brown, Mother‘s Finest, Rare Earth, Prince und vielen anderen mehr ließen Sabine Thompson, Michael Salhofer (beide Gesang), Andi Gusenbauer (Keyboards, Gesang), Bernd Moser (Gitarre), Arno Moosleitner (Bass) und Michi Litzlhammer (Schlagzeug, Percussion) bei ihrem Konzert im Postsaal die ganze Soul-Ära wiederauferstehen. Die Gangstas of Soul entwickelten eine Dynamik, die sich schnell auf den sehr gut besuchten Zuschauerraum im Postsaal-Gewölbe übertrug. Die beiden Temperamentsbündel Thompson und Salhofer steuerten ihres dazu bei, dass es auch bis zum Ende so blieb.

Baugenossenschaft hat viel vor

In der Alten Baugenossenschaft stehen die Zeichen auf Wandel: Die Häuser an der Uferstraße 12 und 14 sind erneuert. In den drei Neubauten auf dem Roderer-Grundstück wohnen bereits die ersten Mieter. Im nächsten Jahr folgen voraussichtlich der Abbruch der Gebäude an der Anton-Lehemeir-Straße 1 sowie an der Uferstraße 1,3 und 5 und der damit verbundene Neubau weiterer Häuser. In der Mitgliederversammlung der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Trostberg im Hotel „Pfaubräu“ informierte geschäftsführender Vorstand Alex Redwitz über die Projekte der Genossenschaft. Redwitz berichtete auch über solide Finanzen: „Die Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft ist geordnet.“ Das Ergebnis des Geschäftsjahrs 2014 weist einen Jahresüberschuss von 329.946 Euro auf.  Für die Instandhaltung hat die Baugenossenschaft 2014  rund 719.000 Euro ausgegeben. Für 2015 hat  sie Aufwendungen in Höhe von etwa 400.000 Euro geplant.

Zwei Stockerlplätze für TSV-Turner

Orgelpfeifer Trostberg Geraetturnen maennlichTeaserDer TSV Trostberg war anlässlich des Bayernpokals mit zwei Teams bei den Gaumannschaftswettkämpfen im Gerätturnen männlich in Neuötting vertreten. Für beide Mannschaften sprangen dabei Stockerlplätze heraus. In der Kategorie WA5 (bis neun Jahre) erturnten sich Jonas Haible,  Severin Motzet, Xaver Motzet und Manuel Mühlhofer den ersten Platz. Florian Haible, Tobias Haible, Frederik Sans und Tassilo Sans erreichten  in der WK3 (bis 13 Jahre) den dritten Rang. Knapp 50 Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 21 Jahren gingen beim Gastgeber TSV Neuötting an den Start. Boden, Reck, Sprung und Barren im Vierkampf und zusätzlich Pauschenpferd und Ringe im Sechskampf standen auf dem Programm.

Trostberger Grünen-Kreisrat referiert über Asyl

Orgelpfeifer Trostberg Grüne Kreisversammlung Asyl TeaserDer Trostberger Grünen-Kreisrat Andreas Herden stand bei einer Kreisversammlung von Bündnis 90/Die Grünen im Traunsteiner „Sailer Keller“ auf der Referentenliste. Zum Thema Asyl berichtete der evangelische Pfarrer neben Margarete Winnichner, Grünen-Gemeinderätin in Übersee und Zweite Vorsitzende der Diakonie Traunstein, sowie Anna-Sophia Körner, Sprecherin der Grünen Jugend Traunstein und Mitinitiatorin von „Freilassing hilft, über seine Erfahrungen. Herden war bis vor kurzem bei der Inneren Mission München viel mit Migration, Integration und Asyl beschäftigt und ist nun seit Anfang Oktober evangelischer Pfarrer in Burgkirchen. Den Asylbewerbern müssten Deutsch und eine Ausbildung vermitteln werden, um soziale Schwierigkeiten zu vermeiden, sagte er. Winnichner und Herden berichteten von positiven Entwicklungen,  sprachen aber auch Probleme an, die es zu bewältigen gelte.

Knapp 160 Athletinnen traten an

Orgelpfeifer Trostberg Gauwettkaempfe Turnerinnen TeaserBei den Gaumannschaftswettkämpfe im Gerätturnen sind knapp 160 Nachwuchsturnerinnen aus dem Turngau Inn-Chiem-Ruperti in der Trostberger Alois-Böck-Turnhalle angetreten. Der Wettbewerb fand im im Rahmen des Bayernpokals statt. „Der TSV Trostberg hat die Gaumannschaftswettkämpfe perfekt durchgeführt“, sagte die Gaufachwartin Brigitte Strohmayer im Gespräch mit dem Orgelpfeifer. Der TSV habe einen reibungslosen Wettkampf ermöglicht. „Es ist eine aufwändige Sache, als Ausrichter so viele Mannschaften unter einen Hut zu bringen.“ Mädchen aus zehn Vereinen des Turngaus waren in 30 Teams an den Start gegangen: TSV Berchtesgaden (eine Mannschaft), TSV Freilassing (drei), TSV Neuötting (vier), TV Obing (vier), TuS Prien (zwei), TSV Siegsdorf (vier), TuS Töging (eine), TV Traunstein (zwei), TSV Trostberg (vier) und TSV Waging (fünf). Am erfolgreichsten waren der TSV Waging mit drei ersten Plätzen, einem zweiten und einem dritten Rang sowie der TV Obing mit drei ersten Plätzen und einem dritten Rang.

Punzi feiert seinen 70.

Orgelpfeifer Trostberg Punzis 70 Ank TeaserNicht wenige Künstler werden mit dem Beinamen „Rampensau“ belegt. Wenn einer den Ehrentitel verdient, dann ist das mit Sicherheit Heli Punzenberger. Wer seinen 70. Geburtstag zum Anlass nimmt, um nicht daheim im Kreise seiner Verwandtschaft gemütlich ein Flascherl Wein aufzumachen, sondern sechs seiner Lieblingsmusiker einsammelt, um mit dieser neuen Formation sein Wiegenfest und zugleich sein 50. Bühnenjubiläum im Postsaal mit einem Konzert zu feiern, der ist wahrlich ein Bühnentier. Mit Punzi werden Christian Wegscheider (Piano, Hammondorgel, Akkordeon), zwei Mitglieder der Stubenblues-Band von Willi Resetarits, nämlich Herbert Berger (Tenorsaxofon, Klarinette, Querflöte, Mundharmonika) und Chris Haitzmann (Trompete, Flügelhorn), sowie Tom Höger (Posaune), Alex Meik (Bass) und Bruder Roland Punzenberger (Schlagzeug, Percussion) auftreten – und zwar am Freitag. 4. Dezember, um 20 Uhr.

Konzert zu Marias Ehren

Orgelpfeifer Trostberg Marienkonzert 2015 TeaserKürzlich hat in der Trostberger Stadtpfarrkirche St. Andreas ein Marienkonzert stattgefunden. Mitwirkende waren die Sopranistin Eva Maria Amann, das Gesangsensemble QuaVoVite mit Irmi Disterer, die auch Hackbrett spielte, Ursula Amann, Evi Vollmaier und Alois Pöppel sowie Annemarie Bayerl am Hackbrett und Kirchenmusiker Konrad Späth an der Orgel. Mit 20 Werken von Komponisten aus der Zeit vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart widmeten sich die Musiker der heiligen Maria. Komponisten aus vielen Jahrhunderten haben sich mit Maria auseinandergesetzt und ihr zu Ehren zahlreiche Werke geschrieben. So ertönten beim Konzert in der Stadtpfarrkirche unter anderem fünf Lieder, die den Titel „Ave Maria“ trugen: von den Komponisten Charles Gounot, Franz Schubert, Georges Bizet, Giulio Caccni und Camille Saint-Saëns. Auch die Akustik der Stadtpfarrkirche trug ihres zur Atmosphäre bei. Die neuesten Instrumentalstücke steuerte Konrad Späth mit seinen Eigenkompositionen – Improvisationen zu „Ave Maria“ von Jakob Arcadelt und „Rosenkranzkönig“ – bei.